Deftiges Weihnachtsessen

Fit und gesund durch die Feiertage - 6 Tipps

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Ob die knusprige Weihnachtsgans, die leckeren Plätzchen oder der Glühwein und Weihnachtspunsch: An den Feiertagen haben wir es gern üppig, das haben wir uns ja schließlich verdient. Für unsere Gesundheit ist das allerdings nicht wirklich optimal. Was kann ich tun, um fit und gesund durch die Feiertage zu kommen – und ohne knickrigen Verzicht?

Klar ist: Wir dürfen uns an Weihnachten ruhig etwas gönnen. Ein schlechtes Gewissen verdirbt nicht nur die Festtagslaune, sie ist auch alles andere als gesund. Das üppigere Essen und gesellige Feiern gehören zu den Feiertagen einfach dazu – und das ist auch gut so. Um trotzdem auf seine Gesundheit zu achten, muss man daher keine Kalorien zählen oder sich im Verzicht üben. Es gibt schon einige simple Verhaltenstipps, die uns und unserm Körper helfen, die Feiertage gesund zu überstehen.

Tipp 1: Wasser und Kaffee helfen

Das gilt zwar nicht nur an Weihnachten, aber an solchen Feiertagen vergessen wir es besonders oft: Trinken Sie genug! Eineinhalb bis zwei Liter täglich dürfen es schon sein. Das hält den Flüssigkeits-Haushalt in Schwung, hält das Blut flüssig und hemmt zudem noch den Appetit: Schon ein Glas Mineralwasser vor dem Essen füllt unseren Magen und bringt uns automatisch dazu, etwas weniger zu essen.

Und hätten Sie's gewusst: Kaffee hilft nicht nur gegen die Feiertags-Lethargie, er hilft auch unserer Gesundheit. Denn das koffeinhaltige Gebräu enthält Stoffe, die die Leber schützen und Gallensteinen vorbeugen. Schon zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag verbessern die Leberwerte messbar, wie Experten herausfanden. Na dann: Prost!

Tipp 2: Knoblauch und Fisch

Das üppige Essen an den Feiertagen treibt bei vielen Menschen den Cholesterinspiegel ziemlich in die Höhe. Gerade die fetten Soßen und das viele Fleisch lassen die Blutfettwerte ansteigen – nicht gerade gesund. Um Weihnachtsgans und Co verträglicher zu machen, hilft Knoblauch: Würzen Sie den Weihnachtsbraten, indem sie ihn vor dem Braten mit der gesunden Knolle einreiben. Der Knoblauch-Inhaltsstoff Allicin wirkt dem starken Anstieg des Cholesterins entgegen.

Wer seinem Blutdruck etwas Gutes tun möchte, der sollte an den Feiertagen eine Fischmahlzeit einplanen. Warum nicht mal leckeren, ofengebratenen Lachs als Hauptgericht oder abends ein bisschen Hering? Diese Fische sind zwar nicht unbedingt fettarm, aber ihr Fett ist ungesättigt und enthält viele Omega-3-Fettsäuren. Sie schützen die Gefäße und beugen einem zu hohen Blutdruck vor.

Tipp 3: Verdauungsschnaps weglassen

Die Gans ist verputzt und auch bei den Klößen haben wir reichlich zugelangt. Kein Wunder, dass wir uns jetzt so richtig voll fühlen. Der volle Magen und das fettige Essen lösen fast schon Übelkeit aus. Typischerweise greifen hier viele zum Verdauungsschnaps. Das Hochprozentige soll helfen, das Fett zu verdauen und erzeugt ja auch ein schön warmes Gefühl im Magen.

Doch das täuscht. Statt zu helfen macht der Schnaps das Ganze nur schlimmer. Denn der Alkohol behindert sogar die Verdauung und reizt unsere ohnehin stark beanspruchte Galle. Hinzu kommt: Der Alkohol kann Sodbrennen fördern, weil er den Magenausgang so stark entspannt, dass er nach oben zur Speiseröhre nicht mehr richtig abschließt.

Tipp 4: Was hilft wirklich gegen Völlegefühl?

Statt Schnaps hilft gegen das Völlegefühl ein heißer Tee: Pfefferminztee oder Ingwertee regen die Verdauung an und helfen dem Magen und Darm so, die üppige Mahlzeit zu bewältigen. Und noch Etwas kann helfen: Trinken Sie nach dem Essen ein Glas Wasser, in dem Sie einen Löffel Heilerde aufgelöst haben – das gibt es in der Apotheke. Die silikatreichen Minikörnchen verteilen sich im Magen und binden dort das Fett. Das sorgt schon nach zehn Minuten für spürbare Erleichterung.

Abhilfe schaffen können aber auch frische Orangen und andere Zitrusfrüchte – beispielsweise als Teil des Nachtischs. Denn sie liefern Vitamin C und verbessern damit die Eiweißverdauung von Fleisch und Fisch.

Tipp 5: Bewegen, bewegen, bewegen

Auch wenn es schwer fällt und das üppige Weihnachtsessen noch schwer im Magen liegt: Ein langer Spaziergang ist an den Feiertagen das Beste, um gesund zu bleiben. Denn das bringt den Kreislauf in Schwung und lüftet den Kopf mal so richtig aus. Die Bewegung regt außerdem unsere Verdauung an und hilft ihr, Gans und Co problemlos zu verarbeiten. Aber nicht nur das: Wer jeden Tag ein bisschen spazieren geht, der wirkt auch dem Hüftgold entgegen. Bei 200 bis 300 Kilokalorien pro Stunde reichen schon zwei Stunden Spaziergang aus, um ein Kuchenstück oder den Braten wieder wett zu machen.

Hinzu kommt: Die Zeit im Freien bringt auch den Rhythmus unserer inneren Uhr wieder ins Lot. Als Folge fühlen wir und morgens fitter und ausgeruhter und die typische Dauermüdigkeit und Trägheit an solchen Feiertagen lässt nach.

Tipp 6: Oasen der Entspannung

Erst der Stress beim Besorgen der Geschenke, dann das Einkaufen für das Weihnachtsessen und dann noch die nervigen Verwandten: Weihnachten ist oft alles andere als stressfrei. Und auch das tut unserer Gesundheit nicht gut. Schaffen Sie sich daher bewusst Inseln der Ruhe im Festtagstrubel: Nehmen Sie sich jeden Tag wenigstens eine kurze Auszeit, um sich zu entspannen. Das kann ein Spaziergang sein, aber auch eine Zeit ungestörten Musikhörens oder Lesens. Auch Melissentee, Lavendel- oder Hopfenblütentee helfen gestresste Nerven zu beruhigen. 

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Themen: Party essen

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8 Kommentare


#1
18.12.15, 17:49
Super Tipps, danke dafür!
Werden am 24.12. gebackenen Lachs essen, statt Gänsebraten.
Euch allen frohe Weihnachten!
1
#2 Aquatouch
18.12.15, 19:17
Hier isst man traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat am Heiligen Abend. Braten und Co. gibts erst ab 25.12.
Üppig essen wir nicht.
Keine Stollen, keine Lebkuchen, keine Schokolade.
Wir gehen traditionell am 2. Feiertag zum Weihnachtsgalabüffett. Da gibt es alles was das Herz begeht und noch ein wenig mehr. Daher gibts am 25. vielleicht ein Schnitzel für jeden, etwas Beilage und das war es dann.
#3
18.12.15, 22:20
Zwar kannte ich die Tipps schon alle, aber es ist gut, mal alle zusammen gefasst zu lesen. Bestimmt auch für viele interessant und auch hilfreich!
#4
18.12.15, 22:29
Wollte gerne mit 5 Sternen bewerten, aber schon wieder wurde nur 1 angenommen. Manchmal spinnts, war nicht meine Absicht, sorry..
2
#5
20.12.15, 12:20
@Ingrid 771:

Scheint mit den 5 Sternen doch geklappt zu haben :-)
2
#6
20.12.15, 17:47
Nix gegen diesen Tipp, doch wir wissen alle, dass zuviel Essen einfach Zuviel ist. Es ist genug für alle da, auch an Weihnachten. Es liegt doch an mir ganz alleine, was ich mir alles zwischen den Kiemen stopfe. Wir stopfen uns nicht nur an Weihnachten voll. Und niemand degradiert mich zur Stopfgans. Ich entscheide immer noch alleine, was und wieviel ich esse.
Wenn ich vom ersten Januar an weiß, dass ich mich gesund ernähren soll, dann mach ich das auch im Dezember.

Klar, ist es an Weihnachten immer ein wenig deftiger, aber dennoch weiß ich, wann ich keinen Hunger mehr habe. Dann höre ich auf zu Essen. Punkt.
Und wenn ich dann meine, ich müsste mir noch was und noch was reinzwängen, weils ja sooo lecker ist, ja dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich ne Kleidergröße mehr brauche.

Da hilft mir auch kein Schnappes oder Espresso.
Dann habe ich es einfach übertrieben mit dem Essen.
1
#7 Aquatouch
20.12.15, 18:14
Richtig Eifelgold und es gibt keine Lebensmittel, die wir nicht saisonal an den restlichen Tagen zubereiten. Und Pfefferzeugs, Domino und Co. essen wir sowieso nicht.
Um nochmal zum Anfang zurückzukommen:
Sonst überfresse ich mich ja auch nicht, warum dann.
Früher in harten Zeiten, als viele Menschen darben mussten, war das sicher anders. Kann man ja auch gut verstehen.
Weihnachten ist für mich eh nur Wintersonnenwende-Feier und das Essen war halt zur Vorratshaltung gedacht. Daher ja auch Salami, Räucherschinken, Stollen und Co.
1
#8 comandchero
21.12.15, 09:57
Mal über die Stränge zu schlagen wird uns sicher nicht umbringen. Allerdings will man auch nicht am 25.12. mit vollgestopftem Bauch lethargisch den Tag verbringen. Friss die Hälfte wäre vllt. mal angesagt. Also nicht solange essen, bis man pappsatt ist.
Ansonsten gute Tipps.

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