Die Backkartoffeln werden zusammen mit den Zitronenspalten auf die Teller gegeben, die Koteletts kommen ebenfalls hinzu und das frittierte Sauerkraut findet seinen Platz auf den Koteletts.
11

Schweinekotelett mit frittiertem Sauerkraut

Voriger Tipp NĂ€chster Tipp
11×
Jetzt bewerten:
4,7 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Beim Durchschauen diverser Zubereitungen von Koteletts bin ich auf ein interessantes Rezept gestoßen, welches mich geradezu aufgefordert hat, es einmal auszuprobieren.

Auch die dazu empfohlenen Kartoffeln aus dem waren eine Zubereitung, die ich auf diese Art noch nicht probiert hatte, und so entstand dann das nachfolgende Gericht, welches uns so lecker geschmeckt hat, dass es sicher nicht nur einmal auf den Tisch gekommen ist.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und würde mich freuen, wenn es euch genauso gut schmeckt wie uns.

Zutaten für 2 Portionen

Fleisch:

  • 2 Schweinekoteletts a' etwa 200 g
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Meersalz
  • etwas Mehl
  • Olivenöl zum Braten

Topping:

  • 1 Handvoll frisches Sauerkraut (keine Dosen- oder Glasware)
  • 500 ml Pflanzenöl zum Frittieren

Beilage:

  • 500 g möglichst kleine Kartoffeln (Menge variabel nach Appetit)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 gute Prise Meersalz
  • Pfeffer frisch gemahlen
  • 2 Zweige Rosmarin (1 gehäufter TL getrocknet)
  • 2 Zweige Thymian (1 gehäufter TL getrocknet)

Zubereitung

1. Als Erstes wird der Backofen vorgeheizt, auf 180 Grad Umluft.

2. Nun werden die Kartoffeln gründlichst gewaschen, jedoch nicht geschält und sodann ein- bis zweimal durchgeschnitten.

3. Die komplett mit Schale essbare Zitrone habe ich heiß gewaschen, abgetrocknet und die Schale abgerieben. Jetzt werden das Olivenöl, der Zitronenschalen-Abrieb, Meersalz und der Pfeffer in einer großen Schüssel zu einer Marinade verrührt.

Die komplett mit Schale essbare Zitrone habe ich heiß gewaschen, abgetrocknet und die Schale abgerieben. Jetzt werden das Olivenöl, der Zitronenschalen-Abrieb, Meersalz und der Pfeffer in einer großen Schüssel zu einer Marinade verrührt.

4. Die Kartoffelhälften und die restliche, mit der noch vorhandenen Schale auf Spalten geschnittene Zitrone werden nun zur Marinade in die Schüssel gegeben und gut durch gemengt. Die Zitronenstücke dürfen dabei gern etwas gedrückt werden, damit noch etwas vom Saft in die Marinade austritt.

Die Kartoffelhälften und die restliche, mit der noch vorhandenen Schale auf Spalten geschnittene Zitrone werden nun zur Marinade in die Schüssel gegeben und gut durch gemengt.

5. Jetzt werden die Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt, die Marinade habe ich darüber gegossen und Rosmarin und Thymian werden ebenfalls über die Kartoffeln verteilt.

Jetzt werden die Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt, die Marinade habe ich darüber gegossen und Rosmarin und Thymian werden ebenfalls über die Kartoffeln verteilt.

6. Das Blech kann nun in den heißen Ofen und die Kartoffeln werden während des Backvorganges ein paar Mal gewendet, damit sie rundum schön braun werden. Dieser Vorgang dauert ca. 30 Minuten. Ein Nachprüfen des Garvorganges mit einer Gabel oder einem Schaschlikspieß hilft, den Garfortschritt genau zu bemessen.

Das Blech kann nun in den heißen Ofen und die Kartoffeln werden während des Backvorganges ein paar Mal gewendet, damit sie rundum schön braun werden.

7. Nun kommt das Sauerkraut an die Reihe: Dieses wird sehr gut ausgedrückt und etwas zerpflückt, sodass die einzelnen Krautfäden nicht allzu sehr zusammenkleben. In einem hohen Topf (oder gern auch in der Fritteuse), wird nun das Pflanzenöl auf 180 Grad erhitzt - es ist heiß genug, wenn sich an einem ins Fett gehaltenen Holzlöffelstiel Blasen bilden.

8. Das Sauerkraut wird im Frittierkorb verteilt und in dem heißen Fett hellbraun frittiert. Vorsicht bitte bei dieser Arbeit, das Fett spritzt und ihr verwendet am besten einen Spritzschutz zum Schutz vor Verbrennungen durch das Fett. (Ich hab einfach ein Zewa-Tuch über die Fritteuse gelegt).

Das Sauerkraut wird im Frittierkorb verteilt und in dem heißen Fett hellbraun frittiert. Vorsicht bitte bei dieser Arbeit, das Fett spritzt.

9. Den Korb sodann herausnehmen und das Sauerkraut auf einem Küchentuch etwas entfetten. Dann gebe ich es in eine Schüssel und salze es leicht.

Den Korb herausnehmen und das Sauerkraut auf einem Küchentuch etwas entfetten. Dann gebe ich es in eine Schüssel und salze es leicht.

10. Während die Kartoffeln nun im Backofen garen, kümmere ich mich abschießend um die Koteletts. Diese werden von beiden Seiten leicht flach geklopft, mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Mehl gewendet.

Die Koteletts werden von beiden Seiten leicht flach geklopft, mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Mehl gewendet.

11. Das Olivenöl wird in der Pfanne erhitzt und die Kotelett darin auf jeder Seite hellbraun gebraten.

Das Olivenöl wird in der Pfanne erhitzt und die Kotelett darin auf jeder Seite hellbraun gebraten.

12. Jetzt ist alles so weit vorgefertigt und die Teller können angerichtet werden. Die Backkartoffeln werden zusammen mit den Zitronenspalten auf die Teller gegeben, die Koteletts kommen ebenfalls hinzu und das frittierte Sauerkraut findet seinen Platz auf den Koteletts.

Mal ein ganz besonders interessantes und leckeres Rezept für Koteletts. Dazu empfehlen wir Kartoffeln aus dem Backofen.

Ich wünsche euch allen einen guten Appetit!

Von
Eingestellt am
Du kennst auch Haushaltstipps & Rezepte?
Jetzt auf Frag Mutti veröffentlichen

7 Kommentare

1
#1
20.2.20, 13:37
Habe zwar noch nie was von "frittiertem Sauerkraut " gehört, aber ich stelle es mir sehr lecker vor. Und nachdem sowohl meinem Mann als auch mir das Sauerkraut schmeckt, werde ich es mal bei Gelegenheit probieren. Schade ist es nur um das viele Öl, denn wahrscheinlich ist das dann nicht mehr verwendbar, weil es nach Sauerkraut schmeckt. Trotzdem👍 und Danke
1
#2 Brandy
20.2.20, 14:02
@flowerman: Vielen Dank für Deine netten Worte!😘

Zum Frittieren habe ich - anstelle des im Rezept genannten Pflanzenöls - eine halbe, frische Portion meines üblicherweise verwendeten Frittierfettes benutzt. Nach dem Frittieren des Sauerkrauts und dem Abkühlen des Fettes habe ich es durch ein feinmaschiges Sieb gegossen und vorab probiert, ob es nach dem Sauerkraut schmeckt, bevor ich es weiterverwenden möchte.
Es schmeckt absolut neutral und rein gar nicht nach dem Sauerkraut und deshalb hab ich es erkalten lassen und bei einer weiteren Frittieraktion dazu verwendet, krosse Zwiebelringe herzustellen. Es war überhaupt kein Sauerkrautgeschmack festzustellen, die Zwiebeln schmeckten nach Zwiebeln und nach sonst nix!
Das nunmehr zum zweiten Mal verwendete Fett habe ich wieder abkühlen lassen und durch ein Sieb gegossen, damit die letzten Zwiebelkrümel herausgefiltert wurden und werde es zum Braten von Röstkartoffeln verwenden. Allzulange soll man es natürlich nicht aufheben, denn es wird sicher nicht besser, wenn es so lange im Kühlschrank steht.

Ich habe übrigens eine hübsche kleine Minifriteuse, die nur einen halben Barren, also maximal 500 gr., vom Fett benötigt, um einen einwandfreien Frittiererfolg bei Zwiebeln, Fritten und auch beim Sauerkraut zu erzielen.
#3
23.2.20, 10:56
Wow,das klingt richtig lecker,Danke für das tolle Rezept ?
1
#4
23.2.20, 10:56
Wow,das klingt richtig lecker,Danke für das tolle Rezept ?
1
#5
23.2.20, 11:04
wir haben oft kleine Reste Sauerkraut übrig, die Idee diese zu frittieren finde ich genial - würde das auch mit Rotkohl (aus dem Glas) funktionieren und schmecken? Dümpelt nämlich seit einer Woche in unserem Kühlschrank herum ... 
#6 Brandy
23.2.20, 11:11
@Tindra:  Sehr gern und vielen Dank für Dein Lob! 😘
1
#7 Brandy
23.2.20, 11:14
@Agnetha:  Vielen Dank für Dein Lob! 😘

Ob das mit dem Rotkohl auch funktioniert, zumal der ja auch schon gegart ist, kann ich Dir leider nicht sagen. Es käme vielleicht  einfach auf einen Versuch an! 👍

Rezept kommentieren

Emojis einfĂŒgen