Lachsersatz aus Karotten

Lachsersatz aus Karotten
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Ich bin durchaus Fleisch- und Fischesserin, ersetze aber häufig diese Lebensmittel durch pflanzliche Produkte. Dies tue ich seit Jahren, erstens, weil meine Tochter Vegetarierin ist, zweitens aus Gesundheits- und Umweltgründen und drittens, weil ich einfach gerne neue Rezepte ausprobiere.

Lachs aus Karotten - geht das?

Ist dieses Rezept tatsächlich ein Ersatz für echten Lachs, diesen köstlichen Meeresfisch? Als bekennende Feinschmeckerin muss ich diese Frage mit einem "jein" beantworten. Ein Lachssteak, mit Butter in der gebraten, lässt sich wohl nur schwer imitieren. Als Brotbelag mit Gurken, Eiern, Frischkäse, Dillzweigen, Senf, Mayonnaise, Meerrettich, Wasabi, Kapern (was immer ihr wollt), ist dieser Lachsersatz jedoch sehr lecker und für diverse Häppchen geeignet. Der fischige Geschmack kommt durch die Nori-Alge zustande. Nori-Algen könnt ihr getrocknet in asiatischen Lebensmittelgeschäften kaufen. Für dieses Rezept reicht ein fünf mal zehn Zentimeter großes Stück gut aus. Auch das Leinöl ergänzt die fischige Note. Da das Leinöl auch etwas streng schmecken kann, empfehle ich eine Vermischung mit geschmacksneutralem Sonnenblumenöl.

Zutaten

4 Portionen
  • 6 Stück(e) Karotten
  • 2 Pimentkörner
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Salz
  • 1 Liter Wasser
  • 100 ml Leinöl
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Stück(e) Nori-Alge
  • 1 EL Essig

Zubereitung

  1. Die Karotten schälen, dann mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden.
  2. Das Wasser mit dem Salz, dem Zucker und den Pimentkörnern zum Kochen bringen.
  3. Die Karottenstreifen darin etwa drei Minuten kochen. Sie sollen noch "al dente" sein, dann abtropfen lassen.
  4. Noch warm die Karotten in ein verschließbares Gefäß aus Glas oder Plastik geben, die Nori-Alge in kleine Teile zerreißen, über die Karotten gießen, dann die Öle und den Essig darübergeben. Bei Bedarf nach Geschmack nachsalzen. Die Pimentkörner können gerne bei den Karotten verbleiben.
  5. Das Gefäß verschließen und mindestens zwei Stunden ziehen lassen.

Die Marinade kann sehr gut noch ein zweites Mal verwendet werden, wenn ihr eure Karotten gegessen habt. Ihr lagert eure Karotten im Kühlschrank. Wie lange sie halten, kann ich euch nicht genau sagen, denn bei uns sind sie immer schnell weg.

Zum Nährwert: Dieses Rezept kann nicht die Proteine wie echter Lachs liefern, doch das Leinöl ist reich an den wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Guten Appetit!

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