Leckere und einfache Neujahrsbrezeln mit extra viel Butter

Neujahrsbrezeln sind eine beliebte Tradition.
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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Zum Neujahr ist es lange Tradition die sogenannten Neujahrbrezeln als Glücksbringer zu verschenken. Die Oma hat die früher immer rießen groß gemacht. Da ging nur ein Exemplar auf ein Blech. Mit zusätzlich noch einem hübschen geflochtenen Zopf oben drauf.

Meine Mama hat das dann bei vier Kindern immer ohne Zopf und kleiner gemacht, denn mit vier Kindern war ihr das einfach zu viel Zeitaufwand. Nun habe ich selbst keine Kinder / Familie und habe deshalb hier im Mehrfamilienhaus eine Tradition eingeführt: und zwar bekommt jeder im Haus zum Neujahr zwei kleine Mini-Neujahrbrezeln von mir. Und ein paar liebe Nachbarn auch.

Ich habe extra gesucht, es gibt hier bereits ein Rezept aber mit anderen Zutaten. Alle meine Freunde und Bekannte machen Neujahrbrezeln mit einem herkömmlichen Hefeteig. Das Rezept meiner Mama hat eine ganz eigene Rezeptur, die wir in der Familie auch nur für unsere Neujahrbrezeln verwenden. Einzige Ausnahme ist, wenn wir Party machen, dann machen wir vom selben Teig dünne Stangen. Die kommen immer genau so gut an wie die Neujahrbrezeln.

Zutaten

  • 750 g Mehl
  • 290 g Butter oder Margarine (Sanella)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Stk. Hefewürfel (42g)
  • 1 TL Salz je nach Geschmack
  • ¼ L Milch
  • 1 Ei

Zubereitung

Die Milch erhitze ich in einer extra großen Tasse in der und gebe diese dann in eine große Teigschüssel (hier habe ich auch einen passenden Deckel dazu). Die Milch lasse ich kurz in der Schüssel und schwenke sie hin und her, so dass sie auch an die Seiten der Schüssel kommt. Dadurch wird die Schüssel schön warm, was später beim „Gehen“ des Teiges hilfreich ist.

Nun gebe ich die Milch kurz zurück in meinen Messbecher. In die große Tasse gebe ich jetzt die Butter und mache diese ebenfalls in der Mikrowelle flüssig. In einer kleinen Tasse löse ich parallel den klein gebröselten Hefewürfel in einer kleinen Menge der warmen Milch auf.

Nun gebe ich in die warme Schüssel das Mehl und mache in der Mitte eine Mulde. In die Mehlmulde gebe ich die in Milch gelöste Hefe, 1 Ei, die restliche Milch, 2 EL Sonnenblumenöl und die flüssige Butter.

Als nächstes füge ich noch je nach Geschmack einen Teelöffel oder weniger Salz hinzu. Das Ganze rühre ich mit den Knethaken des Handmixers zu einem geschmeidigen Hefeteig und lasse diesen abgedeckt an einem warmen Plätzchen ca. 1 bis 1,5 Stunden ruhen.

Meine Teigschüssel hat einen passenden Deckel, der "aufploppt", sobald der Teig gegangen ist. Man kann den Teig aber auch mit einem sauberen  Küchentuch abdecken. Für das warme Plätzchen mag es der Teig auch gerne mal unter der Bettdecke.

Den aufgegangenen Teig teile ich dann in kleine Häufchen. Hier ist entscheidend wie klein oder groß eure Brezeln sein sollen. Bedenkt dabei, dass euer Blech eine Grenze hat. Ich mache zu Neujahr immer diese Brezeln in Miniaturform, da passen je nach Blech zwischen 6 und 8 Stück drauf.

Man erhält mit diesem Rezept ca. 30 Stück. Formt ihr Brezeln in normaler Größe, passen 2 bis 3 Brezeln auf ein Blech und es ergibt dann dementsprechend viel weniger Brezeln. Wenn ihr meine Bilder seht, wundert euch nicht, ich hatte das doppelte Rezept mit 1,5 kg Mehl. Hat bei mir 60 Minibrezeln und eine große mit Zopf ergeben.

Das Teighäufchen rolle ich zu einer langen dünnen Rolle, nehme es an den Enden rechts und links in die Finger und forme einen Halbkreis, wickle die zwei Enden nach einem kurzen Stück zwei mal zusammen und drücke dann quasi gekreuzt die beiden Enden rechts und links an der Brezel fest. In einer Tasse verrühre ich 2-3 Eigelb mit etwas Milch und bestreiche die Brezeln damit.

Im Backofen bei ca. 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Anmerkung der Redaktion: Leider konnten wir den Tipp nicht schon gestern freischalten.

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