Lösung mit Spritze

Verstopfte Nase bei Babys

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Meine Kleinen beginnen gerade jetzt wieder mit ewig verstopften Nasen, für die Kleinste mit 7 Monaten ist das besonders unangenehm.

Mein Hausarzt hat mir empfohlen, dem Kind Nasentropfen zu geben, womit ich aber überhaupt nicht einverstanden bin, da diese einfach immer Chemie enthalten.

Viel einfacher geht folgendes:

Ich habe mir eine Flasche Ringerlösung gekauft (auch Kochsalzlösung, 0.9%), die gibts in 100ml-Fläschchen. Man macht den Plastikdeckel ab und hat dann so eine Gummimembran, in die sticht man eine möglichst große Spritzennadel und eine 2ml-Spritze.

In die Spritze kann man dann immer wieder aufziehen, ich nehme immer 1 ml Flüssigkeit pro Nasenloch und spritze es dem Kind mit der von der Nadel abgezogenen Spritze im Liegen in die Nase (beide Nasenlöcher hintereinander).

Dann drehe ich die Kleine auf den Bauch und lasse sie robben ... nach kürzester Zeit kommt der ganze Schnodder raus. Gut ist auch, wenn man noch stillt oder das Baby sonst trinken lässt, dann wird das Zeug halt mit runter geschluckt.

Meine Kleinen haben nie geweint dabei, sie drehen klar die Nase in die andere Richtung, wenn man mit der Spritze (natürlich ohne Nadel!!!) kommt, aber das ist ja normal.

Es gibt auch die sogenannten Nasen-Frei-Ampullen, aber die kosten total viel Geld, weil einzeln verpackt = viel Verpackung und viel Abfall. Das mit der großen Flasche habe ich mit dem Apotheker abgeklärt, und die Flasche kann bedenkenlos 4 Wochen aufbewahrt werden (die Lösung muss ja eh nicht steril sein).

Die Spritze muss man einfach nach Gebrauch wieder auf die Spritzennadel aufstecken.

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7 Kommentare


#1
14.10.10, 21:46
Ich habe immer Kanüle und Spritze getrennt von einander aufgewahrt.
Ansich ist der Tipp nicht schlecht. Mache ich heute beim Kurzen im Grunde ähnlich. Nur, dass er das Nasenreinigungsgerät hat.
Bei Zwergen würde ich den guten alten Kompressionsvernebler empfehlen. Der hält ein Leben lang.
Ringerlösung sagt mir jetzt so nix. Aber Kochsalzlösung gibt es fast von jedem Medi-Hersteller.
#2
14.10.10, 22:37
Zu den Still-Babies fällt mir ein Tipp meiner Hebamme ein: Bei Schnupfen und verstopfter Nase einfach Muttermilch statt Kochsalzlösung ins Näschen tropfen. Hilft, ist natürlich und tut nicht weh. Bei meinen Babies hats immer gut funktioniert.
Bei etwas älteren Kindern kann man einen Tropfen Japanöl in die NÄHE vom Kopf tropfen. Aber bitte Vorsicht! Das Zeug reizt die Schleimhäute bei Kindern und darf nur z. B. auf eine Ecke des Kopfkissens im Bettchen getupft werden. Oder ein Taschentuch betropfen und im Zimmer aufhängen. So in etwa.
Riecht erst selbst dran, dann versteht ihr, was ich meine, falls jemand Japanöl nicht kennt. Ganz hartgekochte Erwachsene tupfen einen Tropfen auf die Zunge...das bremst die Entwicklung einer Halsentzündung oder eines Schnupfens enorm. (Höllische Pferdekur)
#3
14.10.10, 23:32
Wenn mit der gleichen Spritze aufgezogen und die Lösung dann in der Nase appliziert wird ist die Lösung in nullkommanix verkeimt.
Gruß, lio
#4
14.10.10, 23:38
Hallo Neveradoubt, mentholhaltige Salben oder ätherische Öle konnen bei kleinen Kindern Bronchialkrämpfe, Atemnot bis Atemstillstand auslösen. Deswegen gilt auch für deinen Tipp nicht ratsam, auch wenn du von *etwas älteren Kindern * schreibst, aber das ist eben eine sehr unklare Angabe.
Gruß, lio
#5
15.10.10, 20:05
Kann mich lio nur 2fach anschließen, dass mit der Kochsalz/Ringerlösung haben wir allerdings auch gemacht, zum Tropfen als auch zum Inhalieren. Die großen Flaschen sind einfach günstiger.
Die Spritzen sind bei mir danach einfach auseinandergenommen in der Spülmaschine gelandet (Besteckfach)! Hatte mir vom Apotheker/Arzt halt ein paar mitgeben lassen. Beim Arzt gab's die "so"!
Mit den Spritzen lassen sich auch prima Medikamente verabreichen und gut dosieren!

Gute Besserung!
#6
15.10.10, 21:59
Neveradoubt, ich kann mich lio nur anschließen, dein Tipp kann für kleinere Kinder sehr sehr gefährlich werden. Sie vertragen Menthol nicht, das kann schlimme Krämpfe auslösen. lg minette (kinderpflegerin)
#7
13.11.10, 10:42
Weiß ich doch! Deshalb hab ich ja gewarnt und geraten das Zeug erst mal selbst anzuschnuffeln. Aber ein Tropfen auf´s Kopfkissen bei etwas älteren Kindern (etwas älter als ein Baby ist ein Kleinkind von ca 1 Jahr) ist nicht gefährlich und ein betropftes Taschentuch am Bettchen auch nicht. Für die Babies habe ich ja eben deshalb die Muttermilch empfohlen.
Und zu @ElRaSaJo: Auf Spülmaschinengeschirr haftet immer ein Rest Spülmittel...deshalb sollen ja auch weder Zahnbürsten, noch Fläschchen oder Ähnliches "Mund-Verwendetes" für Babies in die Spülmaschine. Daher finde ich das Reinigen der Spritzchen in der Spülmaschine verkehrt.

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