Rezept: Turboschnelles Hasenragout

Nicht ganz billig, dafür aber etwas besonderes ist dieses Hasenragout. Als Beilage gibts Broccoli und Kroketten. Und das schönste ist, dass man für dieses Festessen gar nicht lange braucht: ich habe es mehrmals getestet; am schnellsten war ich mit neunzehn komma nochwas, am langsamsten mit knapp 30 Minuten.

Als erstes Backofen vorheizen (kann bei Umluft eigentlich unterbleiben). Dann Gemüsebrühe oder Salzwasser für den Broccoli aufsetzen.

Dann zum Fleisch: ihr braucht für 4 Personen 500 bis 800 g Hasenrückenfilets, die ihr in nicht zu dünne Scheiben schneidet.

TK-Kroketten auf ein Blech mit Backpapier geben und in den Ofen schieben; Garzeit siehe Packungsanweisung. Broccoli währenddessen kochen.

Das Fleisch in Butterschmalz portionsweise anbraten, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen, Champignons oder Pfifferlinge (aus der Dose, wenn es schnell gehen soll) mit anbraten und anschließend alles aus der Pfanne nehmen.

4 bis 6 EL Johannisbeergelee und / oder Preißelbeeren aus dem Glas in der Pfanne auflösen, mit Wildfond (aus dem Glas) und Creme fraiche aufkochen. Abschmecken und binden. Fleisch und Pilze in die Soße geben, warmstellen.

Broccoli durch ein Sieb abgießen. Im Kochtopf etwas Butter schmelzen und Mandelblättchen goldbraun darin anrösten, vorsichtig unter den Broccoli rühren. Kroketten aus dem Ofen nehmen. Alles auf Teller verteilen.

Wer möchte, kann natürlich das Gemüse durch Salat ersetzen oder statt Broccoli, Möhrchen oder sonstiges Gemüse dazu kochen, sehr edel ist z.B. grüner Spargel oder Romanesco.

Von mops
*
 
Eingestellt am 17.2.2012, 20:32 Uhr
3,5 von 5 Sternen auf der Grundlage von 17 Stimmen

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Kommentare (31):
Schwester_Uschi
#1 Schwester_Uschi
17.2.12, 23:05 Uhr

Woah, jetzt hab ich richtig Hunger -.- Klingt richtig gut!


#2 kaigo
18.2.12, 01:20 Uhr

Super!!!


#3 Cally
18.2.12, 07:53 Uhr

...


#4 sabineALT
18.2.12, 09:33 Uhr

hasen sind zum kuscheln da, nicht zum essen :P


#5 Cally
18.2.12, 09:49 Uhr

Genau! Jetzt fällt wegen der möpsin Ostern aus...


mops
#6 mops
18.2.12, 09:52 Uhr

@Cally: Und Weihnachten wegen den Fichtenzweigen vom Schwindelbraten, was?
:oD)

+1
#7 erselbst
18.2.12, 10:05 Uhr

@sabineALT: gilt nur für die zweibeinigen!!!!


#8 allerleirauh
18.2.12, 12:31 Uhr

Einen dicken Daumen dafür! Das wird möglicherweise unser nächstes Weihnachtsessen.


#9 compensare
18.2.12, 12:43 Uhr

Wow, das klingt superlecker - Rezept ist gespeichert für die nächste Hasen-Saison!! Danke und Daumen hoch :-)


#10 gitti2810
18.2.12, 16:53 Uhr

@sabineALT: und für was werden dann so viele von den alten Hasen produziert?
Hasen gehören auch in freier Wildbahn zum Futter und wir sollen sie nur kuscheln?
son quatsch jedes mal.

das Rezept klingt sehr lecker werde es bald mal machen.


#11 Traumwetter
18.2.12, 18:35 Uhr

@ Mops: das klingt superlecker!!! Wie dick schneidest du die Filets und wie lange brätst du sie? So wie Rinderfilets?
Das muss unbedingt Ostern auf den Tisch ;-) !!!!

+1
mops
#12 mops
18.2.12, 19:15 Uhr

@Traumwetter: In etwas so dick wie größere Gulaschstücke, dann bleiben die Hasenfilets noch etwas rosa. Wenn man die Filets ganz durch möchte, kann man sie noch ein wenig in der Soße ziehen lassen.

+1
#13 kitekat7
18.2.12, 21:23 Uhr

Ein richtiges Feiertagsessen ohne viel Gedöns schnell zubereitet - solche Rezepte liebe ich!
Bei so einem edlen Gericht würde ich aber auf jeden Fall auf die geschmacklosen Dosenpilze verzichten. Um Zeit zu sparen, greife ich gerne auf tiefgefrorene Pilze zurück, die es ja heutzutage schon in mehreren Sorten gibt.


#14 Gabi5554
19.2.12, 01:11 Uhr

sorry aber: das FRleisch kann nur absolut trocken sein...


#15 Cally
19.2.12, 05:57 Uhr

@Gabi5554: Warum?


mops
#16 mops
19.2.12, 10:07 Uhr

@Gabi5554: ja, warum?


Bierle
#17 Bierle
19.2.12, 12:22 Uhr

Hört sich gut an, aber auch wenns schnell gehen soll, würde ich die Pilze auf jeden Fall frisch nehmen, und wenns für ein Festessen sein soll, die Kroketten natürlich selber machen. Denn wenn das Fleisch schon relativ exklusiv ist, sollten das die anderen Zutaten auch sein ;)


mops
#18 mops
19.2.12, 14:12 Uhr

@Bierle: Das mit den Pilzen sehe ich ein, mache ich selber so (oder nehme TK bei Pfifferlingen oder Steinpilzen, die gibts ja nicht zu jeder Jahreszeit).
Aber Kroketten selber machen? Habe ich mein Lebtag noch nicht gemacht und ich habe auch nicht vor, jetzt damit anzufangen; ich verbringe auch so genug Zeit in der Küche. Außerdem habe ich gar keine Friteuse, und solche fette Sachen sollte ich seit dem schweren Herzinfarkt meines Mannes vor drei Jahren sowieso vermeiden. Aber ich denke, ob Backofen-Kroketten oder selbstgemacht, ist letztendlich Geschmackssache.
:o))

+1
#19 Thouy
19.2.12, 17:57 Uhr

Klingt lecker, aber wo ist das Ragout?

-5
#20 compensare
19.2.12, 18:14 Uhr

@Thouy: gleich links, neben den Korinthen!

+4
#21 Cally
19.2.12, 18:28 Uhr

@compensare: Brüller, danke...*lautlach*!


Apsyrtides
#22 Apsyrtides
19.2.12, 20:11 Uhr

@compensare: *schepplach*

zum Thema: das werd ich 100 Pro nachkochen. Egal, ob selber gemachte Kroketten oder nicht ;)

+1
#23 Zartbitter
19.2.12, 20:26 Uhr

@Gabi5554: Waruuuum ?. Du bist uns noch die Antwort schuldig.

Das Rezept klingt sehr lecker, basta.

-1
#24 wurst
19.2.12, 22:54 Uhr

Oder einfach statt der Kroketten eine Polenta.;-)


mops
#25 mops
20.2.12, 10:31 Uhr

@wurst: habe ich bisher weder gemacht noch gegessen. Da es aus Maisgrieß hergestellt wird (stimmt doch, oder?) könnte ich es mir ganz gut vorstellen.
;-))


#26 ollski
20.2.12, 18:01 Uhr

Ich liebe schnelle, gute Rezepte; werde ich bestimmt nachkochen, und zwar mit TK oder Friteuse-Kroketten (wenn ich die Kroketten selber mache, ist die Zeitersparnis ja wieder verbraucht); geht das auch mit anderen Fleisch-Filet-Stückchen?


mops
#27 mops
20.2.12, 20:02 Uhr

@ollski: Es müsste eigentlich schon klappen, aber ich habe es noch nicht ausprobiert. Ich kann es mir aber sehr gut mit Schweinelende (mal anders, warum nicht?) oder Pute oder auch Kalb vorstellen. Mit Rind ist es vielleicht etwas schwieriger, aber probiere es doch einfach aus! ;o))


#28 Thouy
20.2.12, 21:18 Uhr

@compensare: nö, neben den Korinthen konnt ich das Ragout nicht finden...

Ich finde es halt schade, wenn man Hasenragout schreibt, dass es schlußendlich nix anderes ist als Hasenfilet. Dazu gehört nun wirklich keine Kochkunst, weder zum TK-Broccoli noch zu den TK-Kroketten noch zum Hasenfilet.
Wenn ich ein Ragout fin im Restaurant bestelle, dann erwarte ich auch was anderes als Filetscheiben in Sahnesauce, wenn ich für meinen 6-jährigen Spaghetti al Ragu bestelle, dann will ich auch keine Spaghetti mit Filetstreifen haben, weil das Kind halt Bolognese will und nix anderes.
Ergo erwarte ich bei einem Rezept welches sich Hasenragout nennt eben auch ein Hasenragout und nicht simple Rückenfilets.

Im Übrigen bleiben die Rückenfilets saftiger, wenn man sie als Ganzes brät (kurz von allen Seiten scharf anbraten und dann in Alufolie verpackt im Ofen bei 140 Grad 5-6 min. garziehen lassen). So behalten die Filets ihre Saftigkeit, einen wunderbaren rosa Kern und den vollen Geschmack.
Erst zum Anrichten in schräge Scheiben aufschneiden.

-2
mops
#29 mops
20.2.12, 21:59 Uhr

@Thouy: Es war auch nie von Ragout fin die Rede, sondern von Hasenragout. Ragout fin besteht aus Kalb, Huhn oder Fisch, je nach Rezept, in einer HELLEN Soße aus Mehlschwitze, Brühe, Zitronensaft und evtl. Sardellen.
Ich kann doch nichts dafür, wenn du dir unter diesem Rezept was anderes vorgestellt hast, und habe nie behauptet, dass ich eine super Köchin wäre und große Kochkunst aus dem FF beherrsche. Wenn FM nur für Spitzenköche ist, bin ich hier wirklich fehl am Platze. Vielleicht wäre dir Ragout aus dem Hasenkopf lieber? Dann mach dir welches, das kann ich nämlich nicht. Ich kann es nur mit "simplen" Filets.
Vielleicht solltest du den Begriff "Ragout fin" mal googeln.

+5
#30 compensare
20.2.12, 22:47 Uhr

@Thouy: *seufz* ...doch doch, da muss es sein... ganz bestimmt!!!

+4
#31 kitekat7
21.2.12, 00:32 Uhr

@mops: Mach dir nix drauß! Ich (und mit Sicherheit noch viele andere Leute hier) finde deine Rezepte klasse! Gerade dass sie auch für "Nicht"sterneköche gut nachkochbar sind, ist doch der Sinn der Sache.

+1

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