Hier folgt nun die Jo-jo-Effekt-freie Diätform. Ich selbst habe sie bei einem Aufenthalt in einer Kurklinik kennen gelernt und einige Krankenkassen betreiben diese Methode als Ernährungsplan in ähnlicher Weise. Man achtet NUR auf das FETT der Lebensmittel

Ruckzuck-Diät ohne Kalorienzählen

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Liebe Leserinnen und Leser, sicher gibt es viele, die das ein oder andere Kilo loswerden wollen, sich mit Diäten rumplagen und sich nach dem Erfolg über den Jo-jo-Effekt ärgern.

Hier folgt nun die Jo-jo-Effekt-freie Diätform. Ich selbst habe sie bei einem Aufenthalt in einer Kurklinik kennen gelernt und einige Krankenkassen betreiben diese Methode als Ernährungsplan in ähnlicher Weise.

Man achtet NUR auf das FETT der Lebensmittel.

Hierbei wird der tägliche Fettkonsum auf 60 Gramm festgelegt, die zu 12 Punkten á 5 Gramm geteilt werden.

Hier ein Beispiel für die Tagesmenüs Morgen/Mittag/Abend.

Morgens:

Dieses Menü hat maximal 1 1/2 Fettpunkte (7,5 g)
Das Schlückchen Milch (sofern es 1,5% Milch ist) kann man gar nicht rechnen.
Die Margarine rechnet man mit ungefähr 1/2 Fettpunkt und die Milch für das Müsli mit 1 Fettpunkt.

Mittags:

Hier gilt wieder 1/2 Fettpunkt für die Margarine und 1 Fettpunkt für die Buttermilch. Entgegen der Erwartung ist Buttermilch trotz Butterflocken darin sehr fettarm. Wurst und Käse variieren. Da muss man auf die Rückseite der Verpackung bei der Nährwerttabelle schauen, wie viel 100 Gramm haben und wie viel man ungefähr ist. Mann muss es nicht abwiegen. Man sollte aber großzügig schätzen, sonst lügt man sich in die eigene Tasche.

Abends:

Das Schnitzel variiert je nachdem welche Fleischsorte (Pute, Schwein, etc.) ist. Eine ungefähre Fettangabe findet man im Internet oder man fragt den Metzger bzw. nimmt mageres Fleisch, dann kommt man schätzungsweise auf 2 1/2 Punkte für das Schnitzel.

Die Bratkartoffeln ergeben noch 1 Punkt. Man braucht ja zum Anbraten nicht viel Fett. Wer Bratkartoffeln mit Speckwürfeln isst, sollte 2 Punkte rechnen. Der Salat hat keine Punkte.

Das Salatdressing variiert ebenfalls. Je nachdem ob es Fertig-Dressing ist. Diese sind meist sehr fett. Bitte auf die Nährwertangaben achten. Selbstgemachtes Joghurt-Dressing aus 1,5 % Joghurt oder Magerquark schmeckt sehr gut und kann je nach Geschmack mit Senf, Curry oder ähnlichem verfeinert werden.

Wie ihr seht, braucht man die 12 Punkte am Tag gar nicht alle. Für alle, die sehr gerne fetten Braten, Haxen oder andere fettige Speisen essen gibt es auch noch etwas. Die Fettpunkte, die man zusammenspart kann man auch an einem Tag alle wegfuttern. Die unverbrauchten Punkte sind eine Art Puffer, wenn man mal einfach was Fettes essen will oder man an einem Tag mal über das Ziel hinaus schießt.

Zusätzlich gilt Folgendes:

  • Obst und Gemüse haben KEINE FETTPUNKTE.
  • Nur bei Avocado´s muss man Fettpunkte einbeziehen. Da man diese Frucht aber nicht pur ist, hält sich das in Grenzen.
  • Alkohol wird ebenfalls wie Fettpunkte gerechnet.
  • 1 Bier ist 1 Fettpunkt wert.

Verbietet euch nichts. Wenn ihr euch sagt "das darf ich nicht, das ist fettig" steigert ihr nur euren Heißhunger. Gönnt euch einfach eine kleine Portion und alles ist in Butter.

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23 Kommentare


4
#1 wermaus
13.9.11, 17:49
Keine Kalorien zählen ist schon mal gut. Ich habe letztens aber einen Artikel gelesen (in einem alten Heft der TK), wo stand, dass man pro Teg nur 30 g Fett essen sollte, wenn man Gewicht reduzieren will, und 60 g , um nicht zuzunehmen.
Ich esse im Großen und Ganzen fettarm, nur bei Schokolade drück ich immer wieder ein Auge zu und bewege mich dafür viel. Es bringt was, aufs Fett zu achten - man darf dann bloß nicht auf die Idee kommen, zu viele fettfreie Süßigkeiten wie Gummibärchen zu naschen.... Zucker schlägt schon auch auf die Hüften, wenn es zu viel ist!
3
#2
23.4.13, 09:27
Diese Art von Diät habe ich auch mal gemacht. Ich hatte damals bei einem Programm meiner Krankenkasse mitgemacht. Auch ich musste Fettpunkte zählen. Ich musste Angaben zu meinem Essverhalten, beruflichen Tätigkeit etc. machen und dann wurde mein Bedarf an Fettpunkten ausgerechnet, was ich am Tag Tu mir nehmen darf.
Diese Art von Diät ist wirklich klasse, weil man sich nur bedingt einschränken muss. Also mir hat es geholfen!!!
8
#3
24.11.13, 20:08
Da ich schon immer ausgesprochen fettarm lebe, ist dieser Tipp für mich irrelevant. Antworten möchte ich dennoch, weil ich zu bedenken gebe, allein auf`s Fett zu achten bringt nichts. Wenn in unserer Nahrung kein Fett zu finden ist, verstoffwechselt unser Körper halt Kohlehydrate- wie Zucker- und lagert ein zuviel davon als Fett ein- in Form von vollendeten Hüftröllchen und Doppelkinnchen.
ich Süßschnabel kann ein Lied davon singen.....
1
#4
28.9.14, 09:06
Die Frage ist nur, wieviel Brötchen, Marmelade und Käse. Bis ich satt bin?
Und soll es Vollkornbrot bzw. Brötchen sein?
Und wie zählt man deren Kalorien?
2
#5
28.9.14, 09:16
Der Beitrag ist ja nun um einiges älter und mittlerweile ist man auf einem ganz anderen Standpunkt. Gute Fette u.a . auch Avocado, sind gesund. Eher sollte man auf den Zuckergehalt in der Nahrung achten. Zuviel Obst kann auch ein hoch auf der Waage bringen, beonderst wenn man es Abends noch in Massen ist. Also Weintrauben ist z.B. so ein Fall.
Es bringt eher was wenn man Abends die schlechten Kohlenhydrate weg lässt wie : Reis, Nudeln, Brot , Kartoffeln.
Lieber ein gutes Stück Fleisch (nicht paniert) und einen schönen Salat dazu.

Da ich ja schon lange mit meiner Schilddrüsenunterfunktion zu kämpfen habe und dadurch das abnehmen ziemlich schwierig ist, ist das die Ernährungsform die mir am besten hilft abzunehmen. Im Übrigen wurde mir das auch von meiner Ernährungsberatung empfohlen.
3
#6
28.9.14, 09:21
@raybasel.
Es ist zwar nicht mein Beitrag aber 2 Brötchen kannst du schon morgens essen. Sollten nur eben nicht unbedingt weiße sein. Körnerbrötchen haben bessere Ballaststoffe und halten länger satt.

Du kannst natürlich Marmelade verwenden oder eben Käse, aber eben nicht Zentimeter dick.
4
#7
28.9.14, 11:26
Stöhn ….
Schon wieder jemand, der andere für dumm verkauft und etliche mit seinem „Rat“ schädigt.

„Ruckzuck-Diät ohne Kalorienzählen“
Aha – nun werden nicht mehr Kalorien gezählt, sondern Fettpunkte. Daraus folgt: Es WIRD immer noch gezählt!

28.09.14 - 11.26 Uhr
5
#8
28.9.14, 11:48
die allerbeste und älteste "Diät" ist immer noch :"FDH".
Ich denke mir mal,man weiß am besten,wo evtl.Fett drin versteckt ist und ißt eben davon nur ein bisschen.
Wenn man wirklich abnehmen will,muss man Zeit einplanen.Der Körper muss sich an die Nahrungsumstellung gewöhnen und man selber auch,d.h. man sollte dann versuchen,immer so zu essen oder trinken.
Ich,z.B. hatte nach meinen OP`s 10 kg! zuviel auf den Hüften.Wäre bald wahnsinnig geworden,hatte mich jeden Tag gewogen und innerhalb kurzer Zeit diese Kilos drauf bekommen.Denke mal,es waren mit die Medis,die ich nehmen muss.Es hat insgesammt ca. 3 Jahre gedauert,jetzt habe ich 5 kg runter und es geht weiter......

Ja,der Körper verwandelt Zucker in Kalorien -> Fett.
LG
3
#9
28.9.14, 12:09
@Schnuff

Nicht FDH, sondern kleinere Teller :)
So beschuppst man das Auge, das bekanntlicherweise mitißt.


28.09.14 - 12.09 Uhr
8
#10
28.9.14, 12:12
„Die Bezeichnung Diät kommt von griechisch ... (díaita) und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise“
Quelle: Wikipedia


Eine Lebensweise HAT man, aber MACHEN kann man sie nicht!


Wer ernsthaft an einer Gewichtsreduzierung interessiert ist, wirft als erstes das Wort „Diät“ aus seinem Sprachgebrauch.
Im allgemeinen Sprachgebrauch hat eine „Diät“ einen Anfang und ein Ende. Und das ist völliger Unsinn und wird NIE zum erwünschten Erfolg führen.
Außerdem gehört zur Gewichtsreduzierung mehr Bewegung, besser ist Sport für den, der bisher keinen getrieben hat.

Da jeder Mensch anders ist, sollte erst einmal in Erfahrung gebracht werden, welche Lebensmittel für einen selbst zuträglich sind und welche nicht.

Die Aussage „Lieber ein gutes Stück Fleisch (nicht paniert) und einen schönen Salat dazu.“ ist Unsinn und falsch obendrein!
Würde ich dies umsetzen, würde ich mir schaden: Fleisch bremst meinen Stoffwechsel total aus! Ebenso wie Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Apfelsinen, …



Auch seine Lebensumstände sollte man berücksichtigen.
So manche Gewichtszunahme hat mit Lebensmitteln und Essen gar nichts zu tun. Ein Lied davon können all jene singen, die durch Medikamente ‚runder’ geworden sind.
Aber auch seelische Verletzungen und traumatische Erlebnisse können zur Gewichtszunahme führen.

Nachdem meine Mutter unser Elternhaus mit Garten (beides habe ich versorgt) verkauft hat, hatte ich kurzfristig 10 kg mehr drauf.
Schicke (und vorteilhafte) Bekleidung, die ich mir gekauft hatte, konnte ich nur max. fünf Mal tragen, dann „explodierte“ mein Körper.
Und so hat sich mein Gewicht von ursprünglich 60 kg (1986) auf mittlerweise 86 kg ‚hochgearbeitet’.
Nun hat es sich, ohne mein Zutun, auf 81 kg eingependelt.
Allerdings, ich habe eine Körperfettwaage, ist der Fettanteil von 44% geblieben.


Zur dauerhaften Gewichtsreduzierung, sofern möglich, sollte man seine Lebensweise und u. U. seine Lebensumstände ändern.
Außerdem ist zu berücksichtigen, daß das Gewicht im Laufe der Zeit gestiegen ist. Also sollte man sich und dem Körper auch Zeit für die Reduzierung geben. Schon allein der Haut zu Liebe.



Hört mit „Diäten“ auf! Diese helfen NUR dem „Erfinder“ und seinem Verlag.

28.09.14 - 12.12 Uhr
3
#11
28.9.14, 13:07
@Teddy: #9 : stimmt! Oder auch mal versuchen,den kleineren Teller in der Farbe blau zu wählen.....dadurch würde man weniger essen,weil man schneller satt sein soll........
Dein Beitrag #10# stimmt wirklich.
10
#12
28.9.14, 13:47
Magarine nehme ich überhaupt nicht!

Fragt mal die Firmen, wie Margarine hergestellt wird. :-(
In der Regel Null Antworten.

Grund: Es ist schwierig aus Öl (mag es noch so gesund sein) ein streichfähiges Fett
herzustellen. Nach dem Herstellungsprozess sind diese Öle ungesund geworden.

Lieber etwas Butter, das ist gesünder! :-)
3
#13
28.9.14, 14:26
@ Teddy.
Ja natürlich ist jeder Stoffwechsel anderst aber darauf wollte ich ja auch nicht eingehen. Ich habe mich auf den Beitrag mit dem Fett bezogen. Und nicht jeder hat die Geduld seinen Stoffwechsel beim Arzt untersuchen zu lassen. Und bei mir ist es nunmal so das ich besser abnehme wenn ich Abends keine Kohlenhydrate zu mir nehme.
Konnte ja nicht ahnen das mein Beitrag als Unsinn und falsch eingestuft wird.
#14
28.9.14, 14:42
@Lederelfe: #5 : nimmst Du Medikamente für die Schilddrüse?
9
#15
28.9.14, 15:18
Nachdem ich mir hier alles so durchgelesen habe, möchte ich meinen 'Senf' auch noch dazu beitragen.
Ich habe gerade 20 kg abgenommen und weiß, dass der Anfang für die Reduzierung des Gewichts immer schwer ist.
Doch ich habe keine Diät gemacht, sondern meine Ernährung umgestellt.
Eigentlich ist sie eher für Diabetiker gedacht, aber da sie weniger Fett und Kohlehydrate enthält, ist sie auch für uns 'Normalos' zu empfehlen.
Der Trick dabei ist, dass der Insulinspiegel immer im Gleichstand gehalten wird und es keine Insulinspitzen nahrungsbedingt gibt. Der Heißhunger ist damit ausgeschlossen.
Und das Beste, ich war nie!!!! hungrig, musste auf nichts verzichten, Naschtage sind ebenfalls erlaubt und von Kalorienzählen oder sonstigen Punkten ist auch keine Rede.
Das einzigste ist die Regel: max. 5% Fett oder/und Kohlehydrate pro Nahrungsmittel. Das ist das einzigste, wo man anfangs erst mal viel lesen muss.
Fisch, obwohl oft sehr fettig, ist uneingeschränkt erlaubt, da er Omega 3-Fettsäuren enthält.

Diese Ernährung kann man sein ganzes Leben lang beibehalten, es fehlt ja einem an gar nichts.

Ach ja, ich vergaß: der Stoffwechsel ist bei vielen im Laufe der Zeit eingeschlafen, so auch bei mir. Durch die vielen Diäten, bzw. FDH denkt er, dass es eine Hungerzeit ist und sich der Grundwert senkt. Ergebnis ist Gewichtszunahme.

So, das war jetzt hoffentlich zuviel für euch.
2
#16
28.9.14, 15:19
upps - NICHT zu viel, sollte es heißen ;-)
1
#17
28.9.14, 16:13
@Lederelfe (# 13)

"Konnte ja nicht ahnen das mein Beitrag als Unsinn und falsch eingestuft wird."

Hat ja auch keiner gesagt, bzw. geschrieben, daß Dein Beitrag als "Unsinn und falsch" eingestuft wird. Wenn ich Dich namentlich hätte zitieren wollen, dann hätte ich dies auch getan, bzw. Dich direkt angesprochen. So aber habe ich mich allgemein gehalten - dachte ich jedenfalls.

Sollte ich Dich verletzt haben, bitte ich Dich hiermit um Entschuldigung.

28.09.14 - 16.13 Uhr
4
#18
28.9.14, 16:25
Leider kann ich da nicht mithalten. Mein Körper verträgt definitiv keine Kohlenhydrate. Auch ich hab mal die "Pfundskur" der Krankenkasse gemacht, und sehr auf das Fett geachtet. Leider wird vergessen, dass der Körper sehr wohl Fett braucht. Mit der krankenkassenunterstützten Ernährungsform hab ich nicht 1 kg abgenommen (1 Jahr lang) . Ernähre ich mich aber kohlenhydratfrei oder -arm, dazu noch ein wenig Sport und ich nehme ohne Probleme und hungern ab. Da muss ich gar nix zählen, sondern ich lasse nur die sichtbaren Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, etc.) weg.
11
#19
28.9.14, 16:28
@Günther-77:
Du schreibst: "Fragt mal die Firmen, wie Margarine hergestellt wird - in der Regel Null Antworten"

FÜR ALLE, DIE ES WIRKLICH WISSEN WOLLEN, habe ich mal kurz gegoogelt. Ergebnis:

"So macht man Margarine

Die Herstellung von Margarine umfaßt drei grundverschiedene Schritte:

Die Raffination, d. h. die Reinigung des gewonnenen Öls; die Modifizierung, d.h. die Umgestaltung des raffinierten Rohstoffs in die technisch geeignete Form; und die Rekombination mit Zusatzstoffen zu einem typischen Imitat. Diese Reihenfolge gilt im Prinzip für alle Imitate, Novel Foods oder andere Produkte des Food Designs.

Die wichtigste Ölsaat der Deutschen ist heute die Sojabohne. Sie wird geschält, zerkleinert und extrudiert, um das Eiweiß zu denaturieren. Das erleichtert das anschließende Auslaugen mit Hexan (Leichtbenzin). Die Benzin-Öl-Mischung wird destilliert, das Hexan wiederverwendet, das Rohöl raffiniert.

Die Raffination umfasst folgende Schritte:

- die Entlecithinierung: unter Zusatz von heißem Wasser wird ein Teil des Lecithins abgetrennt
- die Entschleimung: mit Phosphorsäure werden Begleitstoffe wie Eiweiße, Kohlenhydrate und Phosphatide entfernt
- die Entsäuerung: mit heißer Natronlauge beseitigt man die freien Fettsäuren
- die Bleichung: Aktivkohle oder Bleicherde binden alle farbgebenden Stoffe wie Chlorophyll, Carotin oder Gossypol
- die Desodorierung: mit Wasserdampf, bei ca. 250°C, lassen sich praktisch alle übrigen Begleitstoffe abtrennen.

Dieser "chemisch gereinigte" Rohstoff muß nun für die Margarine verfestigt werden, denn alle pflanzlichen Fette aus unseren Breiten sind naturgemäß flüssig. Mit drei verschiedenen Verfahren wird das Fett modifiziert.

Die Modifikation:

- die Härtung; Mit Nickelkatalysatoren werden unter Druck die ungesättigten Bindungen der Fettsäuren geknackt und mit Wasserstoff versehen. Bei diesem Prozeß bilden sich zahlreiche neuartige Verbindungen, deren gesundheitliche Bedeutung z. T. ungeklärt. z. T. zweifelhaft ist.
- die Umesterung: Das Fett wird mit Natriumalkoholat gekocht, um es in Glycerin und freie Fettsäuren aufzuspalten. Dann werden Glycerin und Fettsäuren wieder neu usammengesetzt. Durch die Steuerung dieses Prozesses lassen sich die Eigenschaften des fertigen Fettes recht genau einstellen.
- die Fraktionierung: Ein natürliches Öl besteht aus einem Gemisch verschiedener Fettbestandteile (Triglyceride) mit unterschiedlichen Schmelzpunkten. Durch Anwendung von Kälte, evtl. unter Wasch- und Lösungsmitteleinsatz, lassen sich Bestandteile mit hohem Schmelzpunkt von niederschmelzenden abtrennen. Hochschmelzende Anteile werden für die Margarine verwendet.

Anschließend wird das verfestigte Fett einer Nachraffination unterworfen, um die verwendeten Chemikalien wieder abzutrennen. Häufig werden die drei Verfahren in Kombination eingesetzt. So lautet beispielsweise eine Rezeptur für Bäcker-Blätterteig-Margarinen: Palmöl härten, Erdnußöl härten, Sojaöl fraktionieren und diese drei Komponenten zusammen mit Rindertalg umestern.

Die Rekombination zur Haushaltsmargarine:

Jetzt schlägt die Stunde des Food-Designers. Er muß dafür sorgen, daß das Endprodukt so aussieht und schmeckt wie richtige Butter.

- Eine Zugabe geeigneter Emulgatoren ermöglicht die Bildung einer streichfähigen Fett-Wasser-Mixtur, die auch beim Braten in der Pfanne nicht spritzt.
- Dann wird der Paste mittels des Farbstoffes Carotin der ehemals goldgelbe Teint der Sommerbutter verliehen;
- Aromastoffe mit Butternote oder nussiger Ausstrahlung, Säuren und Kochsalz lassen sie schmackhafter erscheinen als richtige Butter.
- Mit Eiweißzusätzen ruft man das für Butter typische Schäumen und Bräunen in der Pfanne hervor.
- Antioxidantien, Synergisten und gelegentlich auch Konservierungsmittel sorgen für die nötige Haltbarkeit.

Quellenangabe: "Prost Mahlzeit! Krank durch gesunde Ernährung" von Udo Pollmer, Andrea Fock, Ulrike Gonder und Karin Haug. Verlag Kiepenhauer & Witsch, Köln. 1. Auflage 1996, S. 91-93). Die im Text genannte Referenz lautet: "Bockisch M, Nahrungsfette und -öle. Stuttgart 1993"

Ich esse nur noch Butter!
2
#20
28.9.14, 20:16
@#14 Schnuff
Ja ich nehme L-Thyroxin jeden Tag und einmal die Woche Vitamin D in 20.000 Version.
Habe leider auch noch Hashimoto-Thyreoiditis und dadurch ist das abnehmen wirklich nicht so einfach. Habe zum Glück aber eine wirklich gute Endokronologin die mich gut eingestellt hat.

@ Teddy. Ist ok. Ich habe mich wirklich etwas blöd gefühlt. Ich schreibe ja nicht oft Beiträge und vielleicht habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt. Also dann auch von meiner Seite ein Sorry
:-)
1
#21
28.9.14, 23:17
@Lederelfe: alles klar.Ich muss auch das L-Thyroxin nehmen,hatte aber eine OP.
Wegen der Schilddrüse habe ich aus dem Grunde gefragt,weil sie auch zu einem großen Teil dafür verantwortlich ist,wegen zu und abnehmen.
LG
1
#22
29.9.14, 07:45
@Teddy: Danke für den Satz: hört mit Diäten auf.
Warum sind in Zeitschriften immer wieder Diäten? Weil sie nichts bringen.

Hab heute einen Newsletter erhalten und bin hierdrauf gestoßen: http://www.flacherbauch.com/flacher-bauch-lebensmittel.html es geht hier um gute Fette.
Hier gehts um Zucker: http://www.flacherbauch.com/zucker-macht-krank-und-alt.html -auch mit Video über Zuckersucht

Lest mal Kommentare über das Buch Weizenwampe. Ich habe es und es ist ein Augenöffner.
1
#23 alesig
30.9.14, 18:57
Ich habe mal eine Frage:Für Bratkartoffeln nur einen Fettpunkt????? Für Schnitzel auch max 1 Punkt???? Würden wir bei solcher Ernährung nicht alle schlank??? Selbst ein mageres Kalbsschnitzel hat schon mehr als 30% Fettkalorien! Ich verstehe das nicht und bitte um Aufklärung. Danke vorab:)

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