Roulade vom Rind oder dem Ross

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Zunächst gehen wir mal wieder auf den guten alten Wochenmarkt, sowie ins Kaufmannsgeschäft und zum Schlachter des Vertrauens und kaufen folgendes ein:

8 Scheiben Rouladenfleisch vom gut abgehangenen Rind oder eben vom Ross. Hauptsache ist, dass gute Rind und edle Ross ist glücklich aufgewachsen und gestorben.

16 Scheiben Pancetta
Saure Gurken frisch aus dem Fass
1 Tube Tomatenmark
Senf aus dem schönen Dijon
1 Beutel Echalottes
2 oder 3 Möhren
1 Scheibe vom Sellerie
Frische Blätter vom immergrünen Lorbeerstrauch
Frische Petersilie und frischen Schnittlauch.
Natürlich auch den guten und frischen Rosmarin

Fertigen Kloßteig aus dem Kühlregal. Eine gute Erfindung die einem Zeit schenkt. Kloß 2.0 eben.

1 Kopf vom Rotkohl auch Blaukraut genannt.
1 Glas Preiselbeeren

Wir trinken auf dem Marktplatz in einem Cafe, noch einen schönen Espresso, in Österreich auch Röster genannt.

Nun gehen wir zum Winzer unseres Vertrauens und kaufen guten Spätburgunder ein.

Wir tragen unsere Beute des Einkaufs nach Hause in die Wohnung. Wir leben ja nicht mehr in der Höhle.

Folgende Zutaten sollten immer im Hause sein:

Piment ganz
Meersalz
Pfefferkörner für die Mühle
Frischer Knoblauch
Eier vom glücklichen Huhn
Eine Semmel, Weck, Brötchen oder eben Schrippe.
Ordinäre Zwiebeln
Guten Essig
Butterschmalz
Eine gute Essenz vom Rind. Natürlich selbst erzeugt. Nicht von Knorr und nicht von Maggi.
Paprika Edel süß
Cheyenne Pfeffer

Nun gehen wir in die Küche und diesmal legen wir Marlene Dietrich auf den Plattenspieler. Natürlich die gute alte Schallplatte. Wer ein Grammophon besitzt, nimmt die gute alte Schellackplatte.

Wir öffnen 2 Flaschen des guten Spätburgunders. Der Wein muss atmen um seinen Geschmack zu entfalten.

Wir würzen die Rouladenscheiben von beiden Seiten mit Meersalz, frisch gemahlenem Pfeffer, Cheyenne Pfeffer und Paprika edel süß. Die gute alte Fassgurke vierteln wir.

Die Echalottes pellen wir aus Ihrem Schalenkleid. Wir nehmen ein gutes scharfes Kochmesser und verwandeln das edle Gewächs in kleine Würfel. Die Möhren und den Sellerie schneiden wir ebenfalls in Würfel.

Die Petersilie wiegen wir fein. Den Schnittlauch wiegen wir in feine Ringe. Beim Schnittlauch passen wir auf- schneiden und nicht quetschen.

Diesmal lassen wir den Rosmarin ganz und heile an seinem Stängelchen.

Wir widmen uns nun wieder den Rouladen. Zuerst bestreichen wir die zarten Scheiben Fleisch mit Tomatenmark. Danach mit dem guten Senf aus der schönen Stadt Dijon. Nun belegen wir die Roulade je mit 2 Scheiben Pancetta.

Der Wein hat genug geatmet. Wir gießen uns ein Glas ein und genießen einen Schluck. Eine Belohnung muss sein.

Auf die Rouladenscheibe nun je 2 Viertel der Fassgurke, etwas Würfelchen der Echalottes und bestreuen die Scheiben mit Peterle.

Die seitlichen Enden der Roulade schlagen wir etwas ein. Nun rollen wir die Roulade. Wir können die Roulade binden mit Küchengarn oder brutal mit der Rouladennadel fixieren.

Wir erhitzen im Bräter auf dem Herd das gute Butterschmalz. Wir braten die Rouladen schön rundherum von allen Seiten braun an. Wir nehmen sie wieder raus und lassen sie etwas ruhen.

Nun rösten wir die Würfel der Möhre und des Selleries zusammen mit den restlichen Würfelchen der Echalottes an. Etwas Tomatenmark geben wir an den Röstansatz hinzu und rösten alles weiter.

Wir löschen ab mit der Flasche Spätburgunder, der wir ein Glas entlockt haben. Natürlich gießen wir auch einen guten halben L der Essenz vom Rind hinzu. Lorbeerblättchen sowie Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Piment angemörsert im Teesieb wandern auch in den Bräter. Der Rosmarinzweig nicht zu vergessen natürlich auch. Eine gute Prise Meersalz geben wir noch hinzu.

Wir lassen das Bad für die Rouladen schön aufkochen. Dann schalten wir die Kochplatte auf die niedrigste Stufe. Nun wandern die Rouladen in ihr Bad und Deckel auf den Bräter druff.

Wir genehmigen uns einen schönen Schluck des edlen Geschenks des Bacchus.

Wir sehen den Knoblauch in der Ecke ganz vergessen liegen. Dies hat er nicht verdient. Wir pellen 3 Zehen aus Ihrer Schale. Auf das Küchenbrett damit, kurz andrücken und ab in den Bräter damit.

Nun ist der Kopf des Rotkohls dran. Wir nehmen wieder das gute und sehr scharfe Kochmesser. Den Kopf teilen wir in vier. Wir entfernen den Strunk. Jetzt schneiden wir den Kohl in Streifen. Nicht zu fein, denn wir wollen den Rotkohl mit Biss.

Zwei von den ordinären Zwiebeln entkleiden wir und würfeln sie fein.

Nun holen wir den guten Topf aus dem Hause le creuset aus dem Küchenschrank. Er kommt auf den Herd. Butterschmalz erhitzen wir in diesem edlen Topf.

Wir braten die Zwiebeln zusammen mit dem Streifen des Kohls an und löschen ab mit etwas Essig. Wir geben auch dem Kohl nun ein Glas vom Spätburgunder. Etwas von der Essenz des Rinds bekommt er auch. Lorbeerblättchen sowie Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Piment angemörsert im Teesieb wandern auch in den Topf. Die Kochplatte stellen wir auf Stufe 2 oder 3. Wieder wandert der Deckel auf den Topf.

Nun haben wir eine gute Stunde Zeit. Wir decken den Tisch mit edlem Tischtuch, Stoffservietten, schönem Geschirr, Gläsern und wieder Kerzen. Wir dekantieren eine gute Flasche Wein.

Wir trinken einen Schluck Wein lauschen der Dietrich und denken an unsere Oma. So genug Zeit der Vergangenheit gewidmet, denn die Küche ruft ganz laut. Wir folgen artig ihrem Ruf.

Wir rühren mal den Rotkohl um, hinein wandert nun der Inhalt des Glases mit den Preiselbeeren. Wir schmecken ab und würzen nun den Kohl.

Dies machen wir auch bei den Rouladen wir schmecken das Schmorbad ab und würzen es nach Gusto.

Nun ist der Kloßteig fällig. Ab in die Schüssel mit Ihm. Wir trennen ein Ei. Dessen Gelb wandert zum Kloßteig. Die Semmel schneiden wir in Würfel. Wir machen uns die Hände nass und formen die Klöße. In der Mitte des Kloßes verstecken wir die Würfel der Semmel.

Einen großen Topf auf den Herd. Gefüllt mit Wasser und etwas Speisestärke. Wenn das Wasser kocht stellen wir die Kochplatte niedrig. Wenn das Wasser nur noch leise simmert dürfen auch die Klöße baden.

Aus dem Bräter mit den Rouladen entfernen wir das Teesieb. Der Lorbeer muss nun auch das Weite suchen. Aber er geht ja nicht alleine, denn der Rosmarin begleitet ihn.

Die Rouladen müssen Ihrer Badewanne auch mal kurz entfliehen. Nun kommt der Stabmixer zu seinem Einsatz. Wir pürieren den Schmorsud zu einer feinen Soße. Die Rouladen voller Entzückung springen wieder in den Bräter. Wir streuen etwas Peterle und etwas Röllchen vom Schnittlauch hinzu.

Aus dem Topf mit dem Rotkohl entfernen wir auch alles Überflüssige.

Die Klöße schwimmen nun an der Wasseroberfläche. Wir nehmen den Schaumlöffel und lassen Sie in die vorgewärmte Schüssel gleiten. Streuen etwas Peterle drauf.

Nun sind die Rouladen dran. Wir holen die ebenfalls vorgewärmte Fleischplatte sowie Sauciere hervor. Die Rouladen liegen auf einem Bett von Soße und sind zugedeckt mit Soße. Garniert sind sie mit Peterle und Röllchen vom Schnittlauch. Ebenso auch die Soße in der Sauciere.

Der Rotkohl wandert ebenfalls in eine vorgewärmte Schüssel.

Die Gäste sind natürlich schon längst eingetroffen und wurden zum Platz geführt. Es kamen nur 3 der eingeladenen Gäste. Dies ist aber nicht schlimm, denn die Rouladen die übrig bleiben, die frieren wir portionsweise ein.

So haben wir für den Fall der Fälle schnell mal was Warmes auf den Tisch gezaubert!


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40 Kommentare


22
#1 fReady
11.4.13, 10:12
Und nun wachen wir schön langsam wieder auf und besuchen den Orthopäden unseres Vertrauens ob des mühsam und sinnfrei erscrollten Tennisarmes...
13
#2 Upsi
11.4.13, 10:28
witzig geschrieben, aber da anonym, geht garnicht
13
#3 Siegrid
11.4.13, 11:39
Sehr langwierig !!! Wo ist die Stelle zum Lachen ???
10
#4
11.4.13, 11:46
den Tipp lesen, tue ich mir nicht an, lach ...ob witzig oder sinnvoll? egal .. ;-)) LG
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#5
11.4.13, 11:49
Wow, viel Schreibkram für Rouladen mit Rotkohl und Klößen.
12
#6 Oma-Ella
11.4.13, 11:54
Rouladenrezepte gibt es hier zuhauf und zwar kürzer geschrieben, mit dem gleichen Ergebnis. Warum anonym ? sind das Geheimrouladen?
4
#7 Wow
11.4.13, 12:09
#5 / Ratze: hey - ich war das nicht! ;-)
9
#8
11.4.13, 12:32
Also ich fand`s nett und ließe mich gern mal zu so einem liebevoll zubereitetem slow-food-Essen einladen.
7
#9
11.4.13, 13:09
Kann Lichtfeder nur zustimmen... :)
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#10 Murmeltier
11.4.13, 14:47
Wer auch immer Du bist, der das Rezept hier eingestellt hat, ich vermisse die Äpfel im Rotkohl sowie die gehörige Prise Zucker zum Essigsud und die Nelke/n fehlen mir ebenfalls. Auch der Kochtopf muß ganz sicher nicht von le Creuset sein, ein normaler Topf - allenfalls aus Guß vielleicht - reicht vollkommen aus, damit auch der sogenannte "Otto-Normalverbraucher" in den Genuß eines leckeren selbstgekochten Rotkohls kommt. Desweiteren handelt es sich bei den Echalotten um die Schalotten. Das erstere klingt aber doch um einiges vornehmer, oder? Außerdem heißt der Cheyenne-Pfeffer Cayenne-Pfeffer, aber das klingt ja doch auch sehr profan, oder irre ich da am Ende?
Ach, was ich beinahe vergessen hab, wer einen solchen Aufriß nach Art der Sterneköche betreibt, der sollte dann aber ganz sicher nicht zum fertigen Kloßteig greifen!!!
Naja, ich wünsch trotzdem guten Appetit, egal ob man nun besonders vornehm tut oder ganz einfach Rouladen mit Rotkohl und Klößen kocht.
9
#11
11.4.13, 17:16
Bis ich dass alles gelesen habe bin ich schon verhungert!
2
#12 xldeluxe
11.4.13, 17:17
Wer ist denn "wir" ?
Wieviele Leute waren beteiligt?
4
#13
11.4.13, 17:40
Zum GUTEN Schluss lassen wir nach reichlichem Genuss des GUTEN Weines die Dietrich spülen. Zum Wohl!
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#14
11.4.13, 17:42
Ich lese für mein Leben gern Romane, aber ganz sicher nicht in "Kochrezeptform".
Wäre mal interessant zu wissen ob es ein -Er- oder eine -Sie-
eingegeben hat.
Das "wir" den Tisch schön decken, mit Stofftischdecke und Servietten, schönem Geschirr und Gläsern, auch die Kerzen nicht vergessen, dass wußten wir natürlich auch nicht!!!
Wir hier von FM schmieren unser Brot auf einer Resopaltischplatte ohne Decke und Teller!! Die Butter und der Belag bleibt natürlich im Papier, spart Zeit und Tupper oder Glas und Porzellan.
So macht das Essen Spaß.
7
#15
11.4.13, 18:44
Dass da "ordinäre" Zwiebeln mitmachen dürfen! Das ist doch ein "faux-pas par excellence..."

Sorry, aber ich komme mir da leicht veräppelt vor.
#16
11.4.13, 19:10
@ Wow Oh, sorry!!! Hihi.
11
#17
11.4.13, 19:19
ich lese gern neue rezepte. bei diesem hier bin ich bis dort gekommen, wo steht, was immer im hause sein sollte. was für ein unsinn, denn kein haushalt gleich dem anderen, und die bedürfnisse sind unterschiedlich. mit butterschmalz beispielsweise kann ich nichts anfangen.

einerseits ermahnen, dass "man" eine selbst erzeugte rinderessenz verwenden sollte und keine tüten von knorr oder maggi, aber im gleichen atemzug auf fertigen kloßteig und rotkohl aus dem glas verweisen, trägt nicht dazu bei, dass ich dieses rezept ernst nehme. das ist sehr viel getue um sehr wenig.

den zutaten zufolge sind das gewöhnliche rouladen. ich überlege, ob der autor oder die autorin deswegen ein ellenlanges werk daraus gemacht hat, um davon abzulenken.

wie ich in den kommentaren gelesen habe, wird im rezept auch darauf hingewiesen, welche musik man dabei zu hören und wie man den tisch zu decken hat. ich servierte meine gerichte bisher grundsätzlich aus dem schweinetrog, alle gänge gemeinsam, gegessen wurde ohne besteck. wie gut, dass ich nun weiß, wie man es richtig macht.
5
#18
11.4.13, 19:42
Im Übrigen wiege ich auch kein Schnittlauch, den schneide ich mit einer scharfen Schere in Röllchen! Basta.
Meine edlen Kochtöpfe stehen bei mir auch nicht in einem Küchenschrank (was ist das???) sondern im Topfschrank.
Und außerdem bestreue ich auch nichts mit "Peterle", denn der fährt zum Mond.
Nun wird sich dieser Schreiber/in doch sehr erfreuen über die Resonanz seines/ihres Aufsatzes, was ja auch ganz sicher beabsichtigt war.
Allen einen schönen Abend.
#19 Dora
11.4.13, 22:14
Ich habe mir die Mühe gemacht und das vollständige Rezept gelesen und auch die Kommentare. Es war wirklich mühevoll zu lesen.

Bei dem Schreibstil kann ich mir eventuell schon den Tippschreiber denken, aber warum anonym? Versteht hier ja niemand. Ich auch nicht.

Als junge Frau habe ich mal gelernt, dass man Schnittlauch und Petersilie nicht direkt ins Essen gibt, schon gar nicht, wenn man es nicht sofort verbraucht und sogar noch einfrieren will. Dazu rät ja der Tippgeber.

Wenn hier schon Dijon-Senf gepriesen wird, dann schreibé ich, dass ich Bautzner nehme, den extra scharfen. Da benötigt man kein Salz und Pfeffer extra. Wer den einmal probiert hat, der kauft keinen Dijon-Senf mehr.

Übrigens, wegen dem Butterschmalz kann ich dem Tippschreiber nur zustimmen. Es bratet sich sehr gut damit und wird auch bei Ernährungsberatung empfohlen.
-1
#20
11.4.13, 22:20
beim lesen bin ich mitten in einer zeile verrutscht. es ist nicht die rede von einem glas rotkohl, sondern von einem glas preiselbeeren. für diesen irrtum nehme ich meinen vorherigen kommentar zurück, was diesen umstand betrifft. für alles andere nicht.

niemand muss eier im hause haben. veganer würden hier arg widersprechen. butterschmalz sucht man bei uns vergebens. sehr viele menschen mögen keinen knoblauch. rezepte schreiben ist eine sache, auch wenn dieses wohl witzig sein soll. belehrungen, wer was in seiner küche zu haben hat, ist eine andere. und zwar eine überflüssige.
#21 Dora
11.4.13, 22:26
Ich habe noch vergessen zu schreiben, dass ich niemals in meine Pfanne mit dem Pürrierstab gehen würde.
Der "gute Topf aus dem Hause le creuset" des Tippgebers hält das vielleicht ab, aber meine Pfanne, wo ich die Rouladen brate, ist mir dafür zu schade.
3
#22
11.4.13, 22:42
Also ich finde das amüsant und kurzweilig geschrieben. Habe auch von Anfang bis Ende gelesen. Man sollte auch nicht alles so wörtlich nehmen. Hab auch kein Buuterschmalz im Haus, dann nehme ich was anderes oder hole es noch. Verstehe gar nicht, warum das Rezept so verrissen wird. Von mir alle Daumen hoch.
3
#23 Murmeltier
11.4.13, 23:05
@meinemich: Nun, daß das Rezept so "verrissen" wird, mag wohl daran liegen, daß man aus der guten bürgerlichen und selbstverständlich sehr leckeren Roulade mit Rotkohl und Klößen auch unter Verwendung der noch so "vornehmen" Schreibweise, den vorgeblich "edlen bzw. pseudo-edlen" Zutaten und dem ach so exklusivsten Bratgeschirr eben auch nur die gute bürgerliche Roulade mit Rotkohl und Klößen machen kann und sonst nix!! Der ganze "hochherrschaftliche" Firlefanz rund um ein leckeres und solides Hausmannskost-Rezept ist einfach nur unnötig und macht die Rouladen auch nicht vornehmer, als sie für manch einen wohl sein mögen!
1
#24
11.4.13, 23:05
@xldeluxe: Vielleicht die Foreninhaber?
#25 Liz82
12.4.13, 00:11
mannomann, vielleicht ist das alles gar nicht so bierernst gemeint...zum Veräppeln gehört immer noch jemand der sich veräppeln lässt. So eine Prise Humor in der Suppe des Lebens hat noch niemandem geschadet.
#26
12.4.13, 00:47
Die Esskultur besteht doch kaum noch in Zeiten von Fertignahrung und Co. Das ist keine unnatürliche Entwicklung. Sie beinhaltet Fortschritt und hat uns schnelllebiger werden lassen. Aber warum sollte man nicht mal zu besonderen Anlässen das Essen zelebrieren? Das ist meiner Meinung nicht vornehm oder angreifend gemeint sondern hat mich trotz langwierigen Lesen und hie und da zu dicke aufgetragen bereichert.
#27
12.4.13, 00:48
Die Esskultur besteht doch kaum noch in Zeiten von Fertignahrung und Co. Das ist keine unnatürliche Entwicklung. Sie beinhaltet Fortschritt und hat uns schnelllebiger werden lassen. Aber warum sollte man nicht mal zu besonderen Anlässen das Essen zelebrieren? Das ist meiner Meinung nicht vornehm oder angreifend gemeint sondern hat mich trotz langwierigen Lesen und hie und da zu dicke aufgetragen bereichert.
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#28
13.4.13, 18:35
Genau so war es auch von mir gemeint. Nicht alles zu ernst nehmen in dem Rezept. Naja war eben nicht eingelogt als ich das Rezept gepostet habe. Grüße
1
#29
13.4.13, 20:08
@Creative77HP: nett das wir nach den ganzen Kommentaren wissen, dass es ein männlicher Tippschreiber war.
Hut ab, dass Du dich noch zu erkennen gegeben hast, nach der "Schelte" die Dein Tipp kassiert hat.
Ich denke im "realen" Leben, wirst Du dich nicht so romanhaft ausdrücken und wie es wirkt hast Du ja nun mitbekommen.
#30
14.4.13, 00:04
So und nun auch noch meinen ,,Bautzener" dazu. Es geht gar nicht , alles fein und super toll zu machen , und dann Klösse aus der Tüte. Mensch das schmeckt man doch. Dann nützen auch keine Stoffservietten was.
Trotzdem Danke für das Rezept. Ist für alle Kochanfänger gut geeignet, die sich bisher nicht getraut haben, um richtig schöne Rouladen zu machen.
#31
14.4.13, 08:30
@Anglerin: Du verwechselst vielleicht was:

Fertiger Kloßteig aus dem Kühlregal schmeckt echt , eigentlich wie selber gemacht.

Aus der Tüte zum Anrühren schmeckt künstlich.
#32 Dora
14.4.13, 08:35
@AMA: ja, genau. Ich nehme auch den Kloßteig aus dem Kühlregal. Der schmeckt wirklich.

An den zum Anrühren kann ich mich gar nicht mehr erinnern, weil ich den schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr genommen habe.
1
#33 minnoa
14.4.13, 18:09
@Dora: Tut mir leid Dora, aber da muß ich Dir widersprechen. Klöße aus der Packung kommen nicht an die Klöße heran, die wir selbermachen. Meine jüngste
Tochter ißt nur unsere selbstgemachten Thüringer( Meininger ) Klöße.
Es ist jedesmal wieder viel Arbeit, wenn wir die Klöße machen, aber alle unsere Gäste bestätigen uns immer wieder das sich der Aufwand lohnt.
#34
15.4.13, 08:59
Manchmal ist es tatsächlich besser, anhand der Kommentare zu entscheiden, ob man den Tipp / das Rezept lesen sollte. Habe ich hier beherzigt und alles richtig gemacht!
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#35
15.4.13, 09:17
@PapaMajo

.... und hast Dir auch das Lesen erspart? ;-)))
#36
15.4.13, 09:42
@Lichtfeder: So siehts aus! Und das, obwohl ich Rouladen-Fan bin!
#37 Dora
15.4.13, 09:51
@minnoa: da stimme ich dir vollkommen zu, dass die selbsgemachten Thüringer Klöße besser schmecken. Aber ich mache mir die Arbeit schon lange nicht mehr. Am Sonntagvormittag habe ich dazu selten Zeit und uns schmecken die aus dem gekauften Kloßteig auch.
#38
16.4.13, 07:27
Das Rezept fand ich nun nicht so schlimm beschrieben, wie hier teilweise dargestellt.
Bei mir sehe ich eher das Problem, wo ich den Winzer und den Pferdemetzger meines Vertrauens finde. Besonders Winzer sind am Niederrhein schwer zu finden.
#39
19.9.13, 18:24
beachtet bitte dass das gut abgehangene Tier betont glücklich sterben muss!! Am besten ihr fragt bei eurem Schlachter des Vertrauens nach, ob sie das edle Ross vorweg auf Drogen setzen und dann beim Liebe machen erschiessen können!
#40
19.9.13, 18:29
wunderbar.. es liest sich fast wie ein Erotik-Roman :-)

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