Neujahrsbrezel

Große Neujahrsbrezel - Rezept und Bedeutung

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Es gibt viele Möglichkeiten, das neue Jahr mit einem besonders liebevollen Gruß an die Familie, die Freunde oder die Kollegen zu beginnen. Der wohl schmackhafteste liegt aber in der Neujahrsbrezel. Sie stellt ein ebenso dekoratives wie leckeres Gebäck dar, das verbunden mit guten Wünschen und Glück für die kommenden Monate überreicht wird. Mit dem folgenden Grundrezept könnt ihr diese traditionelle Köstlichkeit ganz einfach nachbacken.

Das benötigt ihr

Als Basis solltet ihr zunächst einen herkömmlichen Hefeteig ansetzen. Diesen könnt ihr nach persönlichen Wünschen zwar noch verfeinern, doch betrachten wir erst einmal das Ausgangsrezept. Da die Brezel letztendlich relativ groß wird, müsst ihr ein ganzes Kilogramm Mehl einplanen. Daneben benötigt ihr einen Hefewürfel, einen halben Liter Milch, ein handelsübliches Stück Butter aus dem Kühlschrank sowie jeweils etwa einen bis zwei Teelöffel Salz und Zucker. Zur Verfeinerung steht euch darüber hinaus die Möglichkeit offen, die Brezel mit ein wenig Eigelb zu bestreichen. Solltet ihr für die Dekoration eigene Ideen haben, so könnt ihr diese aber natürlich ebenfalls umsetzen – erlaubt ist, was euch gefällt.

So wird’s gemacht

Zunächst erwärmt ihr die Milch ein wenig. Stückelt den Hefewürfel, gebt ihn hinzu und verrührt alles so lange, bis sich eine homogene Flüssigkeit ergibt. Sollte euch das mit dem Schneebesen nicht gelingen, so verwendet dafür ein Rührgerät. Die übrigen Zutaten – die gewürfelte Butter, das Mehl sowie Salz und Zucker – werden jetzt ebenfalls in die Schüssel gegeben und mit der Milch-Hefe-Mischung zu einem glatten Teig verknetet. Auch hierfür könnt ihr gerne die Küchenmaschine einsetzen, die in diesem Falle über einen Knethaken verfügen sollte. Ist das geschafft, so belasst ihr den Teig in der Schüssel, deckt diese mit Küchenfolie ab und stellt sie für zwei Stunden zum Ruhen in den Kühlschrank.

Die fertige Brezel

Aus Dreivierteln des gesamten Teiges formt ihr nun eine Rolle, die etwa 30 bis 40 Zentimeter lang sein sollte. Achtet darauf, dass diese in der Mitte etwas dicker ausfällt. Mit ein wenig Geschick lässt sich daraus die Brezel gestalten. Klappt das nicht im ersten Anlauf, so versucht es wieder und wieder. Ihr könnt den Teig erneut kurz durchkneten, die Rolle formen und daraus die Brezel zaubern. Mit dem übrigen Viertel des Teiges wird ganz am Ende gearbeitet. Damit werden Jahreszahlen, dekorierende Elemente, Buchstaben oder Ähnliches erstellt, die noch vor dem Backen auf das Gebäck gegeben werden. Sinnvoll erweisen sich dafür kleine Plätzchenschablonen, mit denen ihr die gewünschten Muster mühelos aus dem Teig stechen könnt. 

Ganz nach euren Wünschen

Bestreicht den Teig anschließend mit Eigelb, um der Brezel ein wenig goldgelber Farbe zu verleihen. Lasst sie abermals etwa 15 Minuten ruhen, ehe ihr sie für eine halbe Stunde in den mit 190 Grad vorgeheizten Backofen schiebt. Das Grundrezept könnt ihr nach persönlichen, regionalen oder traditionellen Wünschen übrigens verfeinern, indem ihr bestimmte Gewürze, Kräuter oder Spirituosen an den Teig gebt. Der Vorgang des Backens verändert sich dadurch nicht – einzig der Geschmack des Gebäcks kann natürlich in eine andere Richtung gelenkt werden. Also, mit welchen kleinen Geheimnissen verleiht ihr euren Neujahrsbrezeln richtig viel Schwung für die kommenden Monate?

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6 Kommentare


#1
30.12.14, 14:07
@ Bernhard

kommst du bei mir vorbei?
Ich mache Teig und Du machst Brezen ; )))
Die werden bei mir nie was. Egal was ich mache
mein Anhang meint immer ich soll dazu schreiben was das ist. ;( Undank ist der Welt lohn. :))
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#2
30.12.14, 21:38
das Geheimnis von Bernhard sind sicher die Spirituosen im Teig :o)
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#3
31.12.14, 21:07
Das Rezept macht mir Spass! Was ist ein handelsübliches Stück Butter - 100 Gramm - 200 Gramm oder mehr - bei einem Kilo Mehl????????? Reicht dann 1 Würfel Hefe (25 Gramm)??? Fragen sooviele Fragen...?
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#4
31.12.14, 21:17
ein handelsübliches Stück Butter hat 250g, erscheint mir allerdings selbst für ein Kilo Mehl auch etwas viel ... ein Hefewürfel hat 42g, der wäre für die Mehlmenge eigentlich ausreichend, nicht aber, wenn man tatsächlich ein halbes Pfund Butter in den Teig knetet

so, Bernhard ... jetzt bist du dran :o)
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#5
4.1.15, 11:59
Habe noch nie gehört, dass Hefeteig in den Kühlschrank muss. Ich dachte die Hefe braucht Wärme um aufzugehen???
#6
5.1.15, 11:45
Mein 'Geheimnis' ist:

ich mache einen reinen Hefeteig für die Brezel (und nicht wie hier beschrieben eine Mischung aus Hefe- und Mürbeteig). Für 1 kg Mehl benötigt man 2 Würfel Frischhefe a 42 g, weniger Butter und etwas mehr Zucker.
Dann heißt es auf keinen Fall kühlen, sondern den Teig bei Zimmertemperatur oder unter 50 Grad im Ofen gehen lassen. Das erste Mal geht er als Vorteig (s. in dem Forum hier), dann als fertig sehr gut gekneteter Teig mind. 1 Stunde. Danach wird die Brezel geformt und auf dem Blech noch einmal 20-30 Minuten gehen lassen.

Übrigens: bei 1 ganzem Kilogramm Mehl sprengt es mir das Backblech. Ich habe das mit der Zahl 2000 zum Jahrtausendwechsel versucht. Die Form einer Brezel - oder Zahl - ist dann nicht mehr zu erkennen, weil der Teig aufgehen muss. Ich mache nur noch aus 500 g Mehl eine Brezel, bestreiche sie mit Eigelb und streue Hagelzucker und/oder Mandeln darüber.

Sorry, aber das von Bernhard vorgestellte Rezept müsste einen harten 'Bremsklotz' ergeben.

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