Stelle dir mit diesem schönen und einfachen Rezept eine feine Zwetschgenkonfitüre selbst her.
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Zwetschgenkonfitüre, ein feiner Brotaufstrich

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Eigentlich wollte ich die 1,5 Kilo Zwetschgen halbieren und die Hälften als Tiefkühlvorrat für Kuchenbelag einfrieren, aber leider habe ich keinen Platz im Tiefkühler. Ein anderes Rezept musste her. Zwetschgenmarmelade? Ja, warum eigentlich nicht.

Ich habe mich dann aber doch für Konfitüre entschieden, da ich es mir leichter machen wollte. Zwetschgen heißen sie bei uns in Österreich, wenn man von der Hauszwetschge spricht. Wächst meist wild als Strauch, wird aber als Solitärpflanze auch ein zierlicher Baum. Pflaumen sind bei uns die viel größeren gezüchteten Früchte, die auf prächtigen Bäumen wachsen. Geschmacklich finde ich, ist die Hauszwetschge der Pflaume weit voraus. Sie schmeckt viel fruchtiger und die Fleischfarbe geht ins orange hinein. Am Foto sind Pflaumen zu sehen. Die kann man natürlich auch für dieses Rezept hier verwenden. Zum Rezept:

Zutaten

  • 1,5 kg Zwetschgen mit Kern (ergibt ca. 1 kg entkernte Zwetschgen)
  • 500 ml Wasser
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Pektin
  • 1 EL Kristallzucker

Zubereitung

  1. Zuerst habe ich die Zwetschge aussortiert und nur die besten für die Konfitüre verwendet. Da die Zwetschge nicht gespritzt wurden, waren auch ein paar wurmige dabei. War aber nicht so tragisch. Ein paar Kerne habe ich aufgehoben, in der Hoffnung, dass daraus wieder neue Pflänzchen treiben, die auch Früchte tragen.
  2. Zwetschgen waschen und entkernen.
  3. Jede Hälfte 2, 3 Mal durchschneiden, so dass man kleinere Stücke hat, die sehen besser aus und damit die Haut später nicht in so großen Stücken in der Konfitüre bleibt.
  4. Zwetschgen mit Wasser aufstellen und Deckel drauf.
  5. Ca. 30 Minuten kochen lassen und öfters umrühren.
  6. Danach den Gelierzucker beigeben. Immer wieder umrühren.
  7. Wenn es sprudelnd zu kochen beginnt, lt. Gelierzucker-Anleitung mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen.
  8. 1 EL Pektin und 1 EL Zucker in einem Glas vermengen und zügig mit einem Schneebesen in die Konfitüre einrühren. Dabei darauf achten, dass keine Klumpen entstehen.
  9. Eine weitere Minute lt. Anleitung des Pektin-Herstellers kochen lassen und kochend heiß in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen.
  10. Mit heiß abgespülten guten Deckeln verschließen.
  11. Das heiße Glas auf den Kopf stellen.
  12. Nach ca. 15 Minuten kann man das Glas wieder aufrecht hinstellen.

Das Pektin ist kein Muss. Man kann die Konfitüre auch nur mit dem Gelierzucker machen. Mit einer Portion extra Pektin wird die Konfitüre jedoch sämiger und rinnt nicht vom Brot.

Und was soll ich sagen? Es schmeckt herrlich!

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