Weihnachtstorte mit Fondant

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Nährwerte pro Portion
Proteine:13 g
Kohlenhydrate:122 g
Fette:27 g
Kalorien:791 kcal
Zu den Zutaten
Lesezeit ca. 2 Minuten
Geschafft, meine allererste Weihnachtstorte mit Fondant. Mit Torten habe ich es nicht so sehr, aber die Mitesser waren begeistert.

Ich weiß, Weihnachten ist durch, aber das Fest kommt dieses Jahr wieder und ihr könnt euch bei Gefallen ja gerne mein Rezept speichern. Ich wollte schon lange endlich mal etwas mit Fondant machen. Leider ist das Zeug sehr teuer, deshalb habe ich sofort zugeschlagen, als mir das Schnäppchen mit 1 kg grünem Rollfondant für weniger als 4 € unter die Augen kam. Die kleine 250 g Menge in Weiß war genauso teuer wie das grüne Kilo. Nun bin ich ja nicht so versiert, was Torten anbelangt und habe mir mal so gedacht: Biskuit und mehrere Schichten – das Rezept habe ich frei erfunden, deshalb schlagt mich nicht, wenn es besser geht – besser geht doch immer. Es soll eine Anregung sein. Mein Endergebnis war sehr süß, aber lecker.

Mein Fazit: Ich bin kein Fondant-Freund ... lach ... aber meine Mitesser waren begeistert.

Was ich erst während der Zubereitung für mich nachgelesen und gelernt habe: Man muss wohl eine Ganache oder Buttercreme unter dem Fondant aufstreichen – das wusste ich ja nicht. Und dann war ich besonders schlau und fand im Netz einen Fondant-Rechner – da konnte man die genauen Maße der Torte angeben, also Höhe 12 cm und 24 cm Durchmesser eingegeben und erhielt das Ergebnis: ca. 1,2 kg. Ich hatte nur 1 kg, okay, muss halt reichen, aber vergesst es, denn dieser Rechner ist echt ein Fake, zumindest war es bei mir so. Denn am Ende hatte ich viel zu dick ausgerollt und trotzdem noch mindestens 500 g Rollfondant übrig.

Zutaten

Für den Biskuit

  • 300 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier
  • 6 EL Wasser
  • ½ TL Backpulver
  • 1 EL Butter

Für die weiße Ganache

  • 200 g Kuvertüre weiß
  • 450 ml Sahne

Für die Pistaziencreme

  • 180 g Pistaziencreme
  • 3 EL Sahne

Für die Paradiescreme

  • 1 Pck. Paradiescreme Amarena Kirsch
  • 2 Pck. Sahnefest
  • 300 ml Milch

Für den Amaretto-Mix

  • 100 ml Amaretto
  • 50 ml Wasser

Für das Tortenfinish

  • 500 g Rollfondant grün
  • 100 g Rollfondant weiss
  • 30 g Stärke
  • ½ TL Kakao Glitzerpuder
  • 200 g Kirsch Marmelade

Zubereitung

Biskuit

  1. Backpulver mit dem Mehl vermischen.
  2. Die Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen und nach und nach die 6 EL warmes Wasser hinzufügen.
  3. Vorsichtig das Mehl dazurühren.
  4. In eine gut (mit Butter) ausgefettete Springform füllen.
  5. Bei ca. 180 Grad 30 bis 45 Minuten backen.
    Video-Empfehlung:

Mein Biskuitboden, Teil Eins. Das ergab dann aufgeschnitten drei Biskuitboöen für die Torte.

Weiße Ganache

  1. Zuerst die Kuvertüre zerkleinern.
  2. Nun 225 ml Sahne erhitzen, aber nicht kochen.
  3. Die erhitzte Sahne über die Kuvertüre gießen und diese zusammenschmelzen lassen.
  4. Dann 225 ml kalte Sahne zugeben und gut verrühren.
  5. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in die Kühlung geben.
  6. Am Folgetag die Ganache mit dem elektrischen Quirl zu einer schönen Creme aufschlagen.

Nun die gut über Nacht durchgekühlte weiße Ganache mit dem elektrischen Quirl zu einer schönen Creme aufschlagen.

Pistaziencreme

  1. Meine Pistaziencreme war gekaufte im Glas und diese war viel zu dick bzw. fest, um sie aufzustreichen. Deshalb habe ich etwas Sahne zugefügt und kurz mit dem Quirl zu einer schönen streichfähigen Creme aufgeschlagen. Lieber erst weniger Sahne zugeben, nicht dass die Creme zu flüssig wird. Die Menge kommt auf die Konsistenz eurer Pistaziencreme an.

Die Pistaziencreme war zu fest, deshalb mit 2 EL Sahne aufgeschlagen, damit sie cremiger und streichfähig wurde.

Paradiescreme

  1. Das Paradiescremepulver mit der Milch und dem Sahnefest vermischen und dann mit dem elektrischen Quirl auf hoher Stufe zu einer tollen Creme aufschlagen.

Die Dr. Oetker Paradiescreme Amarena-Kirsche mit 300 ml Milch und Sahnesteif schön cremig aufschlagen.

Amaretto-Mix

  1. Amaretto mit Wasser mischen. Wer es gerne kräftiger alkoholisch mag? Kein Problem, man kann das Wasser auch weglassen.

Fondant

  1. Den Fondant erst mal kräftig durchkneten, in den warmen Händen wird er dann auch weicher und geschmeidig.
  2. Mit dem Wellholz und unter Zugabe von etwas Stärke kann der Fondant dann in gewünschter Größe ausgerollt werden. Nicht zu dünn, damit es nicht reißt. Zu dick sollte es aber auch nicht sein. Für den Rollfondant hatte ich von selbiger Firma extra so eine Stärke zum Ausrollen zugekauft, das müsst ihr nicht zwingend, da reicht auch normale Speisestärke.
  3. Da mein Fondant beim Eindecken gerissen war, habe ich diese unschönen Stellen dann mit weißem Fondant überdeckt, indem ich daraus Sterne und einen Streifen für den Rand ausgeschnitten und ausgestochen habe. Auf die weißen Fondantteile hatte ich dann noch etwas Kakaoglitzerpuder aufgestäubt.

Den Rollfondant auf einer Backunterlage mithilfe von Speisestärke gleichmäßig dünn ausrollen.

Weihnachtstorte zubereiten

  1. Den Biskuit hatte ich auf zweimal gebacken, weil nicht alles in meine Springform gepasst hatte. Den ersten Teil in 3 Böden aufgeschnitten, den zweiten Teil (dünner Rest) dann als Deckel genutzt.
  2. Erster Boden mit Amaretto-Mix getränkt, dann Kirschmarmelade aufgestrichen.
    Abgekühlten Tortenboden mit Amaretto-Wasser Mischung einpinseln, damit der Boden nicht austrocknet. Dann Kirschmarmelade aufstreichen.
  3. Zweiten Boden aufgeschichtet, ebenfalls mit Amaretto getränkt und die Pistaziencreme aufgestrichen.
    Einen weiteren Tortenboden aufschichten, erneut mit Amaretto tränken und dann die Pistaziencreme aufstreichen.
  4. Dritten Boden aufgeschichtet, erneut mit Amaretto getränkt und die Amarena-Kirsch-Paradiescreme aufgestrichen.
    Den dritten Bisquit aufschichten, wieder mit Amaretto tränken und die Amarena Paradiescreme aufstreichen.
  5. Den Deckel Biskuit aufgelegt und mit der weißen Ganache-Creme eingestrichen.
    Den vierten Biskuit auf die Torte geben und mit der weißen Ganache-Creme möglichst gleichmäßig einstreichen. Dann ca. 1 Std. kühlen.
  6. Für ca. 1 Stunde erneut in die Kühlung, damit die Ganache-Creme fest wird.
  7. Die Torte mit dem grünen Fondant eingedeckt, unten am Rand abgeschnitten. Mit weißem Fondant die unschönen, gerissenen Stellen verdeckt und etwas Kakaoglitzerpuder aufgestäubt.
    So sah meine Tote dann aus. Von dem Riss sah man nichts mehr und noch ein wenig Glitzerkakao angepinselt.Geschmacklich sehr süße Fondant-Torte, aber auch lecker. Und wem es zu süß ist, kann ja das Fondant auch beiseite legen.

Übrigen Fondant bewahre ich bis zum nächsten Projekt in einer Frischhaltedose auf.

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2 Kommentare – diskutiere mit!Kommentare

Liebe @honey64 ,
die ist doch super geworden - als Anfängerin kann ich da nur den Hut vor dir ziehen

einen kleinen Kniff hätte ich für dich noch - das macht das Einstreichen des Randes leichter

man nimmt zuerst nur ganz wenig Ganache, verteilt sie und zieht dann mit einer großen Teigkarte den Rand glatt ab - dabei macht es nichts, wenn an einigen Stellen die Tortenböden wieder durchschimmern
dies ist die sogenannte Krümelbremse/Crumblecoat ...nun im Gefrierschrank ca 30 min anziehen lassen und erst danach endgültig einstreichen ...geht übrigens auf dieser Basis supergut mit einem Spritzbeutel
entweder "gemustert" (mit Sterntülle etc), das dann auch die Deko der Torte bleibt (...ohne Fondant & Co) oder glatt, dort ist eine sehr breite dünne Tülle optimal (ich hab dir per PN einen Link geschickt ...nur wegen der Abbildung)
dann wird nochmal glatt abgezogen und gekühlt, bevor das Fondant drauf kommt

da hätte ich eine weniger süße Alternative für dich, die ich hier auch schon als Tipp geschrieben habe
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