Beim Anrichten kann man auf den Krautsalat noch ein paar marinierte Peperoni, Oliven und getrocknete Tomaten geben.
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Krautsalat nach Annelieses Art

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 „Annelieses Krautsalat“ eignet sich perfekt für das Sommerbuffet und zum Grillen. Bis auf das Hobeln des Weißkohls macht der Salat wirklich keine Arbeit. Es ist auch kein Kneten des Kohls notwendig, denn das übernimmt die Kohlensäure des zugefügten Mineralwassers. Der Krautsalat ist kühl gelagert einige Wochen haltbar.

Wichtig ist, dass er mit dem Sud bedeckt ist und für die ersten Tage des Durchziehens lege ich einen Teller zur Beschwerung darauf. Ich bekam das Rezept vor 40 Jahren von meiner Patentante Anneliese.

Das Rezept ist für über 20 Personen, kommt darauf an was es als Beilagen gibt. In meinem Fall sollte es sogar für 28 Personen reichen, da es noch Spanferkel, Baguette, Knofibutter, Antipasti sowie Kartoffelgratin und Speckweinkraut geben wird.
Wenn wir keine Party haben nehme ich nur einen kleinen Weißkohlkopf und halbiere die Zutatenliste.

Zutaten

  • 2 große Weißkohlköpfe
  • 4 große Zwiebeln
  • 2 Kaffeetassen Zucker
  • 2 Kaffeetassen Öl (vorzugsweise gutes Olivenöl, es geht aber auch anderes oder eine Mischung)
  • 4 Esslöffel (gestr.) Salz
  • 2 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 Fl. Kräuteressig (bevorzugt Surol)
  • 1 Fl. Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 4 mittelgroße Möhren
  • etwas frischer Schnittlauch (evtl. Knofischnittlauch)
  • 1 kl. Bund Thymian sowie Oregano

Zubereitung

  1. Die Kohlköpfe von den äußeren harten Blättern befreien, dann achteln damit sie durch den Schacht der Küchenmaschine passen. Wer ein gutes Händchen hat, kann natürlich auch von Hand hobeln oder schneiden.
  2. Die Stücke schiebe ich durch den Durchlaufschnitzler der Küchenmaschine, feinste Reibescheibe! Die geschälten Zwiebeln ebenfalls, zum Schluss die geschälten Möhren, allerdings mit der Julienne Scheibe.
  3. Die Gemüseschnitzel in ein ausreichend großes Gefäß geben, am besten eines mit Deckel, kurz mit beiden Händen durchmischen.
  4. Dann kommen die Gewürze Salz, Pfeffer und die gehackten Kräuter darauf. Zum Schluss der Kräuteressig, das Öl und das Mineralwasser.
  5. Jetzt schäumt es etwas - nochmals durchmischen, dann abschmecken. Da es wichtig ist, dass das Kraut bedeckt ziehen kann, ist unbedingt darauf zu achten, dass ausreichend Flüssigkeit da ist.
  6. Gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit auffüllen, mit einem Teller beschweren und an einem kühlen Ort 4 Tage ziehen lassen.
  7. Vor dem Anrichten in einem Sieb abtropfen lassen oder eine Schaumkelle verwenden.
  8. Obenauf lege ich ein paar von meinen selbst marinierten Peperoni, Oliven und getrockneten Tomaten.

Man kann den Krautsalat gut mit Schafskäse und Kräuterbaguette reichen (als Hauptgericht) oder eben als Beilage für ein Sommerbuffet.

Kleiner Tipp: der Sud von meinen eingelegten Peperoni eignet sich hervorragend als teilweiser Ersatz für Olivenöl. Ich habe hier 1 Tasse von diesem Sud und eine reines Olivenöl genommen. Die leichte Schärfe gibt dem Salat einen besonderen Kick.

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