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(Abbildung inszeniert) Die Lebensmittelverschwendung hat drastische Folgen für die Umwelt. Es gibt einige Tipps bzw. Maßnahmen wie man gegen die Essensverschwendung vorgehen kann. Ebenfalls die Ursachen und Folgen werden aufgezeigt.

Lebensmittelverschwendung – 12 Tipps zur Vermeidung

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Es ist fast jedem schon mal passiert – man hat zu viel gekocht und konnte nicht mehr alles verwerten oder hat ein angefangenes Produkt im Kühlschrank vergessen, das schließlich verschimmelt ist. Es kommt selbst vor, dass man beim Ausmisten der Schränke Schokolade findet, die bereits im Jahr 2015 abgelaufen ist. Täglich entstehen Lebensmittelabfälle, die jedoch zu großen Teilen vermeidbar wären. Um genau zu sein: In Deutschland gehen laut WWF pro Jahr rund 18 Mio. Tonnen Nahrungsmittel verloren und über die Hälfte davon hätte verhindert werden können.

Folgen der Lebensmittelverschwendung

Die Essensverschwendung hat neben der ethischen Verwerflichkeit drastische Folgen für die Umwelt. Umgerechnet werden dafür etwa 2,6 Mio. Hektar kostbare landwirtschaftliche Nutzfläche umsonst bewirtschaftet, sprich wertvolle Ressourcen wie Wasser, Boden und Energie verschwendet. Viele Verluste entstehen entlang der Wertschöpfungskette, also schon bereits bei der Ernte oder beim Transport der Lebensmittel. Auch im Groß- und Einzelhandel sowie in der Gastronomie wird Nahrung haufenweise verschwendet. Ungefähr 40 % haben jedoch ebenfalls die Privathaushalte zu verantworten, weshalb sich jeder Einzelne damit beschäftigen und sein Konsumverhalten hinterfragen sollte. Es gibt einige Tipps und Maßnahmen, die man anwenden kann, um aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung vorzugehen, die im Folgenden aufgeführt werden.

Gründe für die Lebensmittelverschwendung

  • Zu den Hauptgründen der Essensverschwendung zählt die Haltbarkeit von Produkten. Menschen schmeißen Nahrungsmittel weg, weil sie verdorben sind, unappetitlich aussehen oder das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten wurde.
  • Ebenfalls signifikant sind Mengenprobleme zu Hause (zu viel gekocht bzw. zu viel auf den Teller gelegt) oder bereits beim Einkauf (zu große Packungen, falsche Planung).

Tipps bzw. Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung

1. Den Einkauf richtig planen

Den Einkauf mithilfe einer Einkaufsliste richtig planen.

Alles beginnt beim Einkauf der Lebensmittel. Man sollte sich davor genau überlegen was man in den nächsten Tagen braucht und kochen möchte. Isst man jeden Tag zu Hause, kommt vielleicht Besuch? Ebenso ist es wichtig, regelmäßig zu überprüfen, was man noch vorrätig hat. Eine Einkaufsliste kann dabei helfen, die Lebensmittel in den richtigen Mengen zu kaufen, die man auch wirklich braucht. Vor allem bei schnell verderblichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Fleisch sollte darauf geachtet werden, sie nicht zu lange im Voraus zu kaufen und zügig zu verbrauchen.

2. Im Supermarkt nicht verführen lassen

Es ist Vorsicht geboten bei Großverpackungen und Sonderangeboten. Man sollte sich im Supermarkt nicht verführen lassen, sondern Preise und Qualität bedacht vergleichen, anstatt die Hälfte einer XXL Verpackung nach ein paar Tagen wegschmeißen zu müssen. Außerdem gilt: Nie mit leerem Magen einkaufen gehen, denn so wird der Einkaufswagen schnell voller als gewollt.

3. Lebensmittel richtig lagern und aufbewahren

Die richtige Lagerung von Lebensmitteln verlängert ihre Haltbarkeit. Im Kühlschrank gibt es einfache Regeln, in welchen Fächern Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte usw. gelagert werden sollten.Die richtige Lagerung von Lebensmitteln verlängert ihre Haltbarkeit. Im Kühlschrank gibt es einfache Regeln, in welchen Fächern Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte usw. gelagert werden sollten. Allgemein ist es hilfreich, ältere Ware nach vorne zu stellen, dass man sie immer im Blick hat und nicht vergisst. Kartoffeln, Nudeln und Zwiebeln brauchen einen trockenen, dunklen Ort außerhalb des Kühlschranks. Brot bleibt ungeschnitten in einer Brotbox oder einem Tontopf länger frisch.

Angefangene Lebensmittel sollten in gut verschließbare Behälter umgefüllt oder mit Frischhaltefolie abgedeckt werden, um die Haltbarkeit zu erhöhen und Schädlinge zu vermeiden. Hier findest du zahlreiche Tipps dazu, wie man Lebensmittel richtig lagert und aufbewahrt.

4. Nicht zu viel kochen

Klingt simpel – ist es auch. Man sollte vor dem Kochen auf seinen Körper hören, wie viel Hunger man hat (und andere, die mitessen, fragen, wie groß deren Hunger ist). Und wenn doch mal etwas übrigbleibt, die Reste bis zum nächsten Tag gut verpackt im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

5. Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) richtig verstehen

Nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) abgelaufen ist, heißt es nicht, dass man ein Lebensmittel wegwerfen muss oder es nicht mehr genießbar ist. Es gibt lediglich an, wie lange ein Produkt mindestens seine kennzeichnenden Merkmale wie Konsistenz und Farbe aufweist. Es kann danach noch lange essbar sein. Nudeln z.B. sind auch nach Ablauf des MHD noch viele Jahre haltbar. Ist man sich unsicher, ob ein Produkt noch genießbar ist, kann man daran riechen, schauen wie es aussieht (ob sich z.B. schon Schimmel gebildet hat) oder es probieren. Das MHD ist nicht mit dem Verfallsdatum zu verwechseln, das bspw. auf leicht verderblichen Produkten wie Fisch oder Fleisch angegeben ist.

6. Reste verwerten

Es gibt viele tolle Rezepte, um Reste weiterzuverarbeiten. Unansehnlich gewordenes Obst und Gemüse lässt sich noch super zu Smoothies und Suppen zubereiten.Es gibt viele tolle Rezepte, um Reste weiterzuverarbeiten. Eine klassische Verwendung für alte Brötchen bzw. altes Brot sind Semmelbrösel oder Semmelknödel. Nudeln, Reis oder Kartoffeln lassen sich am nächsten Tag aufpeppen, indem man sie anbrät und Eier oder eine leckere Soße dazu macht. Auch für übriggebliebenen Kuchen gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten wie z.B. diese leckeren Rumkugeln. Hier findet ihr Ideen, wie man Schokoweihnachtsmänner oder Osterhasen sinnvoll weiterverarbeiten kann.

Auch unansehnlich gewordenes Obst und Gemüse lässt sich noch super zu Smoothies und Suppen zubereiten.

7. Saisonal und regional einkaufen

Saisonales Obst und Gemüse hält sich länger und hat einen höheren Vitamingehalt als Lebensmittel, die unter hohem Energieverbrauch im Gewächshaus gezüchtet werden. Saisonales Obst und Gemüse hält sich länger und hat einen höheren Vitamingehalt als Lebensmittel, die unter hohem Energieverbrauch im Gewächshaus gezüchtet werden. Obst und Gemüse aus der Region zu kaufen hilft außerdem Energie für weite Transportwege zu sparen und fördert die lokale Wirtschaft. Lebensmittel, die aus fernen Ländern importiert werden, erleiden häufig Schäden beim Transport und müssen aussortiert werden.

8. Hilfreiche Apps und Websites nutzen

Auf Websites wie „Foodsharing“ kann man Lebensmittel abgeben, mit anderen Leuten teilen und austauschen. Gerade wenn man in den Urlaub fährt oder viel übrig hat, helfen solche Plattformen enorm, um gegen die Lebensmittelverschwendung vorzugehen. Erfahre hier mehr über die öffentlichen Kühlschränke „Fair-Teiler“.

Es gibt auch Apps, die helfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die App „Zu gut für die Tonne“ entwickelt, welche kreative Rezepte für Reste bereitstellt, die Einkaufsplanung durch Listen erleichtert und Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit von Produkten liefert. Mithilfe der App „Too Good To Go“ können Nutzer für reduzierte Preise leckeres Essen aus gastronomischen Betrieben in der Nähe abholen, das sonst weggeschmissen worden wäre (z.B. aus Bäckereien und Restaurants).

9. Krummes und „hässliches“ Obst und Gemüse kaufen

Muss eine Karotte, Gurke oder Banane perfekt aussehen, um lecker zu schmecken? Natürlich nicht. Eine Aubergine mit Kratzer oder ein Apfel mit leicht brauner Stelle schmeckt genauso lecker wie makelloses Obst oder Gemüse. Ein großer Teil wird aufgrund des Aussehens sogar nicht mal geerntet bzw. gelangt nicht in den Handel, weil es nicht der Norm und den optischen Anforderungen entspricht. Es gibt jedoch Plattformen wie „etepetete“ und „Rübenretter“, die genau solches Obst und Gemüse von Bauern verkaufen, das es nicht in den Handel geschafft hat.

10. Reste-Party mit Freunden

Du merkst, dass das Gemüse bald schlecht wird oder die Kartoffeln schon lang genug im Schrank gelegen sind? Warum zu viel eingekaufte Lebensmittel nicht als Anlass nehmen, Familie, Freunde oder Nachbarn zum Essen einzuladen? Auch gemeinsam kochen macht viel Spaß!

11. Lebensmittel komplett verwerten

Man kann das Grün von vielem Gemüse toll weiterverarbeiten,Wusstest du, dass man das Grün von vielem Gemüse toll weiterverarbeiten kann? Aus den grünen Blättern von Radieschen kann man ein leckeres Pesto zaubern. Möhrengrün kann zu Kräuter-Gemüsesalz oder Gemüsefond weiterverarbeitet werden. Auch Kohlrabi- und Rote Bete-Blätter lassen sich z.B. zu Suppen und Salaten zubereiten. Gemüsegrün enthält oft sogar mehr Vitamine als die eigentliche Knolle.

Viele nutzen beim Brokkoli kochen nur die Röschen, obwohl man auch den Stiel, der so ähnlich wie Kohlrabi schmeckt, super verwerten kann.

12. Reste im Restaurant & von Festen mitnehmen

In der Gastronomie werden täglich massenhaft Lebensmittel weggeschmissen. Der Kunde kann die Lebensmittelverschwendung bekämpfen, indem er sich nicht verzehrte Speisen für zu Hause einpacken lässt. In der Gastronomie werden täglich massenhaft Lebensmittel weggeschmissen. Der Kunde kann die Lebensmittelverschwendung bekämpfen, indem er sich nicht verzehrte Speisen für zu Hause einpacken lässt. Auch auf Festen wie Hochzeiten und Geburtstagen bleibt fast immer etwas übrig, wovon man einfach einen Teil mitnehmen kann – so hat man schon ein tolles Mittagessen oder einen Nachtisch für den nächsten Tag.

Es lohnt sich, sich die Tipps zu Herzen zu nehmen, da man etwas für die Umwelt tut und gleichzeitig auch Geld spart.

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24 Kommentare

9
#1 bbstclair10
13.5.19, 17:14
Das sind doch alles Binsenwahrheiten, die jede Hausfrau kennt oder schon gehört hat.
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#2
13.5.19, 17:23
@bbstclair10: man kann aber nicht genug darauf hinweisen und junge Haushaltsanfänger sind vielleicht dankbar für Tipps.
Nie kennt jeder alles und nicht jeder hat alles schon einmal gehört. 
8
#3
13.5.19, 19:15
Das sehe ich wie Upsi - niemand weiß / kennt immer alles und so manches kann für den Einzelnen noch ein "Aha- Erlebnis" sein .
Ich bin oft für Tipps dankbar , die für die meisten User selbstverständlich sind und ich führe auch schon seit gut 30 Jahren einen Haushalt und das nicht allzu schlecht - behaupte ich zumindest 😁.
11
#4
13.5.19, 19:26
Alles gut und schön, aber ich scheue mich grundsätzlich,  solche ellenlangen Tipps zu lesen, egal ob Rezepte oder allgemeiner Art. Sorry, in der Kürze liegt die Würze. Bei diesen "Tipps" sehe ich immer ein (teilweises?) Kopieren aus anderen Medien etc. 
10
#5
14.5.19, 06:41
Ich koche absichtlich größere Mengen, obwohl ich allein lebe, habe allerdings die Möglichkeit, portionsweise einzufrieren. So kann ich essen, wonach mir der Sinn steht, ohne vorher lange am Herd stehen zu müssen.
Lediglich Kartoffeln, Reis und Nudeln koche ich jeweils frisch.

In unserer Familie ist es schon lange Usus Frischhaltedosen zu Feiern mitzubringen, um vom Kuchenbufett, evtl noch warme Speisen oder Salate mit nachhause zu nehmen.
Ich habe von klein auf gelernt nichts “umkommen“ zu lassen und daß man von Vielem noch etwas essbares “zaubern“ kann.

Oma und Mama sei Dank🤗
13
#6
14.5.19, 08:54
ich bin in einem Hotel u.a. verantwortlich für das Frühstück und beobachte das JEDEN MORGEN:  viele Gäste nehmen sich Unmengen von Zeug vom Buffet (kost ja nix) und essen davon höchstens die Hälfte ... der Rest liegt verteilt auf dem Tisch rum (oder darunter) und muss dann natürlich weggeworfen werden ... würden die daheim nie machen
2
#7
14.5.19, 11:00
Ja Agnetha -genau das habe ich am WE wieder in einem Hotel in HH gesehen und das regt mich immer auf.....besonders wenn man anschließend die vielen Obdachlosen sieht die in den Mülleimern nicht nur nach Pfandflaschen wühlen..... sogar Plastikbestecke u d Frittenreste werden mitgenommen - traurig. Ich bin in ganz bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen und kann einfach nix wegwerfen ( Ausnahme: schimmliges!). Kuriosum : eins unserer Kinder schaut beim Besuch gaaanz genau auf das MHD und da fliegt schon mal eine Packung Tee ,die ein paar Monate abgelaufen ist, in den Müll🙁
10
#8
14.5.19, 12:37
ich habe gestern Abend einen almighurt gegessen ... MHD Ende Februar (dieses Jahr) ... mir geht's noch gut ... bis auf die weissen Elefanten da in der Ecke und dieses komische Licht überall ...
3
#9
14.5.19, 13:59
Agnetha # 8 :
Das kenn' ich - die sind harmlos und bleiben auch in der Ecke , wenn du ihnen vom Sofa aus Würfelzucker zuwirfst 😉.
5
#10
14.5.19, 14:00
Wir essen auch oft Nahrungsmittel, die das Verfallsdatum schon länger überschritten haben. Natürlich muß man sie genau prüfen, vor allem mit der Nase. Denn verdorbene Speisen riechen meistens auch schlecht.
Bei stern tv wurde vor Jahren mal getestet, wie lange man Nahrungsmittel nach dem Verfallsdatum noch essen darf. Da wurde auch dazu geraten, die eigenen Sinne zu benutzen, um den Zustand zu beurteilen. Einige Speisen waren Jahre später noch einwandfrei.
Die einzelnen Tips in diesem Tip sind gut, auch wenn die meisten sie wahrscheinlich schon kennen.
Es ist immer nützlich, an altbekannte Dinge nochmal erinnert zu werden.
5
#11
14.5.19, 15:33
Ich prüfe auch alles "abgelaufene" erst gründlich, bevor es eventuell doch im Müll landet: 
- Außenbesichtigung (Dose / Becher noch ganz? Nix verbeult/aufgebläht?)
- aufmachen und angucken (nix pelzig? schillernd bunt oder sonstwie komisch?)
- Geruchsprüfung (sofern ich nicht in Ohnmacht falle, geht es weiter im Text)
- vorsichtige Geschmacksprüfung (nix pritzelt auf der Zunge, es schmeckt nix merkwürdig oder anders als es sollte?)

Alles bestanden? Wunderbar, es wird aufgefuttert :-D ... einzig bei Fisch und Eiern bin ich vorsichtiger, die sind dann schon mal eher im Müll, wenn da mal wirklich was über bleibt (passiert mir aber fast nie).

Reste von Milch, Sahne, Kokosmilch etc wird in Eiswürfelformen eingefroren und später weiter benutzt. geht genauso gut mit Eiweiß bzw Eigelb, kann auch eingefroren und später zum kochen verwendet werden. Brot wird auch portionsweise eingefroren, kann wunderbar im Toaster aufgetaut werden. Reste vom Mittag- oder Abendessen wird in Singleportionen eingefroren, kann ich super mit zur Arbeit nehmen. Ein "zuviel" an Aufschnitt: einfrieren und dann in einer bunten Pfanne oder einem Auflauf verwerten. Ein "zuviel" an Obst: entweder einen Smoothie mixen oder als Marmelade verarbeiten (auch hier geht einfrieren und - sobald man genug Reste hat - zu Mus, Kompott oder Marmelade einkochen).
3
#12
14.5.19, 17:28
Ich habe auch mal einen Fernsehbericht über Haltbarkeit von Lebensmittel gesehen. Da hat ein Lebensmittelchemiker den Inhalt einer Dose probiert, der schon ganz verfärbt war, und gemeint, dass es zwar kein „Genuss“ mehr wäre aber keinerlei Schaden in Richtung Vergiftung anrichten würde. Ich habe nicht aufgepasst, welche Lebensmittel das waren, mir nur gemerkt, dass solange die Geschmacksprobe noch unauffällig ist, man es noch essen kann. 
Ich sehe das MHD als Empfehlung: frische Ware schmeckt halt einfach besser, aber ältere Wäre braucht man deswegen nicht wegzuschmeißen. Ältere Wäre kann man anderweitig wieder aufpeppen. Altes Brot wird zu leckerer Suppe, Paniermehl oder einem leckeren Nachtisch.
https://www.frag-mutti.de/heisser-schoko-himbeer-baiser-nachtisch-aus-altbackenen-broetchen-a52156/ ;
Das vergessene Pausenbrot zu einer schnellen Vorspeise.
https://www.frag-mutti.de/schnelle-vorspeise-aus-vergessenem-pausenbrot-a44947/
Kartoffeln und Möhren koche ich im Dampf und nicht zu salzig, so dass ich Reste davon salzig oder süß, also auch für Kuchen oder Pralinen verwenden kann. 
https://www.frag-mutti.de/orange-mandel-kokos-praline-a48451/
https://www.frag-mutti.de/marzipankarotten-marzipankartoffeln-a48570/
https://www.frag-mutti.de/saftiger-kartoffel-karottenkuchen-a50183/
2
#13
15.5.19, 14:31
Ich habe die App to good to go auf dem Handy. Wie können die Betriebe morgens wissen was Abends übrig bleibt? Dann könnte auch anders geplant werden! Wir haben das ein paar Mal versucht, lohnt sich aber nicht wirklich. Was ich für 3,95 € bekommen habe kostet 4,10€ im normalen Verkauf. Als ich die Tüte abgeholt habe war die gepackt, keine Möglichkeit zb das Brot zu tauschen. Es waren noch Unmengen an Ware in der Auslage. Was passiert denn mit dem Rest? Warum nicht weniger herstellen? Kurz vor Schluß Ware reduzieren fände ich besser! Meine Meinung!
3
#14
19.5.19, 04:10
Wie groß ist denn die Redaktion von FM mittlerweile? Waren doch schon so viele beim „Meal-Prep“ oder wie das hieß. Bitte nicht so lange Artikel machen. Sowas wird, wie hier auch angemerkt wurde, nur begrenzt gelesen.
2
#15
19.5.19, 07:58
Wir benutzen regelmäßig die App Too good to go und sind sehr zufrieden.

Bei unserem Realmarkt kann ich wählen zwischen verpackten Lebensmitteln, die drohen abzulaufen und Obst und Gemüse.
Wir wählen immer Obst und Gemüse:
Wenn der Markt morgens öffnet, wird die Obst-und Gemüsetheke bestückt und die nicht mehr so schöne Ware aussortiert in Tüten, die ich dann ab 12 Uhr, pünktlich zur Mittagessensvorbereitung für 3,50 Euro kaufen kann!
Der Wert der Tüte war bis jetzt immer annähernd bei 10 Euro.
Bevor ich die Tüte nehme, bitte ich darum, einen Blick hinein werfen zu können, sehe das Angebot, überlege, was fehlt und das geh ich dann im Markt noch dazu kaufen und habe bis jetzt immer gute Erfahrungen gemacht!
Ich kann die App nur empfehlen.
Wenn Gemüsesorten drin sind, die wir nicht kennen, wird gegoogelt und wir sind schon manches Mal mit einem Kick auf der Zunge durch unbekanntes Gemüse belohnt worden!
1
#16
19.5.19, 08:47
Das ist eine gute Empfehlung - 👍. Das mit dem „Kick auf der Zunge” erlebe ich gelegentlich bei unserem Edeka . Als einziger Käse Esser in der Familie hole ich mir regelmäßig Käse aus der Grabbelkiste ( halber Preis) .
2
#17
19.5.19, 12:56
Das mit der Lebensmittelverschwendung tut mir auch oft sehr weh. Ich habe hier wirklich eine Menge gute Tips erhalten! Danke!
1
#18
19.5.19, 14:25
Korrektur zu Punkt 5:
"Das MHD ist nicht mit dem Verfallsdatum zu verwechseln, das bspw. auf leicht verderblichen Produkten wie Fisch oder Fleisch angegeben ist."

Auf Fisch und Fleisch ist nicht das Verfallsdatum angegeben, sondern das Verbrauchsdatum.
Das entsprechende Produkt sollte nur bis zu diesem Datum "verbraucht" werden, danach nicht mehr.
#19
19.5.19, 14:30
Ich bin der Meinung hier ist auch die Lebensmittelindustrie mit ihren zig verschiedenen Produkten einer Sorte. Nehmen wir mal den Kochschinken, von dem gibt es im Kaufland mindestens um die 17 Sorten. 
Ich selber habe beim Einkauf immer wieder die schwierige Entscheidung den für mich richtigen zu finden. Ich suche immer nach eine Sorte die keine Phosphate oder E-Nr. enthält hinter denen sich Phosphate verstecken. 
Was die anrichten kann jeder nach googeln. Einfach mal Phosphate in Lebensmitteln eingeben.
Um auf die Suche zurückzukommen, am Ende fand ich genau zwei ein Bio und ein anderes nicht gerade billiges.
Übrigens werden bei sehr vielen Lebensmitteln verschiedenster Art Phosphate zugesetzt. Letztens fand ich sie in einen Glas mit Sauerkraut.
Dadurch das ich dadurch wählerischer als früher was die Lebensmittel angeht geworden bin kaufe ich automatisch teurer und weniger. Tja, dadurch ist auch mein Verbrauch weniger geworden. Ich werfe Qualität nicht einfach in den Müll. Sollte doch mal etwas übrig bleiben bekommen dies die Hühner und Enten meiner Nachbarin.
Auch habe ich gesehen das einige ihr Brot, Brötchen in eine vorbereitete Kiste für Pferde legen welches dann vom Besitzer an die Pferde
 verfüttert wird.
Man kann sich auch bei einem Zoo oder ähnlichen erkundigen ob und welche Lebensmittel man abgeben kann. 
2
#20
19.5.19, 14:34
Wir sind auch Gegner der Lebensmittel-Verschwendung. Bei uns landen nur verschimmelte/verdorbene Lebensmittel im Müll. Als der Mann zur Kur war, musste ich quasi den Kühlschrank alleine leer essen. Ich habe alles irgendwie zu leckeren Gerichten verarbeitet. Da ich beim Essen nicht mäklich bin, konnte ich für mich mit dem Kochen experimentieren. Auch wenn manches Gericht nicht so gut aussah, mir hat alles geschmeckt. Zu den Ramschecken in den Läden: Da sieht man immer mehr Leute, die kein Problem mit fast abgelaufenem MHD haben und ein Schnäppchen machen wollen (und das sind nicht nur arme Menschen). Habe erst einen Bericht gehört, wo eine Person zu seiner Hochzeit eine Dose Fleisch geschenkt bekam und diese beiseite getan hat, um sie zu seiner Goldenen Hochzeit zu essen. Kurz und gut, diese 50 Jahre sind um und das Fleisch hat ganz normal geschmeckt.  
#21
19.5.19, 15:28
Wer bei den Ramsch Ecken nicht zugreifen möchte - bitte . Peinlich ist das nun wirklich nicht mehr. Im Rheinland aufgewachsen erinnere ich mich noch gut an die Anfänge von Aldi . Viele rümpften die Nase um dich dann doch hinein zu schleichen.... . Mein Vater schaute sich immer kurz um bevor er hinein huschte , wollte nicht gesehen werden ( unsere Tante betrieb einen kleinen Edeka ). Vor 20 Jahren dann in Schweden ähnliche Verhaltensweisen ....... Lidl eröffnete 😉. 
#22
20.5.19, 09:51
bitte nicht einfach so Tiere füttern ... bei uns im Wildpark werfen regelmässig irgendwelche Leute so ziemlich sämtliche Essensreste über den Zaun und die Wildschweine fressen das (denn Wildschweine haben ständig Hunger und essen alles) und dann werden sie krank  :o(
#23
20.5.19, 10:16
@wasweißich: Das Verfallsdatum und das Verbrauchsdatum sind Synonyme :-)
3
#24
21.5.19, 10:09
Die Tatsache, dass täglich Tausende Tonnen Lebenmittel entsorgt werden, zeigt doch, dass es sich bei diesem Tipp keinesfalls um eine Binsenweisheit handelt, die jede Hausfrau schon längst kennt.

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