Ursprung, Traditionen, DIY: Das Faschingsfest am #FunFriday!

Bunt, schillernd und laut: das ist Fasching!
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Sollten euch in nächster Zeit Clowns, Tiger und Zebras oder verschiedene Obstsorten über den Weg laufen, keine Sorge! Dann sind weder Tiere aus dem Zoo ausgebrochen noch Zutaten einer Supermarktwerbung entsprungen, sondern es ist Fasching.

Oder doch Fasnet oder gar Karneval? Die fünfte Jahreszeit bringt für viele Kostüm- und Feierbegeisterte Farbe in den tristen Winter. Doch aufgrund der Covid-Pandemie fallen Umzüge oder Prunksitzungen auch dieses Jahr wieder aus. Um trotzdem etwas in Faschingslaune zu kommen, haben wir hier ein paar interessante Fakten und Hintergrundinfos zur buntesten Zeit des Jahres zusammengefasst!

Doch bevor du weiter liest, wie viel weißt du schon über die fünfte Jahreszeit? teste dein Wissen!

Ursprung und Verbreitung

In der Fastenzeit wurde ursprünglich auf Fleisch oder Süßware verzichtet. Heute geht der Trend aber auch in die Richtung digital detox.

Die Ursprünge findet das Fest im christlichen Glauben, da hier die Zeit vor dem Fasten noch einmal ordentlich gefeiert wird. Am Aschermittwoch beginnt dann die Fastenzeit und die Vorbereitung auf das Osterfest. Der Begriff „Fastnacht“ kommt übrigens aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie „Vorabend vor der Fastenzeit“ und wird vor allem in Hessen und Rheinland-Pfalz verwendet. Der Begriff „Fasching“ stammt aus dem Hochdeutschen und bezieht sich auf den „Fastenschank“. Das war wohl der letzte Ausschank von alkoholischen Getränken vor der Fastenzeit, also auch ein sehr passender Begriff. Vor allem in Bayern, Sachsen, aber auch Österreich ist der Begriff Fasching vorherrschend. Der Ursprung von „Karneval“ ist dagegen nicht eindeutig geklärt. Die geläufigste Variante ist die Ableitung vom Mittellateinischen und bedeutet so viel wie „Fleisch wegnehmen“. Auch sie feiert die Zeit vor dem Fasten mit allerlei Leckerbissen.

Fasnachtsküchle – der typische Snack an Fasching

Die Snacks und Speisen rund um die fünfte Jahreszeiten haben fast alle eine Sache gemeinsam: Sie sind nicht gerade gesund. Schön süß und fettig darf es an Fasching sein, denn zu dieser Zeit wird noch einmal all das gegessen, worauf man in der Fastenzeit verzichten soll. Besonders Gerichte mit fettigem Fleisch oder Süßspeisen werden daher vor dem Aschermittwoch zelebriert. Der Krapfen ist einer der bekanntesten Snacks um die Faschingszeit: ein traditionell frittiertes Gebäckstück, in Zucker gedreht, manchmal mit, manchmal ohne Füllung. Wie die bunte Zeit selbst, hat auch der klassische Snack je nach Region unterschiedliche Bezeichnungen: „Berliner“, „Faasekicheler“, „Pfannkuchen“ oder eben „Krapfen“. Ein einfaches Rezept für eine Ladung Fastnetsküchle findet ihr hier!

Kostüme an Fasching – wieso eigentlich?

Bunte Farben und aus Holz geschnitzte Masken: Das sind die traditionellen Kostüme auf Faschingsumzügen!

Die heutigen Kostüme von Tieren bis hin zum Aerobic-Trainingsanzug haben nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Gedanken der Verkleidung zu tun. Kostüme und Gegenstände wie Holzmasken, Glocken oder Peitschen wurden bereits im 13. Jahrhundert eingesetzt, um die Geister des kalten Winters zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen. In der schwäbischen-alemannischen Fastnacht sind verschiedene Arten von aus Holz geschnitzten Masken in Kombination mit traditionellen Kostümen zu sehen. Dagegen kommen im Rheinischen Karneval Faschingsuniformen wie beispielsweise die der Funkenmariechen oder Funken zum Einsatz . In Venedig oder Rio de Janeiro geht es wiederum um einiges bunter und schriller zu.

Fehlt dir noch das perfekte Kostüm für dieses Jahr? Vielleicht findest du hier etwas Inspiration!

Du suchst noch ein Kostüm für Fasching? Hier wirst du fündig!

DIY-Faschingskostüm

Anstelle von fertigen Kostümen aus dem Karnevalshop kannst du eine Verkleidung auch ganz einfach selbst gestalten! Besonders beliebt sind hier Tiere und Obst- oder Gemüsesorten – ja richtig gelesen. Hierfür benötigst du nur wenige Materialien und zauberst in wenigen Schritten ein buntes und einzigartiges Kostüm, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Ananas?

Benötigtes Material

  • altes T-Shirt in gelb
  • Textilmarker in schwarz
  • grünes Bastelpapier
  • Klebestift oder Klebeband
  • Schere
  • Bleistift

Ananaskostüm selber machen – so geht's

  1. Zeichne mit einem Bleistift das Ananasmuster auf dem T-Shirt vor, fahre es dann mit dem Textilmarker nach Aus einem einfarbigen T-Shirt lässt sich im Handumdrehen ein kreatives Kostüm zaubern!
  2. Zeichne auf dem grünen Bastelpapier eine Art schmale Krone auf, schneide sie aus und klebe sie mit Tesafilm oder Kleber zusammen. Hast du lange Haare? Dann befestige die grüne Ananaskrone auf einen Pferdeschwanz oder Dutt! 

Die Ananaskrone passt wunderbar auf einen Pferdeschwanz oder Dutt. Hast du kurze Haare? Dann hilft ein Gummiband.

Alternativ kannst du für kurze Haare entweder grünes benutzen, oder das „Grünzeug“ mit einem Gummiband (wie bei einem Partyhütchen) um den Kopf befestigen.

Lass deiner Kreativität freien Lauf! Verschiedene Obstsorten eignen sich auch hervorragend als Gruppenkostüm, denn gemeinsam seid ihr dann ein Obstsalat!

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Briefmarken vom Umschlag lösen geht leicht
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