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Falsche Salzgurken aus Kürbis und Zucchini

Früchte von Kürbis und Zucchini vom harten Stielansatz befreien und waschen. Im Sieb abtropfen lassen.
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Gesamt

Bei uns in Seehöhe 850 Höhenmetern hatte es mit 9.10.2021 bereits das erste Mal Frost mit Minus 2 Grad. Leider muss ich sagen, denn der Kürbis der Sorte „Langer Neapel“ hat noch unzählige Fruchtansätze mit kleinen Früchten angesetzt. Diese können also unmöglich noch reif werden. Bei den 2 gelben Zucchinistauden waren ebenso eine Menge winziger, junger Zucchini noch oben. „Zu schade zum Wegschmeißen!“, dachte ich mir.

Als ich die Menge an jungen Früchten dann sah (ca. 3 Kilo) und auch ihre Form – „Die erinnern mich aber an Essiggurkerl! „Und eigentlich gehören sie ja zur gleichen Pflanzenfamilie, sprich Gurken sind ebenso Kürbisgewächse.“ „Dann werde ich Essig- oder Salzgurkerl damit versuchen!“

Leider war der Anbau der Gurken, die für die Essig- und Salzgurkerlherstellung typisch sind, auch nach 2x Aussaat in meinem neuen Garten nicht erfolgreich. Die Nacktschnecken waren in der Überzahl und somit „keine Gurken für Sally!“. Du machst also aus dem etwas Gutes, das du ernten konntest!

Wusstest du das? In Österreich sagt man zu kleinen Gurken „Gurkerl“!

Zutaten

  • Ca. 3 kg kleine Kürbisse und Zucchini
  • 3 L Wasser
  • 150 g Jodfreies Salz ohne Rieselhilfe
  • 1 Zwiebel in groben Streifen

Optional:

  • 1 Zweig Dill
  • 1 Tl Senfsaat
  • 1 Tl bunter Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Scheibe Sauerteigbrot 

Utensilien: Gärtopf mit Gewichten, wenn man hat, andernfalls ein großes Schraubglas mit Deckel

Zubereitung

  1. Zuerst werden der Gärtopf plus Deckel und Gewichte gut gewaschen.
    Diese lasse ich nur abtropfen. Sie werden nicht mit einem Geschirrtuch getrocknet, damit keine Fussel in das Gemüse kommen.
  2. Salzsud herstellen: 3 Liter Wasser mit 150 g Jodfreies Salz ohne Rieselhilfe.
    Zutaten aufkochen und zimmerwarm werden lassen.
  3. Früchte von Kürbis und Zucchini vom harten Stielansatz befreien und waschen.
    Im Sieb abtropfen lassen. So habe ich es gemacht.
    Wer es noch hygienischer will, kann die Früchte nun mit kochendem Wasser für 1 Minute übergießen. Dann in ein Sieb gießen.
  4. Zwiebel in groben Streifen ganz unten in den sauberen Gärtopf legen.
  5. Früchte darüber schichten. Dabei braucht man nicht allzu ängstlich sein, sondern kann sie ruhig fester in den Behälter schichten, damit möglichst wenig Leerraum entsteht.
  6. Wer mag, kann noch Gewürze dazu geben. Ich habe sie weggelassen.
    Man kann auch eine Scheibe Sauerteigbrot obenauf legen, das bringt den Gärprozess rascher in Gang. Dieses habe ich ebenso weggelassen.
  7. Dann mit lauwarmen Salzsud aufgießen. Manche nehmen gleich das heiße Salzwasser. Ich habe den Salzsud abkühlen lassen, damit mein Gärtopf keinen Schaden nimmt.
  8. Mit Gewichten das Gemüse beschweren, damit sie nicht oben schwimmen.
  9. Deckel des Gärtopfes rauf.
  10. Alles in einen Weidling stellen und an gewünschten Ort transportieren.
  11. Salzwasser in den Rand des Gärtopfes einfüllen.
  12. Geduld haben und täglich kontrollieren. Dabei nie aus Neugier den Deckel hochheben, sondern nur darauf achten, dass der Rand mit Salzwasser befüllt ist. Bei Bedarf das Salzwasser auffüllen oder den Rand reinigen.
  13. Nach 2 Wochen kann man die falschen Salzgurken in kleinere Schraubgläser umfüllen.
    Dabei muss der Inhalt in jedem Glas ebenso mit Salzlake bedeckt sein. Sollte der Sud nicht reichen, dann muss man neue Salzlake herstellen und damit aufgießen.
  14. Die fertigen falschen Salzgurken werden dann im kühlen Keller bei ca. 8 Grad gelagert.

Tipp: Ich nehme für den Rand des Gärtopfes entweder Salzwasser oder abgekochtes Wasser. Auf diese Weise halte ich eine mögliche Verkeimung durch unerwünschte Bakterien gering. Sollte sich dennoch Schimmel am Rand des Gärtopfes bilden, stelle ich den ganzen in das Waschbecken und lasse Wasser darüber laufen und reinige den Rand mit Küchenkrepp. Wichtig ist dabei, den Deckel auf gar keinen Fall zu öffnen.

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