Vegan gefüllte Paprika-Halloweengeister, passend zu Halloween.
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Vegan gefüllte Paprika-Halloweengeister

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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Gesamt

Mit diesem Tipp möchte ich euch nicht einfach das 100. Rezept bieten, sondern eine "diesmal sehr kleine" Küchentechnik, einfach nur zum Spaß haben!

Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Wochen mein täuschend echtes Buchweizenhack in verschiedensten Variationen vorgestellt und vegane Rezepte werden immer beliebter.

Deshalb nutze ich auch hier diese "Hack"masse (Buchweizen-Hackbraten) als Füllung. Die Geister lassen sich aber ohne weiteres auch mit Fleisch zubereiten.

Oder, wenn man dessen Konsum reduzieren möchte, trotzdem sich noch nicht ganz traut seine Lieben so zu beschummeln, dann mischt doch die Buchweizenhackmasse mit eurem "normalen" gewürzten Hackfleisch (entgegen der unten beschriebenen Garmethode müsst ihr dann aber auf 100 °C erhitzen!).

Zutaten

  • 4 orangefarbene Paprika - achtet darauf möglichst "viereckige" zu erwischen die gut stehen können
  • 200 g Zwiebeln
  • etwas vegane Butter oder Öl
  • 1/3 der Buchweizenhackmasse aus dem Tipp Buchweizenhackbraten  

Wenn ihr aus den restlichen 2/3 einen Hackbraten zubereitet, habt ihr in einem Aufwasch Essen für 2 Tage.

Vorbereitung: Die Paprika waschen und abtrocknen. Danach am besten häuten, so sind sie wesentlich bekömmlicher. Wie das geht habe ich hier beschrieben. Wer es bisher nicht gemacht hat und den zusätzlichen, recht kleinen Aufwand scheut, kann natürlich auch naturbelassene Paprika verwenden.

NUR die Stiele entfernen, also oben vorsichtig drumrum einschneiden. Ich weiß, dass viele bei gefüllten Paprika oben einmal quer einen Deckel abschneiden. Auch wenn es etwas mühsamer wird die Paprika durch dies kleinere Loch zu befüllen, es lohnt sich, die Geister sehen nachher viel besser aus.

Vorbereitung: Die Paprika waschen und abtrocknen. Danach am besten häuten, so sind sie wesentlich bekömmlicher.

Zubereitung

1. Die Buchweizenhackbraten-Masse zubereiten.

Hier zu sehen alle vorbereiteten Zutaten für die Buchweizenhackbraten-Masse.

2. Die Zwiebeln schälen und mittelgrob würfeln. In wenig Butter oder Öl langsam schmoren, bis sie richtig schön braun sind.

Zwiebeln schälen und mittelgrob würfeln. In wenig Butter oder Öl langsam schmoren bis sie richtig schön braun sind.

3. Die geschmorten Zwiebeln sorgfältig in das Buchweizenhack mischen und die Masse nochmals abschmecken. Wer sich nicht gut vorstellen kann, wie scharf oder salzig es fertig schmeckt, kann eine kleine Portion als Minifrikadelle braten und kosten. Die Masse ist sehr saftig, die Frikadelle wird wahrscheinlich zerfallen, aber es ist ja auch eine Füllmasse, die nachher von der Paprika zusammen gehalten wird.

4. Nun soll die Masse in die Paprika rein. Wenn ihr das mit einem kleinen, langstieligen Löffel macht, könnt ihr die Schoten auch gut bis unter den gewölbten oberen Rand füllen. Es funktioniert am einfachsten, wenn man damit anfängt. Dafür eine kleine Menge auf die Löffelspitze nehmen und den Löffel innen unter diesem Rand abstreifen, einmal rundum. Danach die Paprika komplett füllen.

Hier die befüllten Paprika auf einem Teller, damit kein Saft verloren geht.

5. Jetzt können die vorbereiten Paprika gegart werden. Ein enormer Vorteil dieser Füllung ist es, dass alles bereits gekochte Zutaten sind (selbst wenn Nichtveganer die Masse mit Ei gebunden haben, funktioniert es, weil Ei bereits bei 60 °C stockt und ab 70 °C unbedenklich ist).

Das bedeutet, ihr müsst sie nicht unbedingt kochen, sondern ihr könnt sie auch einfach in der erhitzen (2 Minuten ca. 700 W danach 30 Minuten auf niedriger Stufe, dann später! Noch mal 2-3 Minuten 700 W). Auch eine Zubereitung im Dämpfkörbchen ist möglich.

Jetzt können die vorbereiten Paprika gegart werden. Ein enormer Vorteil dieser Füllung ist es, dass alles bereits gekochte Zutaten sind.

Wer das alles nicht zur Verfügung hat, gibt ca. 1 cm hoch Wasser in einen Kochtopf, stellt die Paprika hinein und lässt das Wasser einmal aufkochen. Dann wird die Hitze auf die kleinste Stufe zurückgeschaltet und die Paprika etwa eine ½ Stunde sanft erhitzt.

Nun heißt es kühlen Kopf, ach nein, kalte Finger bewahren (Die Mikrowellenkocher sind hier klar im Vorteil).

6. Erst jetzt werden die Geistergesichter mit einem kleinen Messer mit gebogener Klinge (Tourniermesser, Kartoffelschälmesser) geschnitzt. Würde man es vor dem Kochen machen, würden die Paprika platzen, weil die Füllung aufgeht und die Einschnitte Schwachstellen wären. Die kleinen Schnitzreste wandern mit in die Soße, wäre sonst schade drum.

Beim Erhitzen entsteht sowohl beim Kochen als auch beim Dämpfen ein Sud. Gebt ihn gern mit in die Soße, er gibt einen tollen Geschmack (z. B. eine helle Käsesahnesoße zu Halloween mit etwas Kurkuma ein wenig gelblicher gefärbt. Als Zweites dann noch Tomatensoße von selbst gemachtem Tomatenmark).

Wenn ihr die Stiele ein bisschen zurecht schnitzt, könnt ihr den Geistern noch ihre Hütchen aufsetzen. Dieses Essen soll nicht nur schmecken, sondern auch viel Spaß machen.

Guten Appetit!

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