Saftiger Karottenkuchen aus Überbleibseln

Stück Karottenkuchen auf dem Teller. Dieser Variante ist sehr saftig, süß und erfirschend.
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Gesamt

Im Folgenden möchte ich mein einfaches, aber sehr leckeres Rezept für meinen Karottenkuchen aus ein paar übrig gebliebenen Lebensmitteln, die kurz vor dem Verfallsdatum waren, niederschreiben. Ich mag diesen Kuchen, weil er zwar ein Trockenkuchen ist, aber dennoch sehr erfrischend. Schon mal viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten

16 Portionen
  • 4 Stück(e) Eier
  • 200 g Weizenmehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 3 EL Orangensaft
  • 1 Pck. Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 200 g Puderzucker
  • 400 g Karotten (geraspelt)
  • 15 g Margarine zum Einfetten der Form
  • 16 Stück(e) Karottendekor
  • 3 EL Orangensaft für die Glasur

Zubereitung

  1. Für den Teig füge ich alle trockenen Zutaten (200 g Weizenmehl, 200 g gemahlene Mandeln, 400 g geschälte und dann fein geraspelte Karotten, 1 Packung Backpulver und 250 g Zucker) zusammen in eine Schüssel. 
  2. In einer weiteren Schüssel verarbeite ich die 4 Eier, das Sonnenblumenöl und die 3 EL Orangensaft zu einer flüssigen Masse und quirle diese mit dem Mixer gut durch.
  3. Danach wird diese flüssige Masse zu den trockenen Zutaten hinzugegeben und nochmal mit dem Mixer gut verrührt, bis ein homogener Teig entsteht. 
  4. Als Nächstes gebe ich ca. 15 g Margarine in eine Springform und fette diese ein, damit ich den fertigen Kuchen später gut aus der Form herauslösen kann. Man kann auch Backpapier in die Form legen, das mache ich aber meistens nicht. Nun kommt der Teig in die eingefettete Backform und anschließend für ca. 50 Minuten in den bei Umluft und einer Temperatur von 180 Grad. Vorheizen tue ich den Backofen nie. 
  5. In der Zwischenzeit, während der Kuchen backt, bereite ich schon mal die Glasur vor. Diese ist kinderleicht und besteht aus 200 g Puderzucker/Staubzucker und 3 EL Orangensaft. Beide Zutaten verrühre ich mit einer Gabel, bis eine klebrige Masse entsteht. Diese stelle ich dann eine Zeit lang in den Kühlschrank, bis der Kuchen fertig gebacken ist. 
  6. Um zu prüfen, ob der Kuchen fertig ist, steche ich mit dem Messer einmal rein, bevor ich ihn aus dem Ofen hole. Bleibt noch Teig am Messer kleben, muss der Kuchen noch ein paar Minuten weiterbacken. Ist das Messer sauber, dann kann der Kuchen raus. 
  7. Ich lasse den Karottenkuchen zum Glasieren in der Backform, um nicht so viel zu kleckern. Die Glasur aus Puderzucker und Orangensaft, die ich zuvor vorbereitet hatte, gebe ich nun mit einem Löffel über den Kuchen und schaue, dass er überall bedeckt ist.
  8. Direkt anschließend gebe ich die gekauften Dekorkarotten an den äußeren Rand des Kuchens auf die noch dickflüssige Glasur. In meinem Fall hatte ich die Dekorkarotten nicht, da ich den Kuchen eher spontan aus meinen Resten, die ich nicht wegwerfen wollte, gebacken habe und mit in die Arbeit nehmen werde. Alternativ könnte man auch mit Lebensmittelfarbe etwas auf die Glasur malen oder Walnüsse an den äußeren Rand des Kuchens legen. 
  9. Der fertige Kuchen muss etwa 3-4 Stunden abkühlen, ehe er aus der Form herausgenommen und gegessen werden kann. Es werden etwa 12-16 Stücke, je nachdem, wie groß man die Stücke schneidet. 

Ich habe ihn heute gebacken, weil ich einige Eier und auch Karotten zu viel hatte und diese ungern wegwerfen wollte. Ebenso war noch eine Flasche Orangensaft angebrochen. Für meine Tiere hatte ich schon Karotten gekocht, um sie unter ihr Futter zu mischen. Zu Mittag gab es ebenfalls frische Karotten mit Erbsen, Kartoffeln und Schnitzel, aber es war immer noch eine Menge über und die Kollegen werden sich morgen sicherlich über den Kuchen freuen. 

Es gibt für Karottenkuchen so viele Rezepte, wie es sie für jeden anderen Kuchen gibt. Ich mag meins, weil es so einfach ist und wirklich immer gelingt. 

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