Kürbis komplett verwerten - von der Schale bis zu den Kürbiskernen

Mit dem Herbst steht die Kürbissaison vor der Tür! Den Hokkaido kannst du problemlos mit Schale essen.
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Orange ist das neue Schwarz: Es ist Herbst und somit steht endlich wieder die Kürbissaison und mit ihr Halloween vor der Tür! Das bedeutet: Kürbisse schnitzen, Kürbissuppe, Kürbiskuchen und natürlich das Dekorieren mit Kürbissen. Doch was passiert mit den Resten der Kürbisse?

Sie wegzuwerfen ist zu schade, denn du kannst wirklich jeden Kürbisbestandteil verwenden. Zaubere einfach etwas Neues aus Fruchtfleisch, Schale oder Kern. Hier findest du ein paar kurze Tipps:

Inhaltsverzeichnis

  1. Kürbisse mit oder ohne Schale essen?
  2. Fruchtfleisch und Schale: Feincremiges Kürbismus
    1. Zutaten
    2. Zubereitung
  3. Kürbiskerne: Geröstet als knackiges Topping
    1. Zutaten
    2. Zubereitung
  4. Kürbisblätter: Leckere Gemüsebeilage

Kürbisse mit oder ohne Schale essen?

Grundsätzlich können viele Kürbissorten mit Schale gegessen werden. Allerdings kommt es auf die Härte der Schale an - sie braucht meist eine längere Garzeit, um weich zu werden. Ob man sie schälen muss oder nicht erfährst du in dieser kleinen Zusammenfassung:

  • Hokkaido-Kürbis und Patisson-Kürbis: Können problemlos mit Schale gegessen werden
  • Butternut-Kürbis: Bei diesem Kürbis hängt es von dem Rezept ab, welches du zubereiten möchtest. Bei Ofengerichten kannst du die Schale mitessen. Bei Pfannengerichten solltest du ihn eher schälen.
  • Spaghetti-Kürbis: Diesen Kürbis muss man nicht unbedingt schälen, aber es ist sinnvoll die Schale einzustechen, bevor er gegart wird.
  • Muskatkürbis, Gelber Zentner oder Baby Bear: Diese Kürbisse sollten geschält werden, da sie eine sehr harte Schale haben.

Fruchtfleisch und Schale: Feincremiges Kürbismus

Hier haben wir ein tolles Rezept für dich, mit dem du das Fruchtfleisch samt Schale verarbeiten kannst. Du benötigst nur eine einzige Zutat: Den Kürbis!

Zutaten

  • 1 Kürbis, z. B. Hokkaido

Zubereitung

  1. Halbiere den Krübis und kratze die Kerne sowie die Fasern gut aus.
  2. Lege die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech.
  3. Backe sie bei 170 °C für eine Stunde im Ofen.
  4. Zerstampfe oder püriere den Kürbis samt Schale.

Das Kürbismus kommt ganz ohne Gewürze aus. Wer das Würzen aber nicht lassen kann, der kann zu etwas Salz, Chili, Ingwerpulver und Knoblauchpulver greifen.

Das cremige Kürbismus ist lange haltbar und superlecker als Aufstrich oder als Beilage. Du kannst es für mehrere Tage im lagern oder portionsweise einfrieren.

Das Kürbismus ist total lecker und einfach zu machen. Du kannst es als Aufstrich oder Beilage essen. Deine einzige Zutat ist der Kürbis.

Extra-Tipp: Das Fruchtfleisch, das beim Kürbisschnitzen für Halloween übrig bleibt, kann ebenfalls zu Kürbismus verarbeitet oder einfach mit in eine Kürbissuppe gegeben werden, sofern du Speisekürbisse verwendest.

Kürbiskerne: Geröstet als knackiges Topping

Jetzt kommen die Kerne als i-Tüpfelchen dran. Sie kann man wunderbar auf einen Salat oder Jogurt geben.

Zutaten

  • 150 g gereinigte Kürbiskerne
  • 2 EL Speiseöl
  • Gewürz nach Wahl (Oregano, Thymian, Chilipulver, Paprikapulver, Salz,...)

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 180°C Ober/-Unterhitze vor.
  2. Vermische die Kürbiskerne mit dem Öl und deinen Gewürzen, sodass sie gleichmäßig überzogen sind.
  3. Lege die Kerne nun auf ein Backblech mit Backpapier und lasse sie 20 bis 25 Minuten rösten.
  4. Nach 10 Minuten die Kerne wenden und gelegentlich prüfen, ob sie schon knusprig sind

Geröstete Kürbiskerne schmecken super als knuspriges Topping im Salat oder Joghurt.

Kürbisblätter: Leckere Gemüsebeilage

Wusstest du, dass du sogar die Blätter von Speisekürbissen verzehren kannst? Dafür eignen sich am besten die jungen und zarten Triebe. Diese kannst du sogar roh in deinen Salat geben. Ältere Blätter müssen zunächst entfasert werden, was etwas mühselig ist. Doch dann können auch diese Blätter wie Spinat zubereitet werden. Du kannst die Kürbisblätter in Öl mit ein paar Zwiebeln glasig dünsten und nach Geschmack würzen – schon hast du eine vitaminreiche Gemüsebeilage.

Der Kürbis hat unglaublich viele, leckere Facetten, sodass in der Küche rein gar nichts von ihm übrigbleiben muss. Lass dich einfach von der ganzen Palette orangeroter Kürbisrezepte bei Frag Mutti inspirieren.

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