Abnehmen, ohne zu hungern: Mindestens 2 Mahlzeiten am Tag sollten gekochtes Essen aus frischen Zutaten sein.

Wirksam abnehmen, ohne zu hungern

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Wirksam abnehmen, ohne zu hungern - durch einfache Ernährungsumstellung aus der Sicht der TCM.

Ich habe die letzte Zeit ein wenig mit meinem Gewicht zu „kämpfen“, besonders mit meinem Bauchumfang war ich unzufrieden.

Die Blusen waren mir auch schon um den Ärmel herum zu eng und das passte mir so ganz und gar nicht. So richtig Übergewicht hatte ich nicht, aber mein Wohlfühlgewicht war es definitiv nicht!

Zufällig“ kam ich auf eine Seite über die traditionelle chinesische Medizin. Ich hatte mich in der Vergangenheit schon mit ihr beschäftigt, doch die damalige Lektüre war eine harte Kost und nicht leicht zu verstehen.

Auch war ich über ein halbes Jahr in Behandlung bei einer Ärztin, die in der TCM ausgebildet war.

Teil von dieser Behandlung war eine strenge Ernährungsumstellung. Es war umso schwieriger für mich, da ich damals noch als Köchin arbeitete und die Lebensmittel, um die es im Folgenden geht, ständig vor der Nase hatte. Dazu gehört es als Koch eben auch, das produzierte Essen zu kosten.

Damals verstand ich die Zusammenhänge noch nicht, ich verstand nicht, warum ich kein Brot essen sollte. Mehr dazu später. ;-)

Die TCM ist eine sehr komplexe und sehr alte Gesundheitslehre.

Erst die letzten Jahre hat sie vermehrt in unsere europäische Kultur Einzug und Beachtung gefunden.

Nun zu den einfachen aber sehr wirkungsvollen und wertvollen Ernährungstipps

  1. Und dies ist auch der Wichtigste: Iss täglich ein gekochtes Frühstück! Lass diese Mahlzeit des Tages nicht aus! Ein schmackhaftes Frühstück könnte zum Beispiel so aussehen: 3 EL Dinkel- oder Haferflocken mit 200 ml Reis- oder Dinkelmilch 10 Minuten einkochen lassen. Mit Rosinen, Datteln oder Honig süßen. Mit Pfirsichspalten anrichten. Auch ein pikantes Frühstück wie zum Beispiel ein gekochtes Ei mit Butterbrot und Radieschen wäre eine Alternative. Es gibt auch ein E-Book über „30 einfache TCM-Frühstücksrezepte“ von Mag. Katharina Ziegelbauer um ca. 8,- Euro zu erwerben. Es stellt eine große Unterstützung dar und erklärt die (für mich) komplizierte Wirkung der Lebensmittel auf unsere Organe.
     
  2. Auf Brot und häufige Brotmahlzeiten verzichten, bzw. einschränken. Brot baut innere Feuchtigkeit im Körper auf. Diese verhindert die Fettverbrennung. Wenn man jedoch nicht vollständig auf Brot verzichten kann oder mag, hilft auch diese Methode: Immer etwas Gekochtes essen, wozu man Brot als Beilage isst. (z. B. zum gekochten Frühstücksei, zum Bohneneintopf, zur Gulaschsuppe ...) Oder man röstet das Brot oder gibt es in den Toaster. Auf diese Weise wird die feuchtigkeitserzeugende Tendenz des Brotes abgeschwächt.

Den Genuss von Milchprodukten reduzieren

Besonders alle weichen Käsearten wie Topfen, Mozzarella, Camembert usw. erzeugen viel Feuchtigkeit im Körper. Folgende Milchprodukte von der Kuh wie Butter, Sauermilch, Schlagobers sowie Fetakäse vom Schaf hingegen sind kein Problem. Hier ist aber auf eine sehr gute Qualität zu achten.Diese sollten aber ebenfalls immer in Verbindung mit Gekochtem konsumiert werden. Butter zum Beispiel ins Kartoffelpüree, Schlagobers in die Knoblauchsuppe, Fetakäse für überbackene Zucchini ...

Tiefkühlware, Mikrowellenessen und stark weiterverarbeitete Speisen, sollten nur einen geringen Stellenwert in unserer Ernährung haben. Denn diese „Lebensmittel“ sind aus der Sicht der TCM energetisch stark verändert. Das Chi wurde hier also geschwächt.

Mindestens 2 Mahlzeiten am Tag sollten gekochtes Essen aus frischen Zutaten sein

Also den Salat kann das nächste Mal der Mann im Steakhouse essen ... wir Frauen essen Steak!
Und das macht auch Sinn. Denn unsere Verdauung braucht „Feuer“ um gut zu funktionieren. Salat jedoch und natürlich Rohkost ist thermisch kühl. Sie kühlen unser Verdauungsfeuer ab. Auf diese Weise entstehen nicht nur Verdauungsprobleme, sondern es spielt auch bei Übergewicht eine große Rolle. Meine Mutter hat seit ich mich erinnern kann starkes Übergewicht. Sie frühstückt seit Jahren nur Kaffee und abends isst sie täglich 1 Becher Naturjoghurt. Ihr Übergewicht bringt sie Folge dessen, auf diese Weis,e nicht in den Griff.

Nun ich selbst ernähre mich seit 2 Monaten (wieder) auf diese Weise und mein Bauch ist sichtbar flacher geworden. Auch meine geliebte Bluse sitzt um den Oberarm wieder locker!

Ich hoffe sehr, dass ihr aus meinem Erfahrungsbericht hier euren Nutzen ziehen könnt - um endlich euer Wunschgewicht zu erlangen.

Und das alles, ohne zu hungern! Aber diese Ernährung hat noch viel mehr Vorteile. So verbessert sich die Verdauung und auch starke Blähungen und saures Aufstoßen gehören der Vergangenheit an. 

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87 Kommentare


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#1
29.8.16, 18:38
Fragt sich bloß, wer das wann alles kochen soll...

Wenn das Zumselchen abnehmen will, schaltet es seine Kalorien!-App an und guckt, dass es am Ende des Tages mehr verbraucht als zugeführt hat. Klappt super und vor allem auch ohne Kochen. So ganz nebenbei kommt man damit auch auf den Trichter, dass Brot nicht ganz so vorteilhaft ist, weil es kcal-mäßig ganz schön reinhaut. :-)
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#2
29.8.16, 18:56
@zumselchen: so ists vernünftig, nicht mehr reinstopfen als wieder rauskommt.
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#3
29.8.16, 18:57
@zumselchen: magst du mir verraten, welches App du hast? Das interessiert mich sehr!
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#4
29.8.16, 19:33
Dieser Tipp entspricht genau meiner Erfahrung. Immer wenn ich Brot ganz weg lasse und mit Zwieback ersetze, kommt kein Gramm zum Gewicht dazu. Wenn ich dann wieder morgens und abends Brot esse, dann befeuert es wohl die Fettzellen. Das leckere Frühstück, wie Du es vorschlägst, werde ich auf jeden Fall probieren. Das sättigt sicherlich prima und zum Mittag kann es ja gekochtes Gemüse mit Fetastückchen. Ich kann mir vorstellen, dass man so allmählich seine Essgewohnheiten umstellen kann. Eine Diät ist das nicht, sondern man versucht einfach mal, anders essen.
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#5
29.8.16, 19:34
Nicht mehr essen, als man/frau verbrennt. So nimmt man/frau am besten ab.
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#6
29.8.16, 21:53
Natürlich muss man nicht hungern, um abzunehmen. Aber dass man bestimmte Lebensmittel weglassen muss, daran glaube ich nicht. Ich zähle dann Kalorien, auch mit einer App, (fddb.info) das funktioniert problemlos. Pro eingesparten 7.000 kcal ein Kilo weniger, passt. Außerdem esse ich dann, wenn ich Hunger habe (nicht Appetit), und bestimmt kein Frühstück, nur weil ich soll. Das sind für mich unnötige Kalorien. Dass manche Lebensmittel mehr Wasser im Körper binden als andere, ist mir wurscht. Mir geht's weniger um mein Gewicht auf der Waage als um den Fettanteil. Ich gehöre also auch zur Fraktion: weniger Kalorien essen, als man verbraucht. 
Aber jeder, wie er mag. 
#7
29.8.16, 21:59
@Upsi, ja genau ums "Wohlfühlgewicht" geht es hier auch. So schreibe ich doch in meiner Einleitung.
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#8
29.8.16, 22:03
@gudula, genau - dies ist keine Diät - es ist eine Ernährungsumstellung. Diät hat für mich persönlich etwas negatives, als müsste man auf alles was einem schmeckt verzichten. Sicher kann man auch eine Brotjause halten und rohes Obst essen. Doch so häufig wie früher mache ich es nicht mehr. Und es geht mir deutlich besser damit.
#9
29.8.16, 22:08
Hallo @viertelvorsieben, ich persönlich mache keinen Sport mehr - außer ausgedehnte Spaziergänge. Das habe ich vorher als ich noch "normal" gegessen habe auch nicht anders gemacht und trotzdem zugenommen. Seit ich es wie oben beschrieben mehr oder weniger mit dem Essen halte, habe ich wie gesagt wieder mein Wohlfühl-Gewicht. Ohne mehr Kalorien zu verbrennen, ohne mehr Sport zu machen, ohne zu hungern. Bin bisher immer satt geworden. 
Diese Art der Ernährung ist für alle Menschen gut wage ich hier zu behaupten. Auch für Magersüchtige und Magenkranke oder sonst wie kranke Menschen. Es reguliert den gesamten Stoffwechsel. Gleicht aus.
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#10
29.8.16, 22:29
Mein Mann und ich haben vor 3 oder 4 Wochen drastisch unsere Ernährung umgestellt und nach einer Woche Extremdiät zum Einstieg nun unseren Weg gefunden:
So wenig Kohlenhydrate wie möglich und abends nie.
Das Frühstück lassen wir mittlerweile völlig ausfallen, da spielte bei uns stets eher der Appetit eine große Rolle und weniger der Hunger. Am frühen Nachmittag gibt es reichlich frisches Gemüse auf immer andere Art mit vielen Kräutern und Gewürzen zubereitet und Rind, Huhn- oder Putenbrust, Fisch oder Eier. Das Hauptessen ist so reichlich, dass wir oft abends gar keinen Hunger mehr haben.
Es darf aber auch ein großes Stück Pflaumenkuchen am Nachmittag sein und auch abends eine Suppe, Salat, Eiergerichte oder Käse.
Wir verzichten auf nichts, außer auf Kohlenhydrate und Streichfett. Natürlich lagert für Notfälle ein Eiweißbrot im Kühlschrank 😂 und morgens essen wir auch schon mal 2-3 Zwieback zum Kaffee oder Knäckebrot.
Es ist erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnen kann, selbst wenn man es sich Jahrzehnte (so wie ich) nicht vorstellen konnte. Trennkost war für mich undenkbar, wenn man aber nur ein wenig auf die Zusammenstellung der Lebensmittel achtet und es nicht so verbissen sieht, sondern aus dem Gefühl heraus entscheidet, purzeln die Pfunde von allein.
Ich werde mich zusätzlich auch intensiver über die im Tipp erwähnte Methode informieren, aber wenn sie sich durch die Lieblingsbluse bereits bewiesen hat, wird was dran sein.
Bei uns läuft es auch sehr gut, wir haben extrem abgespeckt in diesen wenigen Wochen und das spornt natürlich an.
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#11
29.8.16, 22:43
😜  Nix für mich, auf meinen geliebten Mozzarella und auf Salat werde ich ganz sicher nicht verzichten.
Ich halte es auch so: weniger Kalorien zu sich nehmen, als verbraucht werden. Am besten mediterane Diät mit etwas Sport an der frischen Luft.
#12
30.8.16, 00:03
Hallo Sally75, wenn Du zufrieden bist, ist es doch okay. Für mich wäre es nichts. Ich esse morgens zwar auch Müsli (selbst zusammengestellt) mit Obst, aber nicht gekocht. Ansonsten kommt bei mir alles auf den Tisch was ich mag, auch Kuchen. Fleisch gibt es seltener, aber wenn ich Appetit darauf habe, gibt es auch das. Hab' einen BMI von 20 und bin mit meiner Figur zufrieden. Übrigens, Sport wird beim Abnehmen überbewertet. ;)
#13
30.8.16, 00:37
@zumselchen: Das mit der App interessiert mich auch. Welche hast du? Es gibt ja viele verschiedene.
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#14
30.8.16, 18:20
Auf Salat könnte ich gut verzichten, da ist sowieso nichts nennenswertes drin, ausser Wasser und Nitrate. Lieber warmes Gemüse oder schöne Suppen mit Gemüse und Fleisch.
Was ist an Zwieback anders als an Brot, das sind doch auch Kohlenhydrate pur?
#15
30.8.16, 18:35
@Julice, das hört sich schon lecker an! Zwieback ist genau wie Pumpernickel bloß auch nur Brot - aber kross gebacken. :-) Ist vielleicht verträglicher.
#16
30.8.16, 18:51
@Sally75: Ich glaube Zwieback ist nicht gleich Zwieback.
Es gibt welchen, der hat ganz schön viel Zucker und welchen, der ist zuckerreduziert (zBsp. für Babys).
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#17
30.8.16, 21:37
@Sally75: Stimmt, Zwieback ist 2 x Gebackenes aber chemisch gesehen immer noch zum größten Teil aus Kohlenhydratenn nur trockener. Dann könnte ich ja auch Toast essen oder mein Graubrot  kräftig toasten. Kommen wir da nicht ein wenig in die mystische Ecke?
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#18 jinx
1.9.16, 16:51
Brot baut innere Feuchtigkeit im Körper auf?
Entschuldige, aber da kringeln sich mir die Zehennägel. Ich esse und trinke alles, was ich will, aber in Maßen, treibe Sport ( das ist gar und gar nicht überschätzt!) und wenn der Hosenbund mal kneift, dann lasse ich Alkohol und Süßigkeiten weg, das ist aber auch schon das Höchste der Gefühle. Mein BMI war noch nie über 21. Nicht mal in der Schwangerschaft.
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#19
1.9.16, 17:05
Frisch gebackenes knuspriges Brot, warme Körnerbrötchen, Erdbeermarmelade auf Käse und duftender Schinken, dazu heißer Milchkaffee. Das brauche ich um morgens überhaupt auf die Beine zu kommen. Keine Diät und keine Ernährungsumstellung kann meinem Frühstück das Wasser reichen. Den Rest des Tages wird abwechslungsreich und vernünftig gegessen und der letzte Bissen um 18 Uhr. In zehn oder fünfzehn Jahren sitze ich vielleicht im Altenheim und schlabbere Griesbrei aus der Schnabeltasse. Bis dahin genieße ich die schönen Dinge die das Leben uns bietet.
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#20
1.9.16, 21:29
@Upsi, immer wieder amüsant Texte von dir zu lesen! Danke, hat mir ein lächeln ins Gesicht gezaubert. Auch ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen, ist schon sehr lecker alles das du da aufgezählt hast. Aber Griesbrei esse ich persönlich auch sehr gerne mit Zimt. (noch mit Löffel)
Diese Ernährungsumstellung nach TCM ist halt nicht jedermanns Sache, das verstehe ich sehr gut. :-)
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#21
1.9.16, 22:00
@Sally75: ich habe absolut nichts gegen deinen Tipp Sally, TCM kenne ich sehr gut, allerdings nicht als Ernährung, sondern die Heilmethoden. War lange bei einem Chinesen in Behandlung und habe damals viel Geld dort gelassen für nichts, was aber nicht an den Heilmethoden lag, sondern an meiner Krankheit. Ich glaube, das TCM Ernährung für uns Europäer nicht so optimal ist, bis auf Ausnahmen, aber jeder soll das selber für sich entscheiden. Freut mich, wenn dir meine Art Kommentare zu verpacken gefällt. Ich bin nun mal eine Ulknudel, auch wenn ich oft heulen könnte. Lg
#22
2.9.16, 09:07
Hallo @Upsi, ich finde wir sollten von der über 2000 Jahre alten Heilkunst der Chinesen profitieren. Natürlich sollten wir uns zu aller erst mit unseren einheimischen Gewürzen und Lebensmitteln ernähren. Ich würde keine Seegurke essen nur weil die nun für meine Gesundheit ach so gut wäre. Es gibt bei Fleisch, Gemüse, Kräutern usw. meist mehrere Sorten die ähnlich wirken. Das macht Sinn, denn nicht überall wächst/gedeiht die selbe Sorte gleich gut. Das Thema hier ist kompliziert, das sehe ich selbst auch so.
Es dauert halt eine Weile sich hier zurecht finden.
Wenn man sich in der Akupunktur behandeln lässt, sollte man schon die ersten 2, 3 Behandlungen eine Besserung spüren. Ist dies nicht der Fall dann ist diese Methode in diesem Fall eben nicht die geeignete. Wir haben darüber schon mal gesprochen glaube ich. Es gibt auch in diesem Bereich viele "Kurpfuscher" die behandeln ohne eine Lizenz dafür zu haben. Da sollte man sehr aufpassen. Am besten man verlangt eine Rechnung oder fragt bei der Wirtschaftskammer an. (wiedermal sehr weit ausgeholt...)
#23
2.9.16, 09:12
@jinx, das mit der Feuchtigkeit muss man sich so vorstellen. Unser Blut und unsere Säfte (Lymphflüssigkeit usw.) sollte wenn es gesund ist in einem bestimmten Verhältnis zu einander stehen. Feuchtigkeit ist nichts anderes als Schleim. Wenn ich einige Tage der sehr feuchten Milchprodukte wie Joghurt usw. esse habe ich danach immer eine verstopfte Nase mit viel Schleim. Ebenso muss ich mich ständig räuspern und hab dann einen Frosch im Hals. Auch ständig tränende Augen gehören dazu. Das alles sind Anzeichen das die Körpersäfte in Ungleichgewicht geraten sind. Auch hier ist mir klar, das dies viele nicht verstehen können. Vielleicht gäbe es auch andere Worte dafür es verständlich zu machen. Doch ich habe nur meine Worte dafür zur Verfügung! LG
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#24
2.9.16, 09:43
Naja, dass Milchprodukte schleimbildend wirken können, ist ja nicht neu. Eine schlüssigere Erklärung könnte sein, dass es sich um eine Abwehrreaktion handelt, weil der Körper das Milcheiweiß nicht so gut verträgt. Aber "feuchte" Milchprodukte - tss...
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#25
2.9.16, 10:07
@Sally75: alles gut und schön, aber ich bleibe lieber im Lande bei der Ernährung. Ich habe mich sehr viele Jahre damit auseinandergesetzt und finde, eine gute mediterane Mischkost ausgeglichen und gesund für uns Mitteleuropäer. Ich brauche keine Modelfigur, sondern will einigermaßen gesund alt werden. Die Vorgänge in unserem Körper werden jedes Jahr von angeblichen Wissenschaftlern neu definiert. Sicher wollen die alle unser Bestes, nähmlich unser Geld. Wer nur etwas in sich hineinhört, der merkt was ihm gut tut und was nicht. Wir brauchen keine chinesischen Heilmittel, im eigenem Garten oder auf dem Wochenmarkt finden wir alles, was unser Körper braucht. Jeder soll aber für sich selbst entscheiden welche der täglich neu erscheinenden und angeblich besten Ernährungsmethoden für ihn richtig ist. Man braucht dafür keine ständig wechselnden wissenschaftlichen Erkenntnisse, denn ich glaube, daß einen dieses hin und her , das vermeide ich und nur das esse ich, krank macht.
das ist wie immer nur meine Meinung.
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#26
2.9.16, 10:49
Generell ist der Mensch von sich aus laktoseunverträglich, sobald er das Säuglingsalter hinter sich gelassen hat. Dies ist von der Natur so vorgegeben und es gibt genügend Menschen - siehe z.B. die Asiaten - , bei denen das auch wirklich eintritt. Viele andere vertragen durchaus auch später noch Milchprodukte, einige besser, einige weniger gut.

Mit 'feuchten Milchprodukten' hat das eher nix zu tun...
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#27
3.9.16, 19:44
@Binefant, da hast du wohl recht. Ich habe mich vielleicht auch nicht ganz richtig ausgedrückt. Die Milchprodukte sind nicht feucht, sondern sie erzeugen Feuchtigkeit im Körper. 
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#28
4.9.16, 06:43
@Sally75: Du hast das im Tipp völlig richtig gesagt: "Brot baut Feuchtigkeit auf", und "...weiche Käsearten... erzeugen Feuchtigkeit". Du hast nirgendwo etwas wie feuchte Milchprodukte gesagt. Leider kommt es manchmal zu solchen Lese-Missverständnissen.
#29
4.9.16, 11:08
@Binefant: "Generell ist der Mensch von sich aus lactoseunverträglich...." , dieser Satz ist defintiv falsch. Evolutionsgenetiker haben nachgewiesen, dass die Fähigkeit, Lactose (Milchzucker) verdauen zu können, durch eine Genmutation während der Entwicklungsgeschichte des Menschen zustande kam. Diese Veränderung im Erbgut stellte für einzelne frühe Menschen einen Evolutionsvorteil dar, stand ihnen doch im Erwachsenenalter mit Milch eine Energiequelle zur Verfügung, über die Menschen ohne diese Genveränderung nicht verfügten. Besonders in Notzeiten entscheidet eine weitere nutzbare Energiequelle über das Überleben und die Fortpflanzungsfähigkeit einzelner Individuen. Damit konnten sich diese Lactoseverwerter effektiver vermehren und dieses Gen in die nächsten Generationen weitergeben. Dass nicht die gesamte Menschheit über dieses Gen verfügt, ist darauf zurückzuführen, dass die Genveränderung nicht bereits im Rahmen der frühen Menschwerdung stattfand, sondern zu einem Zeitpunkt, zu dem sich Frühmenschen bereits in unterschiedlichen Gruppen auf Wanderschaft aus Afrika in verschiedene Richtungen begeben hatten und somit kein Genaustausch zwischen den Gruppen mehr stattfinden konnte. So gelangte die Lactoseunverträglichkeit nach Asien, die Lactoseverträglichkeit nach Europa.
Diese Unterschiede in der Verwertbarkeit von Lactose sind ungefähr vergleichbar mit unterschiedlichen Hautfarben oder Augenformen. Auch sie beruhen auf Genveränderungen, die irgendwann im Laufe der menschlichen Entwicklungsgeschichte eingetreten sind und sich in Bezug auf die damaligen Umweltverhältnisse als vorteilhaft erwiesen haben. Die eine oder andere Ausprägung kann man daher nicht als natürlicher oder unnatürlicher bezeichnen.
#30
4.9.16, 13:42
Ein interessantes Thema, finde ich! Und einige "Stichworte" werden bei mir sicher hängenbleiben - z. B., dass man zum Brot etwas gekochtes essen sollte. Vielleicht erklärt das meine instinktive Abneigung, bei Salaten Brot dazu zu essen. Viel eher esse ich das zu überbackenen Gerichten oder Suppen. 
Inzwischen ist ja so nahezu jede "Diät" oder Ernährungsumstellung (was im Grunde nichts anderes ist, denn Diät heißt ja nicht unbedingt, dass man die Nahrungsaufnahme generell einschränkt) darauf aufgebaut, dass man kaum bis keine Kohlenhydrate zu sich nehmen soll. 
Aber.... Fleisch soll man einschränken, Fett sowieso und nun auch keine Kohlenhydrate mehr. Langsam frage ich mich, was man überhaupt noch essen darf ohne schlechtes Gewissen, wenn man zu viel auf die Waage bringt.    😟 
Kalorienreduktion bringt auf die Dauer nichts sondern führt lediglich zum Jojo - das sollte inzwischen jeder mitbekommen haben. Es funktioniert, wenn man nur regelmäßig die üblichen 1,5 kg rauf und runter schwankt, um die wieder abzufangen - da ist es auch nicht tragisch, wenn die danach direkt wieder drauf wandern und man das Spiel alle 2-3 Monate wiederholen muss. 
Aber für eine drastische und dauerhafte Gewichtsreduktion bringt das genau gar nichts! Der Stoffwechsel schaltet auf Sparflamme und irgendwann nimmt man auch mit 850 kcal täglich noch zu. Ich habe es selbst ausprobiert.    😐 
Bei der Geschichte mit den Käseprodukten wäre ich vorsichtig. Ich glaube nicht, dass die TCM hierfür ein guter Ratgeber ist oder das vernünftig einschätzen kann, da - wie weiter oben schon erwähnt wurde - die Asiaten generell Probleme mit Milch haben. Man kann nicht alles in der TCM-Ernährung 1:1 auf den Westeuropäer übertragen.
Ich kann mir z. B. nur schlecht vorstellen, dass die Kohlenhydrate in Form von Getreideflocken besser sein sollen - schon gar nicht, wenn man sie in Reismilch (brrrr...) aufkocht. Brot ist ja nun Getreide, das sehr hoch erhitzt wurde - sollte also doch eigentlich zu den "gekochten" Nahrungsmitteln zählen. Das ist für mich irgendwie unlogisch. 
Aber mit geröstetem Brot könnte ich schon leben. Das ist ja ausgesprochen lecker - sättigt m. E. aber längst nicht mehr so wie frisch gebackenes oder auch Vortags-Brot. 
Ein interessantes aber nicht unbedingt einfaches Thema. Nicht umsonst beglückt uns die Wissenschaft regelmäßig mit neuen Erkenntnissen, die regelmäßig die zuvor als fabelhaft beschriebenen Thesen über den Haufen werfen. 

@Upsi
mediterrane Küche ist aber auch nicht unbedingt unser Ernährungskultur-Kreis. Hier wachsen weder Oliven noch Zitronen oder Orangen und erst recht keine Bananen. So pauschal würde ich nicht sagen, dass diese Art der Ernährung rundum gesund für uns ist. Es gibt hierzulande jede Menge Leute, die Olivenöl schlecht vertragen - ich z. B.  
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#31
4.9.16, 14:01
ich bin in meinem Familien- und Freundeskreis tatsächlich die einzige, die ausnahmslos alles essen kann und darf *Glückgehabt*

diesen Bericht finde ich trotzdem interessant ... Danke dafür   :o)
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#32
4.9.16, 14:42
@CracklinRosie #30: Kohlenhydrate und Fette sind die Hauptenergieversorger unseres Körpers: während Kohlenhydrate dem Körper wegen ihrer relativ leichten Verdaulichkeit zu schnell verfügbarer Energie verhelfen, dauert die Fettverdauung dauert länger, versorgt den Körper daher längerfristig mit Energie. Eiweiße hingegen fordern dem Körper eine Menge körpereigene Energie ab, bevor die in den Eiweißen enthaltene Energie dem Körper zur Verfügung stehen kann, die Energiebilanz ist daher für den Körper recht gering. Eiweiße dienen daher vorwiegend als Lieferanten für Aminosäuren, die die Grundlage für den Aufbau jeglicher körpereigener Eiweiße sind ( Enzyme, Hormone, Zellmembranen, Knorpel, Bindegewebe, Immunsystem und vieles mehr). Eine ausgewogene Ernährung ist daher notwendig.
Bei Kohlenhydraten ist sehr genau zu unterscheiden zwischen wertvollen und leeren Kohlenhydraten. Letztere sind reine Kohlenhydrate, wie Zucker, auch Traubenzucker, und  Weißmehle, in deren Begleitung dem Körper außer Energie nichts weiter an (wertvollen) Bestandteilen zugeführt wird. Die wertvollen Kohlenhydrate kommen daher in Begleitung anderer Stoffe, wie z.B. Cellulose, die wertvoll für den Erhalt der Verdauung ist und für den Sättigungseffekt sorgt, weil der Magen-Darm-Trakt Einiges damit zu tun hat. Kohlenhydrate, die in Begleitung anderer Stoffe kommen, sind wesentlich gesünder als reine Kohlenhydrate. Daher ist auch aus ernährungsphysiologischer Sicht zu bezweifeln, dass der oben bereits erwähnte Zwieback, ob nun mit oder ohne Zucker gebacken, so sinnvoll ist - außer Vollkornzwieback ist Zwieback nämlich ein Weißmehlgebäck.
Energie, gleichgültig in welcher Form sie dem Körper zugeführt wird, versucht der Körper zu speichern - in der Regel in Fett. Wenn energiereiche Nahrung wenig Energieaufwand braucht, um verdaut zu werden, bleibt mehr Energie für die Speicherung, die Fettpolster werden aufgefüllt. Darüberhinaus ist die hormonelle Regelung des Blutzuckerspiegels so angelegt, dass eine schnelle Zufuhr von Zucker ins Blut eine schnelle Blutzuckerabsenkung zur Folge hat, die wiederum zu Hungergefühl führt. Besser ist es also, Kohlenhydrate in Formen zu sich zu nehmen, die schwerer verdaulich sind und so den darin enthaltenen Zucker nacheinander ins Blut abgeben. Dazu gehören Vollkornprodukte, verschiedene Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst, deren Kohlenhydrate in Begleitung anderer, gesundheitlich wertvoller Stoffe daherkommen.
Darauf bezieht sich auch die mediterrane Küche, die sich nicht auf Mittelmeerfrüchte und -Gemüse fixiert, sondern darauf, generell viel frisches Gemüse und Obst zu verwenden, dazu wenig Fleisch, dafür Fisch mit gesunden Fettsäuren und Pflanzenöle mit einfach oder mehrfach ungesättigten Fetten.
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#33
4.9.16, 15:48
Danke für die Erklärung - die mir aber nicht unbedingt neu war. Bleibt trotzdem die Frage, was man noch mit gutem Gewissen essen darf. Damit meinte ich keinesfalls Kohlenhydrate in Form von Eis, Zucker und Honig. 
Kohlenhydrate werden derzeit geradezu verteufelt. In Etablissements wie Easylife werden großartig Messungen des individuellen Stoffwechsels "verkauft", um die genau passende Diät zu "erarbeiten". Heraus kommt komischerweise immer eine nahezu ketogene Diät, die notwendigerweise extrem eiweißlastig ist. Leider ist gerade der Verzehr von übermäßig Eiweiß alles andere als gesund für die Nieren und leider merkt man das ja nicht unbedingt schon nach einigen Wochen, sondern oft erst, wenn die Nieren richtig Schaden genommen haben. Auch Gicht freut sich nicht besonders über den verstärkten Eiweißkonsum. 
Mit einer Fischunverträglichkeit bzw. -abneigung wird der Speiseplan noch mehr eingeschränkt. Was bleibt dann also? Doch vegetarische Ernährung, über die sich ja auch streiten lässt und außerdem reichlich Kohlenhydrate in Form von Getreide enthält. Aber schließlich muss der Mensch ja auch irgendwie seine Kalorien zusammen bekommen, auch wenn er abnehmen muss. 
Für mich bleibt es insgesamt unbefriedigend, weil im Laufe der Jahre so ziemlich alles irgendwann als ungesund geoutet wurde - von Gemüse mal abgesehen, aber wer will schon ausschließlich von Gemüse leben? Ich bin doch kein Kaninchen! 
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#34
4.9.16, 16:30
@CracklinRosie: Hast Du Dich schon einmal mit der Dr.-Bruker-Ernährung befasst? Die hält das Zumselchen z.B. für recht vernünftig...
#35
4.9.16, 16:40
@zumselchen: 
Ich hab mir den link gerade mal kurz angeschaut: Wahnsinnig viele Rezepte...........
Am späten Abend werde ich mal in die Materie eintauchen 😂
 
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#36
4.9.16, 17:09
@CracklinRosie: Wie wär´s mit Wolfgang Siebeck, dem Gastro-Kritiker, der - damals schon die unterschiedlichen Ernährungrichtlinienmoden auf den Arm nehmend  - vor mehr als dreißig Jahren in einer Stern-Kolumne ungefähr Folgendes schrieb: .... wenn man von allem etwas isst, kann man hoffen, dass schädliche Wirkungen einzelner Lebensmittel sich gegenseitig neutralisieren.
Und Vincent Klink, der schwäbische Sternekoch, antwortet auf die Fragen von Gästen, ob in dem einen Gericht dies (Lactose) in dem anderen das (Gluten) vorhanden sei, sie mögen bitte zwei Straßen weiter gehen, da sei eine Apotheke, er hingegen betreibe ein Restaurant.

Wenn man nicht gerade krank ist und daher auf eine besondere Ernährung achten muss (ich denke u.a. an Allergiker, Diabetiker), sollte man einfach auf seinen Körper achten. Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel können ein Hinweis darauf sein, dass man sie nicht gut verträgt. Mit Maß gegessen und von allen Nährstoffen, das kann nur gesund sein, zumindest hat es die Menschheit bisher ganz gut überleben lassen - auch ohne mehr oder weniger merkwürdige Ernährungsrichtlinien.
Das Elend liegt doch nicht in den Nahrungsbestandteilen, sondern in der Menge. Wer kein Maß kennt, sei es im Süßen, sei es im Salzen, sei es an sonstigen Geschmacksverstärkern, oder auch in der Menge der Nahrung, muss sich nicht wundern, wenn der Körper anfängt, außerhalb der Norm zu reagieren.
Mit der im Kindergarten gelernten Regel, morgens wie ein Edelmann, mittags wie ein Bürgersmann, abends wie ein Bettelmann sich zu ernähren fährt man auch heute noch gut, solange man Fertigprodukte und Fast Food weitestgehend vermeidet.
#37
4.9.16, 17:15
@xldeluxe_reloaded: Welchen Link? *irritiert guck*
#38
4.9.16, 17:18
@whirlwind: Moment, das hieß doch "Kaiser-König-Edelmann" - oder hat das Zumselchen da etwas falsch verstanden? ;-)
#39
4.9.16, 17:19
zumselchen:

Ich sehe was, was Du nicht siehst......... 😂😂😂

Keine Sorge:

Ich meine den link, den ich mir zu dem Doc herausgesucht habe.
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#40
4.9.16, 17:41
@zumselchen #38: ich habe "Edel-, Bürger-, Bettelmann" gelernt. Wenn das nach meiner Kindergartenzeit in " Kaiser, König, Edelmann" umgeändert wurde, muss man sich nicht über die zunehmende Übergewichtigkeit in unserer Gesellschaft wundern;-)
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#41
4.9.16, 18:01
@zumselchen
mit Bruker hatte ich mich während der Schwangerschaften befasst. Die Ernährungsberater von ihm gibts ja schon seit einigen Jahrzehnten. Allerdings muss ich sagen, dass ich Rohkost nicht unbedingt gut vertrage. Mein Magendarmtrakt leidet da ziemlich, vor allem, wenn ich abends Rohkost esse. 

@whirlwind
Alles wahr und prinzipiell gut und schön. Aber dann wären wir wieder beim Thema Reduktionsdiät, die nachgewiesenermaßen zwar kurzzeitig zur Gewichtsabnahme führt, jedoch den berühmten Jojo anwirft. 
Wenn man mal davon ausgeht (was ich durchaus tue), dass der Körper erst einmal weiß, was für ihn gut und richtig ist, dann kann meiner dem Kaiser-König-Bettelmann-Prinzip nicht entsprechen. Als Kind konnte ich nämlich so gut wie nichts frühstücken und wurde von meiner Mama regelrecht genötigt, zumindest eine halbe Scheibe Brot vor der Schule zu verdrücken. Ich habe auch nie etwas zu essen in die Schule mitgenommen, sondern erst gegen 14 Uhr zu Mittag gegessen - und keinesfalls Kohldampf geschoben bis dahin. Dann habe ich als Kind nie gerne Fleisch gegessen, von Fisch ganz zu schweigen. Immer lieber ein Teller Kartoffel mit reichlich Soße oder Fett aus der Pfanne statt dem dazu gehörigen Fleisch/Fisch. Dafür dann abends wieder mit Vorliebe 2 oder sogar 3 Scheiben Brot mit Aufschnitt oder Käse und Tomaten in allen Lebenslagen. 
Obst habe ich als Kind so gut wie überhaupt nicht gegessen - von Bananen, dunklen Beeren und Zitrusfrüchten abgesehen. Und Saft habe ich auch überhaupt nicht gerne getrunken, von seltenem Orangensaft abgesehen. Lieber Mineralwasser und manchmal auch Malzbier. Dafür war ich sehr früh schon ein Koffein-Anhänger. Völlig egal, ob in Cola oder Kaffee. 
So - damals war ich ein klapperdürrer Hering. Bis ca. 23 konnte ich futtern was ich wollte, ohne auch nur etwas zuzulegen. Liest sich aber insgesamt auch nicht unbedingt ausgewogen, gesund und vernünftig.
Irgendwann begann ich durch die Arbeitswelt mit Kantinen, Frühstückspausen, ausführlichem warmem Abendessen wegen des langen Arbeitstages "normal" zu essen. Sprich: "Vernünftiges" Frühstück, in der Frühstückspause noch eine Kleinigkeit (Apfel, Banane, Joghurt), in der Mittagspause dann eine überschaubare Mahlzeit (zum Glück nur kurzes Dasein mit Kantine) und so gegen 18 Uhr dann das ausführliche warme Essen nach der Arbeit mit dem LAG. Alles jetzt deutlich fleischlastiger als in meiner Jugend, wo es ohnehin bei uns selten Fleisch gab, da wir nicht gerade üppig mit Geld gesegnet waren. 
Dazu noch eine nötige Hormonbehandlung etwa mit 23 und schon stapelten sich plötzlich die Fettzellen. Blieb alles noch im Rahmen, bis zu meinen Schwangerschaften. Die lange Stillzeit tat ihr übriges und ich ging auf wie ein Hefekuchen. 
Vergangenes Jahr war ich in einer Reha-Maßnahme mit den üblichen Miniportionen einer solchen Anstalt und täglichem umfassendem Sportprogramm. Fazit: 1,5 kg zugenommen in 3 Wochen.  😳 
Fakt ist, dass ich bis heute abends den größten Hunger entwickele. Wenn ich mir vornehme, heute Abend nichts oder nur ganz wenig (oder eben nur Salat) zu essen, dann sitze ich spätestens 21 Uhr auf dem Sofa mit knurrendem Magen und schlechter Laune. Nach wie vor kann ich jedoch recht problemlos morgens auf Futter verzichten - Hauptsache, ich bekomme meine 3 Tassen Kaffee! 
Bei jeder Ernährungsberatung schlagen die die Hände überm Kopf zusammen und versuchen, mich komplett umzupolen. Bringt aber bisher nicht wirklich was, weil ich das natürlich alles nicht lange mitmache, da es meinem Ess-Naturell komplett widerspricht. 
Und wie gesagt: Ich habe es schon fertig gebracht, mit 850 kcal/tägl. zuzunehmen. Ist nur eine Frage der Diätdauer. 4-5 Wochen Brigitte-Diät und ich war ein Meister der Nahrungsverwertung und -speicherung. Seitdem braucht mir keiner mehr mit Reduktionsdiäten zu kommen.
#42
4.9.16, 18:18
@CracklinRosie: Vielleicht könntest du Dich abends überlisten, indem Du recht früh schon Zähne putzt und dann bald ins Bett gehst. Im Schlaf verbraucht man auch Energie...
2
#43
4.9.16, 18:35
😂  Ja - vor allem durch 2stündiges Wälzen im Bett bis ich endlich eingeschlafen bin   😄 
Genau das ist oft das Problem: Es gibt genügend bemühte und gutgemeinte Ratschläge - aber wenn die nicht in den Alltag passen, dann werden sie keine Anwendung finden. Jedenfalls nicht länger als 3-4 Tage bis man festgestellt hat, dass man so auf keinen Fall leben möchte. 
Schöner Ablauf des gemeinsamen Abends: Der Mann kommt von der Arbeit, es wird gegessen, man erledigt noch dies und das in Haus und Garten, geht vll. noch zum Sport, kommt nach Haus und setzt sich gemütlich aufs Sofa um vll. noch was fernzusehen oder zu lesen und dann kommt der Satz "Ich hab Hunger - ich geh jetzt Zähne putzen und leg mich ins Bett!" (wovon der Hunger auch nicht weg geht)
Doch... das hat was...  👍
#44
4.9.16, 18:43
Hunger wird überwiegend mit Appetit verwechselt.
Ich komme gut mit ganz wenig Nahrung über den Tag, bekam abends aber auf alles mögliche "Hunger", meist, wenn Ruhe einkehrte und ich vor dem PC oder TV saß.
Es gibt Unmengen an Rezepten, wie man abends durchaus ohne viele Kalorien/Kohlenhydrate satt wird, also den Appetit stillt und es sich trotzdem nicht auf der Waage bemerkbar macht.
#45
4.9.16, 18:46
@zumselchen: 
Ich müsste dann aber meine Zahnbürste weit weg aus dem Fenster werfen, denn solange sie im Bad steht, ist sie jederzeit mit Leichtigkeit auch nach der kleinsten Sünde erreichbar. Mehrfaches Putzen am Abend kann ja nicht schaden😁
#46
4.9.16, 18:55
@CracklinRosie: Naja, es dürfte schon etwas länger als 3 - 4 Tage dauern, bis sich der Körper an eine Umstellung gewöhnt hat. Man kann sich auch mit geputzten Zähnen auf's Sofa setzen und lediglich noch etwas Wasser trinken. Die Idee mit der Bettruhe kam aufgrund der schlechten Laune zustande. 
Und ja, das hat was, zu sagen: "Hab' schon Zähne geputzt und gehe in's Bett." - Himmlisch!
#47
4.9.16, 19:03
@xldeluxe_reloaded: Das Zumselchen ist ja bekanntermaßen eine echt faule Socke. Im Leben nicht würde es nochmal putzen wollen, und im Leben nicht würde es nachts dem Kühlschrank einen Besuch abstatten, und wenn der Magen im Quadrat springen würde, niemals. GsD. 

Das Zumselchen hat andere Schwächen, so wurde es vorhin gerade von einer halben Tafel Schokolade angefallen... *schon mal langsam an die Zahnbürste denk*
#48
4.9.16, 19:03
sorry, doppelt...
1
#49
4.9.16, 19:41
Nachts zum Kühlschrank ist für mich kein Thema: zu viele Treppen, zu gruselig, zu kalt 😂
Aber bis es erst mal nachts war, ging immer ganz viel. Seit 5 Wochen übe ich mich in Disziplin und merke mit jedem geschmolzenen Kilo, dass das Verzichten immer leichter fällt.
#50
4.9.16, 19:49
Hallo @whirlwind, das finde ich aber interessant! Ich wusste nicht wie und warum die einen Laktose vertragen und andere wiederum nicht. Danke für den Input.
#51
4.9.16, 19:56
@ CracklinRosie, ja mit der Logik knackt man dieses Thema leider gar nicht. Ich finde auch das es ist viel vernünftiger ist mehr von dem Gemüse, Obst, Getreide, Gewürzen und Fleisch zu essen das bei uns einheimisch bzw. gewachsen ist. Dann ist man wie ich finde auch auf der sicheren Seite. Auch unterstützt man die eigene Wirtschaft damit. Kohlsprossen, Rote Rüben, Karfiol gibt es nun aus unserem Lande zu kaufen. Der Herbst kündigt sich an!
#52
4.9.16, 19:58
Hallo @Agnetha, da hast du wirklich Glück. 👍
1
#53
4.9.16, 20:04
Hallo @ CracklinRosie, hier meine Antwort zu deiner Frage was man noch mit gutem Gewissen essen kann:
Wenn du dich nach einem Essen besser als vorher fühlst - dann war dieses Essen gut für dich!
Fühlst du dich danach jedoch müde, aufgebläht, hast Sodbrennen oder musst aufstoßen dann war das Essen gerade nicht das richtige für dich.
Das ist eine einfache Regel und sie stimmt!
Hör mehr auf deinen Körper - er sagt dir was für dich gut ist!

Auch wenn du es vielleicht nicht glauben willst. Würdest du dich nur von gekochten Lebensmitteln wie in meinem Tipp erklärt ernähren, hättest du Abends keinen Kohldampf. Ich persönlich könnte mit Hunger nicht einschlafen und tut uns auch nicht gut. Man schläft dadurch sehr unruhig. Versuch mal wenn du sonst nichts mehr essen willst Trockenfrüchte wie Rosinen zu knabbern. Das beruhigt. Ist übrigens auch ein Tipp aus der TCM.
#54
4.9.16, 20:09
Ein weiterer Richtwert ist dieser: Unser Körper wird mit 20% "ungesunden" bzw. "falschen" Lebensmitteln, Umwelteinflüssen usw. fertig. Wird dieser Wert längere Zeit überschritten wird man krank. Das bedeutet also das man sehr wohl alles essen kann, aber eben mit Maß und Ziel. Auch bei der Nahrung passt der weise Spruch: Die Dosis macht das Gift.
2
#55
4.9.16, 20:12
es spricht nichts dagegen abends warm zu essen.Wenn man eh weiß ich  ab 21 Uhr bekommt man Hunger.
Dem Körper ist es ziemlich egal ob wir mittags oder abends warm essen. Die gesamte Kalorienzahl über den ganzen Tag oder Woche verteilt ist ausschlaggebend ob wir zunehmen oder nicht.
#56
4.9.16, 20:14
@ whirlwind, du bist aber tiefsinnig! #40 und witzig. Da hast du wohl sicher recht mit deiner Annahme.
#57
4.9.16, 20:18
@Sally75: #56 - Genau so ist es - und das Zumselchen hat die Vorlage gegeben, das wollen wir mal nicht verschweigen. *stolz die Brust rausschieb* ;-)
#58
4.9.16, 20:24
@zumselchen, darf ich dich mal (vorsichtig) was fragen? Warum sprichst du von dir immer in der 3.Person? 
PS: "Edel-, Bürger-, Bettelmann" gefällt mir besser. Das spiegelt eher unsere Gesellschaft wieder.
1
#59
4.9.16, 20:31
@Sally75: Das würde mich auch interessieren.😜
#60
4.9.16, 20:42
jedes Kilo mehr auf der Waage muß nicht immer auch in Fett umgewandelt worden sein,sondern wie bei mir ,er speichert durch das viele Trinken bei Hitze mehr Wasser an.
Das macht sich natürlich auch auf der Waage bemerkbar.Schlechte Verdauung ebenfalls.
Genauso ist es auch umgekehrt ,wir müssen 7000Kalorien einsparen um ein Kilo Fett abzunehmen.Wer dann eine Diät beginnt mit vollen Magen und Darm um sein Gewicht vor einer Abnahme zu ermitteln hat eine ungenaue Angabe  auf der Waage.Bis das erste Kilo wirklich abgenommen wurde zeigt die Waage oft schon 2 oder 3 Kilo  weniger an.
#61
4.9.16, 20:49
@frohnatur1: 
Ich habe vor Diätbeginn (1 Woche Max-Planck-Diät -knallhart und auf Dauer nicht gesund- und danach Ernährungsumstellung) Glaubersalz getrunken, um den Darm komplett zu entleeren. Das hat auch den Vorteil, dass man mit leerem Darm weniger Hunger verspürt.
Dass man 7000 Kalorien einsparen muss, um 1 Kilo Fett abzunehmen, habe ich auch kürzlich gelesen, kann es mir aber nicht wirklich vorstellen. Ich esse seit 4 Wochen täglich ca. 800-1000 Kalorien, überwiegend Gemüse, Fleisch, Obst, Salat, Milchprodukte und nehme konstant ab. Da es täglich ohne Ausnahme mindestens 500g sind, zweifele ich die Theorie mit den 7000 Kalorien an.......bin mir aber nicht sicher.
1
#62
4.9.16, 21:06
@Sally75: Diese Frage darfst Du auch unvorsichtig stellen. Das Zumselchen schreibt nicht selbst... nennen wir es mal künstlerische Freiheit, um hier nicht allzu weit abzuschweifen. ;-)
1
#63
4.9.16, 21:24
@zumselchen: Aber warum schreibst du deinen Usernamen immer in deinen Kommentaren wenn der Name doch schon obendrüber steht? Das ist nicht schlimm aber irgendwie komisch. Die anderen User machen das alle nicht.
#64
4.9.16, 21:39
Mir fällt gerade ein. das ich früher Abends oft mit einem "Loch" im Bauch einschlief. Es fühlte sich wie hunger an, obwohl ich zuvor gegessen habe. Heute verstehe ich erst, das mir gekochtest viel besser tut. Ich fühle mich dann wohlig satt. (Schweinefleisch esse ich zwar sehr gerne aber eben nur wenig, Mehlspeisen esse ich auch aber eben auch nicht in Unmengen usw.) Es ist halt eine Ernährungs-Philosophie wenn man es so nennen mag.
Fakt ist aber das jedes Obst, Kraut, Gemüse, Fleisch usw. eine spezielle Energie hat. Am besten kann man es an Kaffee und Pfefferminze erkennen finde ich. Kaffee ist thermisch heiß und Pfefferminze kalt. usw.
1
#65
4.9.16, 21:43
@zumselchen, ja wenn es dir Spaß macht. Mich persönlich irritiert es. Denn es ist für mich so als ob "das zumselchen" gar nicht existieren würde bzw. nicht hier wäre. Da stellt sich die Frage: wer spricht denn da?
Aber egal. Ist deine künstlerische Freiheit.
5
#66
4.9.16, 21:48
@Sally75: das zumselchen ist aber damit einzigartig und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Ich wäre irritiert, wenn sie plötzlich normal schreiben würde. Ist eben das Zumselchen von irgendwoweither 😂
#67
4.9.16, 22:05
@Upsi: Nicht nur der hohe Wiedererkennungswert zeichnet das zumselchen aus. Sich selbst als "es" zu sehen und zu benennen, zeugt von einer ausgeprägten Selbstkritikfähigkeit und auch der (bewundernswerten) Eigenschaft, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen.
Zumselchen widersprich bitte, wenn ich das falsch sehe.
1
#68
4.9.16, 22:19
Eigentlich hab ich das ja immer gehasst, also nicht das Zumselchen sondern das Gezumsel, aber irgendwann gewöhnt man sich daran und mittlerweile ist es so, dass ich sie vermissen würde, diese Dritte Dimension 😂
#69
4.9.16, 22:32
@whirlwind: Das hast Du schon mal gut analysiert. :-) Ein positiver Nebeneffekt ist, dass es kaum persönlich angreifbar ist und schlecht persönlich angreifen kann. 
Es ist nicht immer leicht, konsequent in der 3. Person zu schreiben, also als wirklich ausgereift kann man dieses Modell nicht bezeichnen... Es existiert die Idee, noch einen "nornalen" Ich-Account aufzumachen, aber "Zumsel" existiert wohl bereits. Und so ein Account-Management ist ja schon auch etwas aufwändig, oder nicht? 
#70
5.9.16, 12:22
@xldeluxe
Die "Max-Planck" ist ja auch eigentlich nichts anderes als eine ketogene Diät. Und deine Ernährungsumstellung liest sich auch danach.
Hast du denn nur mit ketogener Ernährung in den letzten Monaten so viel abgenommen oder verbirgt sich da noch ein anderes Geheimnis hinter, wenn ich mal ganz neugierig fragen darf?
1
#71
5.9.16, 13:51
@CracklinRosie: Jaja, die "Max-Planck".
Die Max-Planck-Institute selbst distanzieren sich ausdrücklich von dieser Diät und raten gar davon ab. Die Gesellschaft hat bisher nicht herausgefunden, wer auch immer es erfunden und in Umlauf gebracht hat.
Die Stiftung Warentest rät von dem Max Planck Diätplan stark ab.
Haha, aber das war einfach nicht mehr rückgängig zu machen.
#72
5.9.16, 14:09
@CracklinRosie: 
Nein, da steckt nichts anderes dahinter, also keine Mittelchen und aus gesundheitlichen Gründen nicht mal Sport oder viel Bewegung.
Mein Mann und ich haben beschlossen, dass wir unsere Ernährung umstellen müssen und wir wollten einen Einstieg finden, der rasch eine hohe Gewichtsabnahme versprach. Eine Woche haben wir uns streng nach Plan an die Max-Planck-Diät gehalten, da waren schon mal 5 Kilo weniger auf der Waage zu verzeichnen. In dieser Woche haben wir uns daran gewöhnt, auf Kohlenhydrate zu verzichten und haben danach die Ernährung danach ausgerichtet. Wir verzichten nicht komplett auf Kohlenhydrate, essen aber kaum noch Brot oder Brötchen, Nudeln oder Reis. Kartoffeln hin und wieder, aber auch nur zur Hauptmahlzeit. Bei Michprodukten achten wir auf die Fettstufe, kombinieren also kohlenhydratarme Nahrungsumstellung zusätzlich mit Fettreduzierung.
Ich war immer der Typ Esser, der sich ausschließlich von belegten Broten hätte ernähren können. Diese Leidenschaft ist komplett erloschen. Vielleicht ändert sich das mal wieder, aber dann ist es auch kein Beinbruch, denn wir zwingen uns zu nichts und dann wird halt am nächsten Tag wieder etwas mehr darauf geachtet, was und wieviel man isst.
#73
5.9.16, 15:25
das mit den 7000 kal bei 1 kg Abnahme ist ein ungefährer Wert ,aufgerundet.
Da ich eher zu den normalgewichtigen Personen zähle,nehme ich natürlich langsamer ab.
Mein Verbrennungswert ist niedriger ,durch weniger Masse. Die 7000 Kalorien gelten auch für mich ebenso wie für eine Person die zum Beispiel über 200 kg wiegt.
Um hier keinen näher zu treten,die  fülligeren Personen nehmen in gleicher Zeit mehr  ab,Da kann durchaus 4 Kilo in einer Woche möglich  seinl 
Prozentual gesehen ist es natürlich gleich, nur die Anzahl der verlorenen Kilos ist höher. 
Aber je mehr sie an die Grenze zum Normalgewicht kommen ,dauert es immer länger.
Um zum Idealgewicht zu kommen ,war früher Körpergröße minus 100 minus 10 Prozent kann man 4 Wochen warten bis ein einziges Kilo Fett tatsächlich runter ist. 
So schnell rückt kein Körper die letzten Fettreserven  raus😂  
#74
5.9.16, 15:33
@frohnatur1: 
Ja so ist das.
Mein Normalgewicht wäre 62 Kilo - ich bin leider in den letzten 5 Jahren um 6 cm geschrumpft.
62 Kilo stehen mir absolut nicht und sind für mich nicht erstrebenswert. Hier und da noch ein Kilo weniger und ich wäre zufrieden. Da ich also noch lange nicht mein Normalgewicht erreicht habe, purzeln die Pfunde schneller. Hat alles auch sein Gutes 😂
#75
5.9.16, 16:06
xldeluxe…….ich habe mir mal deine Diät angeschaut.Ich kannte sie nicht.
Leider sind die Erfahrungen sehr gespalten bis schlecht.Ähnlich einer Low-Carb Diät.
Der JOJo -effekt wie bei vielen Crash-diäten sehr hoch.
Ich beschäftige mich heute weniger mit dem Diäten ,eher mit dem Danach.
Ich habe viele Leidenswege meiner Mitmenschen erlebt ,die sich 30 kg abhungerten und nach 2 Jahren war alles wieder drauf und noch mehr.
#76
5.9.16, 16:11
@frohnatur1: 
Du meinst Max-Planck? Das haben wir nur für eine Woche als Einstieg genommen. Seit 4 Wochen haben wir nun unsere Ernährung umgestellt und es fehlt an nichts, außer dass die abendlichen Kohlenhydrate extrem eingeschränkt sind bzw. abends gar nicht mehr vorkommen.
Wir hungern nicht und machen keine Diät und es geht bei mir um 6-8 Kilo, also nicht um eine extreme Gewichtsreduzierung.
#77
5.9.16, 16:14
jeder hat auch bestimmt seine Lieblingsdiät.
Aber eine solltest du dir mal anschauen,die gibt's schon ewig 
Man könnte das Eine oder Andere reformieren ,Salat und Gemüse nicht grenzenlos sondern
kleine Portionen aber sonst finde ich sie sehr gut.
Die Herzklinik -Diät.
#78
5.9.16, 16:16
lach unsere Kommentare haben sich überschnitten 😄
#79
6.9.16, 16:07
@xldeluxe_reloaded: 
Wow... Wenn ich da an dein ehemaliges Avatar denke und das mit deinem jetzigen vergleiche, dann scheinen mir da etliche kg zwischen zu liegen. Deshalb habe ich gefragt.
Das finde ich allerdings beachtlich, dass du das alles nur mit KH-Verzicht runter bekommen hast. Da kommt man ja schon ins grübeln. Aber ausgerechnet Brot.... Wir sind eine echte Brotfamilie und essen nur selbstgebackenes Brot! 
#80
6.9.16, 16:36
@CracklinRosie: 
Danke und ja, es liegen 2 Konfektionsgrößen zwischen den Fotos.
Ich schrieb schon, dass ich mich nicht drastisch daran halte, wenig oder keine Kohlenhydrate zu essen, denn das würde mich auf Dauer unzufrieden machen. Brot ist auch mein größtes Problem und das fällt mir nicht ganz so leicht, aber ich habe mich an Eiweißbrot gewöhnt und esse in Ausnahmefällen abends mal eine bis zwei Scheiben, obwohl das Brot natürlich wiederum viele Kalorien hat. Ich mache es so, dass ich Kohlenhydrate einschränke und trotzdem die täglichen Kalorien im Auge behalte. Nicht krampfhaft, sagen wir mal mit einem Auge.......  Mit der Zeit weiß man aber sowieso, wieviel wovon man essen kann und worauf man der Figur zuliebe besser verzichtet. Ich hab mir nun mal vorgenommen, 10-15 Kilo abzunehmen und ganz ohne Verzicht geht es halt leider nicht.
Back doch Eiweißbrot, es soll sogar Rezepte geben, wonach das Brot sehr gut schmeckt 😂😂
#81
6.9.16, 17:14
@CracklinRosie, dann gib das Brot kurz in den Backofen oder Toaster. So wird es bekömmlicher. Ich persönlich zähle keine Kalorien, aber die Kalorien werden dadurch natürlich nicht weniger.
1
#82
6.9.16, 18:59
Proteine (besondere das tierische Eiweiß) tragen zur Erhöhen des Spiegels von Wachstumshormonen bei. Diese sorgen für mehr Muskeln. Leider lassen sie auch gerne mal Tumore wachsen und erhöhen damit die Krebsgefahr.
Das kam voriges Jahr in einer BBC-Reportage zur Sprache.
Dieses hatte ich aber schon wieder vollständig vergessen, bis ich unlängst ein
Ernährungsseminar besuchte. Die Leiterin war der Auffassung, dass durch
Weglassen der KH und verstärktes Augenmerk auf Eiweißprodukte der
IGF-Spiegel ungünstig erhöht wird.
Jetzt lasse ich nur noch die Brotscheiben abends weg. Das hilft auch schon sehr gut.
Was soll`s - man tut halt, was man kann und außerdem hat unsere dahlie mal geschrieben "low carb low brain".
#83
6.9.16, 20:34
@Rumburak: 
Seltsamerweise lässt mein Appetit auf Fleisch und Wurst immer mehr nach. Im Moment reicht mit Salat, Gemüse, Quark, Joghurt, Eier, Obst und ich taste mich an Tofu heran. ICH! Die noch vor Monaten nicht mal einen Blick auf vegetarische Rezepte warf und sich niemals im Leben vorstellen konnte, nicht wenigstens 5x in der Woche Fleisch zu verzehren.
So langsam mache ich mir selber Angst 😂
1
#84
7.9.16, 12:22
Tofu ist nun überhaupt nicht mein Ding. Einer unserer Söhne ernährt sich vegetarisch, aber auch er verzichtet auf Tofu, weil das Zeug einfach in unseren Augen ungenießbar ist. Ich weiß nicht, wie viel Hunger ich leiden müsste um das zu essen. Dabei ist mir völlig einerlei, ob es gebraten, frisch oder gebacken verzehrt wird. Es schmeckt irgendwie immer durch und die Konsistenz bereitet mir beim Kauen schon Widerwillen. Lediglich in der Hack-Version als Bolognese ist es für mich halbwegs genießbar. Da ich allerdings auch nicht der Nudel-Esser schlechthin bin, ist das für mich kein großer Gewinn. Da verzichte ich ohnehin auf Fleisch dabei und es kommt nur Tomatensoße mit Kräutern und Käse drüber.
Eiweißbrot habe ich eine Zeit lang gegessen, aber da ich das dann alleine esse, sind wir die halbe Woche immer nur Brot am einfrieren und wieder am auftauen. Denn sonst wird sowohl das Eiweißbrot schlecht als auch das richtige Brot wenn ich nicht davon mit esse.
Das ist für mich bei den meisten Diäten das Hauptproblem. Dass dann jeder was anderes essen will und man ein ganzes Sammelsurium im Angebot haben muss bzw. ich ständig was anderes esse als alle anderen Familienmitglieder.  
Du merkst schon: Bin durch die letzten 10 Jahre reichlich gefrustet!
1
#85
7.9.16, 13:16
@xldeluxe_reloaded: Möönsch, dann hat sich die Sache ja zum Guten entwickelt.
Das nenne ich dann mal einen schönen Nebeneffekt.
#86
7.9.16, 13:18
@CracklinRosie: 
Eiweißbrot hält sich im Kühlschrank sehr lange, hat aber reichlich Kalorien und ist damit auch nicht bedingungslos zu konsumieren.

Mit Soja habe ich keine Probleme, bereite es stark gewürzt zu, mal chinesisch, mal italienisch....dazu muss ich aber auch sagen, dass ich ein ganz problemloser Esser bin. Es gibt kaum was, was mir nicht schmeckt und ich habe auf Reisen in fremde Länder immer die traditionellen Gerichte probiert.

Wenn man für viele Familienmitglieder kocht, kann man sich seine eigene Portion vor dem "Anmachen" abnehmen, also bevor die Brühe zur Sahnesoße wird 😋 oder die Portionen einfach nur kleiner ausfallen lassen. Man muss ja nicht auf alles verzichten -  halt nur weniger als üblich auf den eigenen Teller packen. Auch auf diese Art nimmt man ab. Wenn auch langsam (was durchaus von Vorteil ist), aber: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen..........
#87
7.9.16, 13:19
@Rumburak: 
Wirklich wahr. Hoffentlich bleibt das so - aber ich bin mir sicher: Es hat Klick gemacht. Es gibt ja noch Fleisch, hin und wieder, aber mehr für meinen Mann als für mich..........

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