Viel Spaß beim Nachbacken des Käsekuchens und lasst euch den Kuchen bei einer guten Tasse Kaffee schmecken.
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Perfekter Käsekuchen

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Käsekuchen, fast perfektEndlich hab ich es geschafft und ein Rezept für einen perfekten Käsekuchen gefunden. Dieser Kuchen ist nicht nur perfekt im Geschmack, sondern auch im Aussehen. Mich hat es schon immer geärgert, dass meine Käsekuchen die fatale Angewohnheit hatten, nach dem Erkalten in sich zusammen zu sinken und dann schmeckten sie zwar immer noch gut, aber ihr Aussehen, welches nach der Entnahme aus dem Ofen noch ansehnlich war, büßte während des endgültigen Abkühlvorganges dann einiges seiner Optik ein und war einfach in der Mitte eingedellt und nur der Rand war noch nach wie vor okay!

Es ist mir zwar bei der Herstellung des Kuchens trotzdem noch ein Fehler passiert, so dass das endgültige Aussehen doch nicht ganz so super geworden ist, wie ich es wollte. Wie es dazu kam, werde ich bei der Zubereitungsbeschreibung erklären. Ich bitte aber schon jetzt um Nachsicht, ich habe daraus gelernt und werde es beim nächsten Kuchen besser machen.

Zutaten für eine 26er Springform

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 130 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 2 ganze Eier
  • 150 g kalte Butter in Stückchen

Für die Quarkmasse:

  • 750 g Magerquark (max. 20 %)
  • 4 Eier
  • 2 TL Zitronenschale abgerieben
  • 200 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillepudding zum Kochen
  • 100 ml neutrales Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • 300 ml Milch

Zubereitung

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine/ ankneten und dann mit den Händen gut durchkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. 

Die Springform wird mit Backpapier ausgelegt und der Rand wird eingefettet.

Kleiner Trick am Rande, ich schneide das Backpapier immer in zwei Teile und lege diese dann überlappend in die Springform. So lassen sich die Backpapierteile nach der endgültigen Fertigstellung des Kuchens bequem darunter hervorziehen. Mit einer Hand hält man den Kuchen am Rand und mit der anderen zieht man am Backpapier, dies jeweils auf den beiden gegenüberliegenden Hälften des Kuchens.

Die Springform wird mit Backpapier ausgelegt und der Rand wird eingefettet. Kleiner Trick am Rande: schneide das Backpapier immer in zwei Teile und lege diese dann überlappend in die Springform.

Nun rühre ich die Käsemasse an. Dazu verschlage ich die Eier mit dem Zucker, rühre den Quark unter und gebe die Zitronenschale, das Vanillepuddingpulver, Öl und die Milch ebenfalls dazu und verrühre alles zu einer glatten Masse, ohne dass noch Käse-Klümpchen zu sehen sind.

Den Backofen habe ich jetzt ebenfalls eingeschaltet und auf 170 Grad O-/U-Hitze eingestellt. Bitte den Kuchen nicht mit Umluft backen, er wird zu schnell dunkel und ist im Inneren schlimmstenfalls noch nicht gar.

Käsemasse herstellen: Dazu verschlage die Eier mit dem Zucker, rühre den Quark unter und gebe die Zitronenschale, das Vanillepuddingpulver, Öl und die Milch dazu und verrühre alles zu einer glatten Masse.

Nun hole ich den Teig aus dem Kühlschrank und rolle mit dem Nudelholz den Boden aus. Diesen gebe ich in die Springform.

Für den Rand habe ich etwas Teig zurückgehalten. Diesen forme ich zur Rolle und lege ihn nun am Rand auf den Boden der Form und drücke einen Rand möglichst hoch in die Form.

Hole den Teig aus dem Kühlschrank und rolle mit dem Nudelholz den Boden aus. Diesen gibst du dann zum Auskleiden in die Springform.

Die Käsemassse wird nun in die Form gegossen - vorsichtig, weil dünnflüssig - und der Kuchen kann in den Backofen. Insgesamt sollte er sodann ca. 70 bis 75 Minuten backen. 

Die Käsemassse wird nun in die Form gegossen - vorsichtig, weil dünnflüssig - und der Kuchen kann in den Backofen. Insgesamt sollte er sodann ca. 70 bis 75 Minuten backen.

Nun kommt der Trick zum Tragen, welcher dafür sorgt, dass der Käsekuchen nicht mehr zusammenfällt und auf dem Kaffeetisch so ausschauen kann, als hätte ein Profi ihn gebacken!

Nach einer Backzeit von 25 Minuten holt man die Form aus dem Ofen und löst danach mit einem langen, scharfen Messer den Rand des Kuchens vom inneren Rand der Springform rundum ab. Auch der Rand zwischen Käsemasse und Kuchenrand sollte rundum leicht, a, 1 cm, eingeschnitten werden. Dann kann die Form zurück in den Ofen und darf weitere 25 Minuten backen. Jetzt wird noch einmal das vorherige Procedere durchgeführt und dann kann der Kuchen wieder 25 Minuten weiterbacken.

Nach einer Backzeit von 25 Minuten holt man die Form aus dem Ofen und löst danach mit einem langen, scharfen Messer den Rand des Kuchens vom inneren Rand  der Springform rundum ab.

Sollte der Kuchen bereits zu viel Farbe angenommen haben, kann man ihn jetzt abdecken mit Backfolie, Alufolie oder auch Backpapier. Es sind nun nochmals weitere 25 Minuten der Backzeit angebrochen.

Der Kuchen sollte nach Ablauf der Zeit im Backofen bei ausgeschalteter Hitze abkühlen. Die Backofentür kann man durch Einstecken eines Holzlöffels leicht öffnen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.

Erst wenn der Kuchen ziemlich gut abgekühlt ist, holt man ihn aus dem Ofen und aus der Form. Ihr werdet sehen, der Käsekuchen ist noch genau so hoch, wie ihr ihn in den Ofen geschoben habt und er fällt auch nicht mehr zusammen, was man auf den Fotos gut sehen kann.

Erst wenn der Kuchen ziemlich gut abgekühlt ist, holt man ihn aus dem Ofen und aus der Form. Ihr werdet sehen, der Käsekuchen ist noch genau so hoch, wie ihr ihn in den Ofen geschoben habt und er fällt auch nicht mehr zusammen.

Zum Abschluss noch möchte ich auf meinen Faux pas hinweisen, der dazu geführt hat, dass der Rand meines Kuchens leider nicht so ansehnlich geworden ist, wie er sollte.

Ich hatte auf Anraten mehrerer Muttis einmal den Mürbeteig nur mit Eigelben versucht, aber was für gute Kekse und Plätzchen eine gewisse Mürbheit an Vorteil bringt, ist keine gute Idee für einen Kuchenrand. Dieser nur mit den Eigelben hergestellte Mürbeteig bröselt leider beim beschriebenen Ablösen von der Kuchenform zu stark, so dass der Rand des Käsekuchens nicht  sehr ansehnlich geworden ist.

Ich empfehle daher, die Eier im ganzen für den Teig zu verwenden, denn so erhält er mehr Bindung und zerbröselt nicht beim Bearbeiten des Kuchens.

Wie bereits oben beschrieben, werde ich den Mürbeteig für Kuchen wieder mit ganzen Eiern herstellen und nur noch Plätzchenteig ausschließlich mit Eigelben verarbeiten. 

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken und lasst euch den Kuchen bei einer guten Tasse Kaffee schmecken.

Viel Spaß beim Nachbacken des Käsekuchens und lasst euch den Kuchen bei einer guten Tasse Kaffee schmecken.

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35 Kommentare

1
#1
28.8.19, 04:38
Ich habe bei Chefkoch auch ein Käsekuchenrezept gefunden, bei dem der Kuchen nach dem Erkalten auch nicht einsinkt. Bei diesem Rezept wird der Boden ebenfalls bis oben gezogen und muss bis zum vollständigen Erkalten in der Form bleiben. Der Trick ist einfach der hohe Rand, der die Quarkmasse vermutlich festhält. Der Tipp mit dem überlappenden Backpapier klingt gut und logisch. Das probier ich beim nächsten Backen aus!👍
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#2
28.8.19, 06:37
Also, am hohen Rand allein kann es nicht liegen, denn mein Käsekuchen gibt in der Mitte auch nach, trotz hohem Rand.

Ich werde es mit dem Einschneiden ausprobieren und bin gespannt.

Ein anderer Tipp ist ja, den Käsekuchen mit einem Kuchengitter abzudecken und mit Schwung auf den Kopf zu drehen und auskühlen zu lassen. Dafür fehlt mir der Mut, aber an ein Messer trau ich mich. 😉
#3
28.8.19, 11:09
@ramadama:  @sunlight:

Vielen Dank für Euer Feedback 😘
Ich kann Euch versichern, daß es nicht am hochgezogenen Rand liegt, daß der Käsekuchen beim Auskühlen nicht zusammensinkt. Ich habe schon ....zig Tipps und Tricks ausprobiert, damit das nicht passiert, aber kein einziger davon ist so effektiv wie der, den ich hier jetzt vorgestellt habe.

So kann ich guten Gewissens empfehlen, das Lösen des Randes vom Kuchen - so wie ich es beschrieben habe - einmal auszuprobieren. Es klappt tatsächlich hervorragend! 👍
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#4
29.8.19, 20:02
Liebe Brandy, dein leckeres Rezept erinnert mich an eines aus meiner Achtziger-Sammlung, in dem empfohlen wird, nach einer gewissen Backzeit mit einem Messer zwischen Käsefüllung und Teigrand entlangzufahren. 
Dieser Käsekuchen war immer ganz köstlich - warum habe ich ihn schon so lange nicht mehr gebacken...? Jetzt werde ich deinen Tipp mit dem Messer (zweifach ansetzen und auch 2x während der gesamten Backzeit) einbauen und ausprobieren. Danke für den Rat!
Eine Frage hätte ich noch: Hast du dich mal getraut, den Käsekuchen auf ein Kuchengitter zu kippen? Ich hatte den Mut bisher nie, mir geht es da wie sunlight.
#5
29.8.19, 20:12
@turugetese: Ganz lieben Dank für Dein Kompliment 😘

Ja, ich hab auch schonmal den Kuchen umgekehrt auf ein Kuchengitter gestürzt, aber nach dem Erkalten und wieder Umdrehen des Kuchens sackte dieser nachträglich gaaanz langsam doch wieder in der Mitte zusammen. Das Zusammensinken des Kuchens wurde lediglich verzögert, aber nicht verhindert.
Ich werde nur noch die beschriebene "Messermethode" praktizieren, diese funktioniert einfach super!
#6
1.9.19, 07:53
Obwohl mir das Zusammensinken nichts ausmacht würde ich den Trick mit dem einschneiden beim nächsten Käsekuchen ausprobieren. 
#7
1.9.19, 08:34
Super Tip mit dem Schneiden!! Wo wir es gerade von Käsekuchen haben, da fällt mir was ein! Kennt jemand ein Käsekuchenrezept von gaaaaanz früher: Ein Käsekuchen wie ihn meine Oma immer gemacht hat. Boden war ein Hefeteig, Füllung auch mit Quark und oben kam immer geriebener Käse und Kümmel darauf. Leider gibt es nirgends ein Rezept dazu. Sagt das jemanden was? 😉
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#8
1.9.19, 09:15
@Brandy:  nein, es liegt nicht alleine am hochgezogeenen rand und das lösen des randes von der form. Es liegt einzig und allein an der quarkmasse. Ich mag nämlich keinen rand am käsekuchen und löse meinen auch nicht mit dem messer. Ich habe einen boden und darauf kommt die käsekuchenmasse. Dann schiebe ich den kuchen in den ofen, backe und hole ihn lauwarm wieder heraus. Da sinkt nichts ein. Leider kann ich hier kein foto anfügen. 
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#9
1.9.19, 09:17
🤗 Danke für das Rezept 🎉🎊
Ich muss für den Geburtstag meines Sohnes am Montag eh Kuchen zaubern und genau so werde ich ihn backen.
Außerdem wird meine Mutter bestimmt Augen machen wenn sie den Kuchen sieht. Sie backt seid Jahr und Tag einen Käsekuchen mit Streuseln drauf und auch ihr sinkt der Kuchen regelmäßig ein wenig  in der Mitte ein was dem Geschmack keinen Abbruch tut sie aber immer ärgert wenn sie Gäste erwartet.
Wir werden diesen Tipp mit Sicherheit auch an dem Kuchen von meiner Mutter austesten. 
#10
1.9.19, 09:57
Der Klassiker aus dem "Burda-Backbuch"-Klassiker aus den 1970ern! Ich habe diese Torte geliebt, gern gebacken. Toller Geschmack, vor allem der Pudding! Ich habe sie durch in Rum getränkte Rosinen verfeinert, später diese durch Früchte auf dem Boden ersetzt
Nachteil: die Kalorien und zu viele Eier (für mich). Unterschied zum "Klassiker": für den Mürbeteig wurden nur die Eigelb verwendet, die Eiweisse dann zu den anderen Eiweissen gegeben, wodurch in der Füllung 2 Eiweisse mehr waren im Eischnee, dafür um so fluffiger die Füllung! Ausserdem würde ich nie für den Mürbeteig nie mehr als 100g Butter nehmen; ich nehme meistens 75g - aber das erkennt eine passionierte Bäckerin sofort.
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#11
1.9.19, 10:07
Bei mir ist es komischerweise manchmal  so, daß der Kuchen perfekt wird, wenn man ihn nur für die Familie backt. Kommt Besuch, oder man soll einen Kuchen für jemanden backen, fällt er zusammen, wird zu dunkel oder ich verwechsele Zucker mit Salz. Ist alles schon passiert, wer ist schon perfekt ? Bis auf das Salzmalheur haben die Kuchen aber wenigstens immer super geschmeckt und niemand hat gemeckert. In meinem Familien oder Freundeskreis ist auch niemand so pingelig, denn auch denen geht mal was schief und mit witzigen Bemerkungen ist alles schnell ok, auch wenn ich mich dann oft über mich selber ärgere.
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#12
1.9.19, 10:09
@DrahomiraL: Mein Rezept stammt nicht aus einem Burda-Kochbuch.

Ich hatte für den Mürbeteig erstmals nur die Eigelbe verwendet, weil einige Muttis so sehr vom dadurch entstehenden, besonders mürben Teig geschwärmt haben. Das bedauernswerte Ergebnis dieser Rezeptänderung sieht man auf den Fotos. Ich habe darauf hingewiesen, daß es in jedem Fall sinnvoller ist, für einen Mürbeteig - wie hier beim Käsekuchen - die ganzen Eier zu verwenden. So bekommt der Teig bessere Bindung und der Rand zerbröselt nicht beim Lösen desselben von der Kuchenform. Wenn Du es bei Deinem Käsekuchen anders handhabst, hast Du sicher ein anderes Rezept.
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#13
1.9.19, 11:34
Wir backen nach verschiedenen Rezepten ohne Öl; es gibt Rezepte, die verwenden zusätzlich Milch - die lassen wir auch weg, sonst ähneln die Rezepte dem im Tipp. Eine Version verwendet Schichtkäse, auf einem Sieb gut abgelagert und dann auch durch ein Sieb gestrichen. Die andere Version verwendet Magerquark. Im Ergebnis unterscheiden sich beide Versionen kaum. Wir schneiden nicht zwischen Rand und Füllung (der Rand sieht dann zerrupft aus, finden wir schlimmer als einen eingesunkenen Belag). Der Belag ist bei uns auch fester (Öl oder Milch verflüssigen), so kommt er in der Mitte höher als am Rand auf den Teig (leicht kegelförmig). Ein wesentlicher Unterschied zum Tipp: wir trennen die Eier, verarbeiten die Dotter mit der Quark- bzw. Schichtkäsemasse und schlagen die Eiweiße zu sehr festem Eischnee.
Die Temperatur wählen wir etwas geringer als meist in Rezepten angegeben. Die Backzeit erhöhen wir meist. Wenn der Belag eine leichte Bräunung hat, decken wir mit Butterbrotpapier oder Backpapier ab. Wir backen bei Ober-/Unterhitze (nicht Umluft!). Der Kuchen fällt (meist) nicht oder höchstens nur sehr wenig ein. Wichtiger als ein mögliches Einfallen ist uns ein intakter Rand (der sieht auf dem Bild zerrissen aus). Das Auge mag zwar "mitessen", wichtiger ist uns aber die Konsistenz und der Geschmack, da bekommen wir oft die Kritik, dass die Käsekuchen besser wären als vom Bäcker.
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#14
1.9.19, 12:02
@paraiba: Warum der Rand "zerrissen" aussieht, habe ich gut lesbar bei der Zubereitung und im Nachsatz erklärt.

Im übrigen gibt es mindestens ebensoviele Käsekuchen-Rezepte, wie es backende Hausfrauen gibt und für jede/n ist das eigene Rezept das beste!
Die einen backen den Kuchen halt so und die anderen anders.
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#15
1.9.19, 12:51
Bestimmt ein toller Tipp, aber mir etwas zu umständlich:
1.) Ich verpasse der Springform einen Wickel aus feuchter Küchenrolle = auf Formhöhe gefaltet, angefeuchtet, darum gewickelt. So fällt der Kuchen nicht in der Mitte zusammen.
2.) Ich liiiiiebe Käsekuchen praktisch seit dem Säuglingsalter, fand aber jeden Boden immer zum Eierabschrecken. Deshalb backe ich seit vielen Jahren nur noch bodenlose Käsekuchen.
#16
1.9.19, 13:07
@kitzekatze: Die Empfehlung hatte ich auch schon oft als sehr wirkungsvoll gehört. Wann setzt du den Wickel an?
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#17
1.9.19, 13:12
paraiba:  Von Anfang an, bevor ich den Kuchen in den Ofen schiebe.
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#18
1.9.19, 14:05
@kitzekatze: Danke! Ich hatte zwar bisher nie Probleme mit eingesunkener Füllung, aber vielleicht wird der Käsekuchen dann noch besser; der Mehraufwand hält sich in Grenzen.
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#19
1.9.19, 15:12
Seit etwa 30 Jahren backe ich meinen Käsekuchen nach einem ähnlichen Rezept, ohne Boden.
Und, was soll ich Euch sagen? Manchmal sackt er ein und manchmal nicht. Natürlich habe ich auch alle möglichen Tipps und Tricks ausprobiert, die das verhindern sollen. Ich glaube, der Grund für das Einsacken eines Käsekuchens wird ein ewiges Geheimnis bleiben 😏.
Und übrigens: ich habe auch schon in Cafes und Konditoreien eingesackte Käsekuchen gesehen 😄  
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#20
1.9.19, 15:29
Hört sich gut an, hab immer das gleiche Problem, wie sie.  Essen tue ich Käsekuchen sehr gerne.
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#21
1.9.19, 19:04
Ganz tolle Beschreibung! Danach sollte jede/r den perfekten Kuchen auf den Tisch bringen können!
#22
1.9.19, 19:08
@pantau:  Ganz lieben Dank für Dein Kompliment 😘
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#23
1.9.19, 22:12
@Brandy
super beschrieben, werde dein Rezept gleich ausprobieren. Danke.👏👌
#24
1.9.19, 22:15
@Susi2:  Vielen Dank für Dein Kompliment 😘

Viel Spaß beim Nachbacken 👍
#25
2.9.19, 01:00
@Claudi90 Ein Käsekuchen mit Kümmel und "geriebenem Käse"
wurde bei uns auf einem Backblech mit hohem Rand (Fettfanne) gebacken, wobei
der sog. Käse dann trockene Quarkkrümel waren.Wenige Kümmelkörner aufstr.
Eine andere Version ist der sog. "Matteploatz" (Matte=Quark) oder
Schmierekuchen. Es sind 3 Arbeitsgänge nötig, erst den Hefeteig aus ca. 400 -
500 g Mehl (je nach Blechgröße) mit Salz, 1/2 Würfel Hefe, 50 g Zucker, 1/4 l
Milch, 2 Eiern und 2 EL Schweineschmalz. Einen nicht zu festen Teig bereiten,
gehen lassen, auf einem Blech ausrollen. Nun Quarkbelag aus 1,5 kg
Quark, 2 Eiweiß, 2 Eier, Salz, etwas Zucker, 1 Vanillezucker,
250 g Sultaninen, 3-4 EL Mehl gut mischen, auf dem Teig verteilen.Jetzt 2 Eigelb, je 1/4 l saure Sahne und süße Sahne, 1 Vanillezucker, 3 EL
Mehl, Salz, 1 EL Zimt. Alles mischen. Nun 2 Scheiben geräuch. Speck
würfeln und ausgehen lassen. Abgekühlt nur das Speckfett in die Masse geben.(Mir schmeckt es mit gebräunter Butter besser). Im vorgeheizten Ofen bei 200 ° Grad ca. 30 Min. backen bis er goldbraun ist. mmmmhhhh und nun Gut's Nächtle
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#26
2.9.19, 06:10
@urmelursel
Guten Morgen, danke für Deine ausführliche Beschreibung. Leider sind die beiden Varianten nicht die die ich seit Langem suche. Wir haben ihn vor über 20 Jahren bei Oma stets gebacken und das hat man nun davon wenn man sich die Rezepte nicht aufschreibt 😉
Danke für Deine Mühe, ich werde weiter suchen, vielleicht kennt es jemand und kann helfen. Dir einen schönen Tag!
#27
3.9.19, 10:23
@urmelursel: Der von Dir hier beschriebene Kuchen fällt aber dann eher unter eine Gruppierung "Aufläufe und würzige Backwaren", als unter "süße Kuchen und Gebäcke!"
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#28 DieterH2
3.9.19, 11:53
macht einen glatten Boden+füll die Masse in die Form bei 180 Grad ca.50 Minuten ohne Vorheizen.danach den Kuchen mit der Form
raus nehmen und mindestens 6 Stunden abkühlen.nicht im Kühlschrank.
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#29
3.9.19, 14:26
@DieterH2 : Mache ich auch so wie Du. Der Kuchen fällt nicht ein und der Rand schmeckt auch leckerer wenn er aus dem Belag ist und nicht aus Teig. Es gibt „mindestens ebensoviele Käsekuchen-Rezepte, wie es backende Hausfrauen gibt und für jede/n ist das eigene Rezept das beste! Die einen backen den Kuchen halt so und die anderen anders“. (#18 Brandy) „Der perfekte Käsekuchen“ ist Ansichtssache; einen für alle gibt es nicht. Für mich muss es einfach (ohne großen Aufwand) in der Herstellung und lecker sein; einsinken oder nicht ist zweitrangig.
Auch der Ansatz von kitzekatze ist einfach und wirkungsvoll; der wurde mir auch schon mehrfach empfohlen, brauchte ich zwar bisher nicht, probiere ich aber bei Gelegenheit gerne mal aus. Ich hatte bisher die Erfahrung gemacht, dass man Käsekuchen beim Backen möglichst wenig „stören“ sollte (Erschütterungen, Zugluft), weil er sonst leichter einfällt. Den einzigen „Zauber“ um Käsekuchen, den ich mache: ich backe ihn bei 175°C Ober-/Unterhitze; gebe den Kuchen in den kalten Ofen (eher wegen Energiesparens); falls er schnell bräunt, decke ich mit Backpapier / Butterbrotpapier ab; das Abkühlen braucht lange (auf dem Backblech). Den Backofen abschalten und den Kuchen bei geöffneter Klappe im Backraum abkühlen macht keinen großen Unterschied. Ich habe den Eindruck, wenn der Kuchen sehr langsam abgekühlt wird, fällt er nicht ein. Der Transfer auf eine Kuchenplatte erst im abgekühlten Zustand.
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#30
4.9.19, 23:21
@Brandy: hast du alles gelesen? Es sind drin: Zucker, Vanillezucker und Sultaninen. Und ein Ploatz ist ein sog. "nasser" Kuchen auf dem Blech, kein Auflauf, auch wenn er 3 Schichten hat.
Der Gag ist ja, dass ein (mehr oder weniger) süßer Kuchen mit Speckfett und/oder Kümmel hergestellt wird. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack!
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#31
8.9.19, 20:10
OK, ich hab heute diesen Kuchen ausprobiert. Da ich statt 26er nur eine 22er Form backen wollte habe ich die Mengen runtergerechnet: Die Masse nach Volumen mit (22/26)^3 = 60% und den Teig nach Oberfläche mit (22/26)^2 = 70%. Mathe wins!!

Also den Teig mit 140g Mehl, 90g Stärke, 0.5TL Backpulver, 65g Zucker, 2 Eiern (1,4 Eier sind ja doof) und 105g Butter... wurde sehr klebrig, fast flüssig. Wohl doch zuviel Ei. Hab entsprechend noch etwas Mehl und Stärke drangetan.

Die Masse mit 3 Eiern (weil 2,4 doof sind... ich lern's halt nicht), 100g Zucker (davon 20g aus einem Glas, in dem eine Vanilleschote drin war), 400g Quark (statt 450, um die 0,6 Eier zu kompensieren), Schale einer Zitrone, 60ml Öl, 180ml Milch, und statt Puddingpulver (hatten wir nicht) 60g Stärke, ein Schuß Vanilleessenz und ein bissel Salz.

Was soll ich sagen: Die Konsistenz turbogenial, nix zusammengefallen dank der Teiggymnastik alle 25 Minuten, aber wer mitgerechnet hat, wird festgestellt haben, daß ich zu wenig Zucker genommen habe. Die allermeisten Rezepte sind mir immer zu süß und ich tu eh immer weniger Zucker rein, aber das war diesmal verkehrt, denn er hätte etwas süßer sein können. Also nächstes Mal ordentlich 120g Zucker wie es sich gehört, oder noch ein paar Rosinen in den Quark tun.

Oh, und vielleicht doch mal Puddingpulver kaufen, denn es schmeckte doch deutlich nach Maisstärke.

Danke für das schöne Rezept, ich kann jetzt also auch Käsekuchen!
#32
8.9.19, 20:18
@tantehorst:  Vielen Dank für Dein Lob! 😘

Freut mich sehr, daß Die der Kuchen trotz Rezept-Abänderung so gut gelungen ist. 👍 Das kleine Malheurchen mit dem Zucker war sicher ausnahmsweise zu verschmerzen, denk ich und beim nächsten Käsekuchen wird die Scharte ausgemerzt! 🤗
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#33
9.9.19, 12:57
Habe heute zum ersten Mal diesen  Käsekuchen gebacken. Genau so wie in deiner Beschreibung. Ist gleich super gelungen. Schmeckt fantastisch und werde bald wieder einen machen. Danke für das tolle Rezept!👍😀
#34
9.9.19, 13:01
@GertraudM: Dankeschön für Dein Lob!😘

Freut mich sehr, daß Dir der Kuchen gut gelungen ist und daß er Dir und Deinen Lieben gut geschmeckt hat!👍
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#35
9.9.19, 14:41
@tantehorst #47: Hauptsächlich besteht Puddingpulver aus "Stärke". Dabei ist (meist) nicht genauer deklariert ob es sich dabei um Mais-, Kartoffel-, Reis- oder eine andere Stärke handelt, dann sind noch Salz, Aromastoffe (mit Milchzucker) und Farbstoffe enthalten. Bei den Farbstoffen sind manche in Puddingpulver enthaltene auch "nicht ohne". Vielleicht hättest Du etwas mehr Aromen (Vanille, Zitrone) zugeben müssen, damit der "Stärkegeschmack" nicht so durchkommt.
Die Lebensmittelindustrie hat uns mit den Aromastoffen beim Geschmacksempfinden konditioniert. So fallen uns Abweichungen davon meist negativ auf. Selbst natürliche Aromen / natürlicher Geschmack wird oft als "unnatürlich" oder fad empfunden.

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