Seit Weihnachten ist schon wieder fast ein Monat vergangen und in deinen Plätzchendosen fristen noch einige Kekse ihr trauriges Dasein? Seien wir ehrlich: Mit jedem Tag, der vergeht, stehen die Chancen schlechter, dass du sie noch essen wirst. Wohin also mit den Plätzchenresten? Für den Müll sind sie doch zu schade. In diesem Jahr habe ich meine alten Kekse zu einem schnellen Reste-Kuchen verarbeitet.
Das Rezept kannst du ganz einfach nachbacken. Falls deine übrigen Plätzchen nicht für den Kuchen reichen, kannst du den Rest entweder durch Butterkekse ersetzen oder die anderen Zutaten an deine Menge anpassen und Muffins daraus backen. Außerdem findest du weiter unten noch mehr Ideen zur Plätzchenverwertung.
Zutaten
- 500 g Plätzchen
- 200 g Margarine
- 100 ml Sahne
- 100 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 4 Eier
- 100 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 80 g Schokolade (optional)
Zubereitung
- Schnapp dir deine Plätzchenreste, gib sie in einen Gefrierbeutel und zerbrösele sie, indem du mit dem Wellholz darüberrollst. Alternativ kannst du sie auch in den Mixer geben.
- Verquirle die Margarine mit dem Zucker und Vanillezucker. Gib nach und nach die Eier und die Sahne dazu und rühre die Masse schaumig auf.
- Mische die Plätzchenkrümel, Mehl und Backpulver in einer Schüssel und hebe sie unter den Teig.
- Wo Plätzchenreste sind, ist meist auch ein vereinsamter Schokoladennikolaus nicht weit. Wenn du den auch loswerden möchtest, hacke ihn in kleine Stückchen, die du ebenfalls unter den Teig hebst.
- Dann fettest du eine Gugelhupfform ein und heizt den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Gib den Teig in die eingefettete Form und backe das Ganze für etwa 50 Minuten. Die Stäbchenprobe verrät dir, ob der Kuchen fertig ist.
Noch mehr Ideen, um Plätzchenreste zu verwerten
- Granola: Du kannst auch dein Müsli mit Plätzchenresten aufpimpen. Wenn es schnell gehen soll, rührst du sie einfach unter deine Frühstücksbowl. Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du dir aus Keksbröseln, Haferflocken, Kokosöl und Honig auch ein leckeres Granola zaubern.
- Cakepops: Aus Keksbröseln und Frischkäse wird ganz einfach die Grundlage für Reste-Cakepops. Mische beides gut und forme aus der Masse kleine Kugeln, die du in Schokolade eintauchst.
- Kuchenboden: Mit etwas zerlassener Butter machst du ruckzuck einen leckeren Tortenboden.
- Dessert: Auch für ein Schichtdessert kannst du die Plätzchenreste verwerten. Wie wäre es zum Beispiel mit unserem Weintrauben-Cookies-Nachtisch.
FunFact: Wusstest du, dass Ausstecher die beliebtesten Plätzchen der Deutschen sind? Dicht gefolgt von Vanillekipferl und Mürbteig-Plätzchen. Wie praktisch, dass sich alle drei Sorten prima für den Restekuchen eignen.
Was machst du mit deinen übrigen Plätzchen? Oder kennst du das Problem überhaupt nicht? Verrate es mir unbedingt in den Kommentaren.
Deine Henrike
exzessiv genußsüchtig
bei mir wird aus diesem "Mehl" ein Kuchenbrot ...gesüßt mit Rübensirup, Lebkuchen-ähnlichen Gewürzen und einer winzigen Spur Kakao, in einer Kastenform gebacken
in "nicht zu dünne" 😂 Scheiben geschnitten kommen diese auf ein gut gebuttertes Frühstücksbrötchen
...für die ganz "Süßen" optional mit Sirup (hell oder dunkel), Honig oder Nussnougatcreme - dazwischen